Zisternen sammeln Brauchwasser

Schwertransporter liefern am Römerweg in Knittlingen große Stahltanks für Regenwasser an
KNITTLINGEN. Genau auf den Zentimeter 16,65 Meter lange Tanks wurden gestern im Erschließungsgebiet „Römerweg“ von Knittlingen ins Erdreich eingebracht.
Die schweren Kolosse haben ein Volumen von 130 Kubikmetern und sollen zukünftig die Versorgung der einzelnen Haushalte in diesem Neubaugebiet mit Brauchwasser sichern. Europaweit ist das Fachunternehmen GEP aus Eitorf im Erzgebirge tätig.
In Knittlingen lieferte sie drei schlag- und säurefeste Tanks umgeben von einem Kunststoffmantel und mit Stahlkern an. In ihnen soll zukünftig das Wasser gesammelt werden, das von den Dächern der Siedlungshäuser dieses Neubaugebietes über die Regenrinnen läuft.
In einem Grobfilter sollen zunächst alle Bestandteile, die größer als 0,5 Millimeter sind, heraus gefiltert werden. Bevor das Wasser allerdings wieder als Brauchwasser von den Anwohnern des Baugebietes genutzt werden kann, säubert ein weiterer Filtermechanismus das Nass zum zweiten Mal.
„Das ist dann ein Filter, durch den keine Bakterien mehr passen dürfen“, so der Geschäftsführer der Firma GEP, Enrico Götsch. Das Wasser sei danach steril und „ist hochwertiger als jedes Trinkwasser“. Maßarbeit war gestern Vormittag notwendig. Die drei Tanks mussten millimetergenau in der dafür ausgehobenen Grube verankert werden, um die festgelegten Grenzabstände mit den Bauplätzen einzuhalten, die zukünftig rund um dieses Areal erschlossen werden.

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