Bretten (ba). Relativ flüssiger Verkehr in der Stadt, Stau auf der B 35: Die Sperrung der westlichen Einfahrt nach Bretten seit dem gestrigen Mittwoch wirkte sich jedenfalls innerhalb von Bretten zunächst nicht so dramatisch aus, wie anfangs befürchtet worden war. Statt über die Melanchthonstraße rollen die aus Richtung Bruchsal und Karlsruhe kommenden Autos mit Fahrziel Bretten oder Pforzheim seit gestern über die Heilbronner Straße in die Stadt hinein.
Innerhalb Brettens verteilte sich der Fahrzeugstrom dann auf verschiedene Routen, hat Günter Kolb, der stellvertretende Chef des Polizeireviers Bretten, festgestellt. Die einen nehmen den direkten Weg über Weißhofer Straße und Marktplatz, andere fahren die übliche Umleitungsstrecke über Sporgasse, Engelsberg, Gottesackertor und Wilhelmstraße, wieder andere über die Otto-Hahn-Straße und die Wanne ins Ruiter Tal.Zwei Streifenwagen hatte die Polizei gestern ständig im Einsatz, um den Umleitungsverkehr zu beobachten und notfalls regelnd einzugreifen.
Dass der Stau innerhalb Brettens in erträglichen Dimensionen blieb, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Autos erst einmal gar nicht nach Bretten hineinkamen. Auf der Bundesstraße 35 rollten die aus Richtung Bruchsal kommenden Fahrzeuge etwa ab der nördlichen Einfahrt nach Diedelsheim (Gondelsheimer Straße) nur noch im Schritttempo.
Nötig wurde die Sperrung der Melanchthonstraße stadteinwärts im Zusammenhang mit dem Ausbau des Alexanderplatzes. Dabei steht Bretten am morgigen Freitag noch ein Stau-Höhepunkt bevor: Am späten Nachmittag wird die Melanchthonstraße in beiden Richtungen gesperrt. Spätestens dann wird auch innerhalb Brettens kaum mehr von fließendem Verkehr die Rede sein können. Am Samstagvormittag, so die Ankündigung der Behörden, soll es dann aber wieder freie Fahrt in beiden Richtung der Melanchthonstraße geben.
Unvermeidlich aber vorgeschrieben