Weihnachtsmarkt-VerLängerung ist endgültig vom Tisch

,,Torso darf nicht vor sich hindümpeln“
Bretten. (gm) Es war zwar eher unwahrscheinlich, aber bis zum Mittwoch Abend stand noch keineswegs fest, dass der Brettener Weihnachtsmarkt schon am kommenden Sonntag, 11. Dezember, seine Hütten schließt. Oberbürgermeister Paul Metzger gab grundsätzlich grünes Licht für eine von vielen gewünschte Verlängerung. Allerdings unter zwei Bedingungen: Die Marktbeschicker müssen kurzfristig selbst für ein entsprechendes Rahmenprogramm sorgen, und der Markt darf nicht ausgedünnt werden. ,,Ich lasse nicht zu, dass ein Torso-Markt vor sich hin dümpelt“, umschrieb Metzger seine Befürchtung, dass sich der Weihnachtsmarkt letztlich auf ein alkoholträchtiges weihnachtliches Glühwein- und Würstchenfest reduziert. Am Mittwoch Abend stand es dann fest: Von den 27 Hüttenbetreibern wären nur noch 16 dabei. „Zu wenig,“ entschied Metzger, zumal im Wesentlichen das Kunsthandwerk nicht mehr mit dabei wäre. Nichts einzuwenden, das stellt Metzger klar, hätten die Kirchen gegen eine Verlängerung des Weihnachtsmarktes gehabt: ,,Die Pfarrer haben mir heute bestätigt, dass sie keine Einwendungen haben“. Knackpunkt für die Kritik der Kirchen, darauf weist der OB noch einmal hin, sei lediglich der verkaufsoffene Sonntag am ersten Advent gewesen.

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