Mensa-Bau für dieHebelschule?

Stadt stellt Förderantrag:

Bretten. (gm) Die Stadt Bretten hat beim Oberschulamt Karlsruhe den Antrag auf Förderung eines Mensa-Baues an der Hebelschule gestellt. Der von dem Brettener Architekten Jürgen Fetzner in einem ersten Entwurf entwickelte Glasanbau könnte, wenn Fläche und Ausstattung vom Oberschulamt anerkannt werden, zu 90 Prozent bezuschusst werden. „Erst wenn über die Fördermittel entschieden ist, werden wir über den Mensa-Bau beschliessen,“ erläutert Kämmerer Bürgermeister Willi Leonhardt. „Wahrscheinlich werden wir die eventuellen zehn Prozent, die auf Bretten zukämen, aber bereits im Haushaltsentwurf etatisieren. Sollte die Förderung geringer ausfallen, muss neu beraten werden.“ Leonhardt rechnet mit einer Realisierung des für die Ganztagsschule notwendigen Neubaus mit 120 Essplätzen, Versorgungstrakt und Sanitäreinrichtungen bereits 2004/2005.

Ausgangspunkt für die Planung ist die Entspannung der gegenwärtigen Situation an der Hebelschule, in der durch den Ganztagsbetrieb das Foyer nicht zuletzt durch den hier eingerichteten Essraum für die rund 100 GanztagsschülerInnen blockiert ist. Auch bei einem Mensa-Neubau würde das Essen trotz eigener Küche wie für die Ganztagsklassen der Schillerschule von der Firma Geist geliefert. Man könnte hier aber, so sieht es Architekt Fetzner, zum einen die hygienischen Vorschriften optimal einhalten und hätte zum anderen die Möglichkeit, den durch Faltwände teilbaren Raum auch für zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung oder Gruppenarbeit zu nutzen. Auch von der Größe her wäre die Mensa für kommende Aufgaben gerüstet: mit 120 Essplätzen liegt sie über dem diesjährigen Bedarf und könnte auch bei weiteren Ganztagsklassen durch zwei „Mittags-Schichten“ ausreichend Raum bieten.

Die Planungsstudie weist die Hebel-Mensa als ein dem Rundbau vorgelagertes, flaches und transparentes Gebäude aus. „Der Stadtpark, der von vielen Brettenern als kleines Naherholungsgebiet angenommen worden ist, soll nicht zugebaut werden und wird auch nicht angetastet,“ erläutert Fetzner seinen Entwurf, der die Idee einer „Schule im Park“ konsequent durch große, zum Schulhof hin zu öffnende Glaselemente und ein begrüntes Dach umsetzt. „Es soll keine Barriere zwischen Park und Schulgelände entstehen,“ so der Planer weiter, der von einem „sensiblen Gebiet“ spricht.

Die Nähe zur Stadtparkhalle, in deren Küche gegenwärtig die zur Essensausgabe notwendigen Arbeiten stattfinden, hat Vorteile, die Fetzner auch nutzt: „Eine technische Verknüpfung bei den Versorgungsleitungen bietet sich an.“ Worauf er ebenso Wert legt: „Trotz des nahen Heranrückens an die Stadtparkhalle wäre die Anlieferung dort nicht beeinträchtigt.“

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