Bretten gegen Möbelriesen an der Autobahnausfahrt Nord

„Werden notfalls dagegen vorgehen“
Bretten. (gm) Die Stadt Bretten wird dem Gemeinderat die strikte Ablehnung des von der Stadt Pforzheim beantragten Zielabweichungsverfahrens für den Standort Obsthof im Zusammenhang mit den Planungen zur Ansiedlung des Möbelriesen Lutz/Neubert vorschlagen. „Wir akzeptieren nicht, dass dieser Standort im Bereich der Autobahnanschlussstelle Nord als integriert ausgewiesen werden soll und wehren uns gegen diese Zielplanung“, macht Oberbürgermeister Paul Metzger die Haltung der Stadt deutlich. „Dagegen werden wir notfalls auch ziemlich harsch vorgehen. Wenn dort eine Innenstadtlage hingebastelt wird, können sich da alle weiteren innenstadtrelevanten Geschäfte ansiedeln“. Der Brettener OB macht keinen Hehl daraus, “dass nicht hingenommen werden kann, dass an einem peripheren Standort an der A8 zentrenrelevante Sortimente in größerem Umfang zulässig werden“. Er verweist aber auch darauf, dass sich die Bedenken nur gegen den Standort, „durch den das mittelzentrale Einzelhandelsgefüge Brettens eine nachhaltige Störung und Schwächung erfahren kann“, und nicht gegen das Wohnkaufhaus mit seiner Größen- und Sortimentsstruktur richten.
Völlig unverständlich ist es für Metzger auch, dass im Fall Lutz/Neubert ein peripherer Standort als integriert ausgewiesen werden soll, während die Regionalplanung in Bretten einen integrierten Standort in der erweiterten Innenstadt direkt an der Stadtbahnhaltestelle
Mitte in Frage stellt: „Das kann so nicht hingenommen werden“.

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