Leserbrief : Finanziell unsinnig

zum Leserbrief vom 9.2.2008, „Die Stadtkasse scheint übervoll
von Redaktion BNN geändert in : „Zur Förderung des Brettener Kinos durch die Stadt“ :
Die Filmförderungsanstalt hat am 8 Februar 2006 folgende Zahlen mitgeteilt, mit nur noch 127,3 Millionen (Vorjahr 156,7) verkauften Kinokarten musste die Branche 2005 einen Besucherrückgang von 18,8 Prozent und das schlechteste Ergebnis seit zehn Jahren verkraften.
Diesen Trend stoppen erwartungsgemäß , und aus naheliegenden Gründen, als Freunde und Gönner der Brettener Wirtschaft und Kultur der Oberbürgermeister und sein treuer Gemeinderat durch die großzügige finanzielle Subventionierung von sage und schreibe 25 000 Euro im Jahr bis voraussichtlich zum Jahr 2015.
Für eine absolut freiwillige – sprich in diesem Fall finanziell unsinnige – Aufgabe gibt die hoch verschuldete Große Kreisstadt Bretten Geld aus. An Stelle der Kinoförderung einen Schulsozialarbeiter einzustellen, das wäre eine sinnvolle Investition für die Schulkinder in Bretten.
Weiß man doch, daß inzwischen Geld in der anscheinend übervollen Stadtkasse durch Kassenkredite vorgehalten wird. Diese überflüssige Art der Wirtschafts– und Kulturförderung kann im Zusammenhang mit der Kinoförderung den Brettener Bürgern und Steuerzahlern von den Volksvertretern nicht sachlich begründet werden. Hier wird einzig und allein Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen.

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Franz Cizerle
Fichteweg 8
Bretten

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2 Antworten zu Leserbrief : Finanziell unsinnig

  1. fc sagt:

    „finanzielle Subventionierung von sage und schreibe 25 000 Euro im Jahr bis voraussichtlich zum Jahr 2015.“

    Hat sich da etwas geändert???

  2. -A-H. sagt:

    Finanziell unsinnige Dinge können in Bretten auch aktuell einfach nicht abgestellt werden!

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