Der Ausbau vor 20 Jahren war allzu großzügig

Bretten damals und heute

Ein schmales Sträßchen war der Breitenbachweg im Südosten Brettens bis vor 20 Jahren, besonders eng wurde es dort, wo die Schienen der Kraichgaubahn über den Weg führten. Das störte niemand, so lange hinter dem Bahndamm nur freies Feld lag. Doch in den 70er Jahren dehnte sich Bretten nach Südosten aus. Zunächst entstanden „Im Grüner“ Hallenbad und Sporthalle, Realschule und Schiller-Schule, dann siedelten sich mehr und mehr Häuslebauer im neu erschlossenen Wohngebiet „Wanne“ an. Der Breitenbachweg erhielt die Funktion einer Erschließungsstraße.
Zunächst wurde der enge „Tunnel“ durch eine moderne Betonbrücke ersetzt.
Breitenbachweg damals
Das 1979 entstandene Bild zeigt die Bauarbeiten Bald darauf wurde der Weg zur breiten Straße gemacht nach den damaligen Vorstellungen von der autogerechten Stadt mit drei Spuren und mehreren Verkehrsinseln angelegt.
Die Markierungen für die verschiedenen Abbiegespuren sind mittlerweile schwarz überpinselt worden. Stattdessen wurden seitlich Radweg und Bushaltestellen angelegt. Denn der Breitenbachweg von 1980 war zwar für Autofahrer optimal, nicht aber für Fußgänger und Radfahrer. Und deren Zahl hat im Laufe der Jahre stark zugenommen – nicht zuletzt deshalb, weil mit dem Edith-Stein-Gymnasium eine dritte Schule mit mehreren hundert Schülern dazugekommen ist. Die Verlegung des Freibadeingangs und vor allem die Haltestelle der Stadtbahnlinie S4 haben dafür gesorgt, dass im Breitenbachweg heute ständiges Kommen und Gehen herrscht.
pl
Breitenbachweg heute

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