USQ Bretten will sich ausdehnen

BRETTEN. Eine Delegation der Euregio Inn-Salzach weilte in Bretten, um sich über das Europäische Studienzentrum der University of Southern Queensland (USQ) zu informieren und die Möglichkeiten einer Kooperation auszuloten.
Die Euregio an der deutsch-österreichischen Grenze beabsichtigt – die Zustimmung der verschiedenen Gremien vorausgesetzt – mit dem Brettener Studienzentrum und der USQ in Australien eine Partnerschaft einzugehen, so Landrätin Bruni Mayer, aktuelle Präsidentin der Euregio bei einer Pressekonferenz zum Abschluss des Besuchs in Bretten.

Auch ihr Stellvertreter, Bürgermeister Hans Steindl aus Burghausen, war des Lobes voll über die Leistungsfähigkeit des Studienzentrums – und voller Respekt für die Stadt Breiten, die den Mut aufgebracht hat, solch ein Pilotprojekt zu starten. Gerade im europäischen Kontext eines liberalisierten Bildungsmarktes sieht er für solch eine Bildungseinrichtung, die eine Verbindung von Beruf und Studium ermöglicht gute Entwicklungsmöglichkeiten: „Wir werden zu Hause mit der Überzeugungsarbeit beginnen, um diese Absichtserklärungen in die Tat umzusetzen. Als erstes gilt es, eine Bedarfserhebung durchzuführen.

Unsere österreichischen Freunde in der Euregio waren da übrigens schneller, sie haben damit schon begonnen.“
Oberbürgermeister Paul Metzger als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Studienzentrums begrüßte den Kooperationswunsch der Euregio Inn-Salzach: „Es freut mich, dass unsere Brettener Bildungseinrichtung in Bayern und Oberösterreich auch bei den Kommunalpolitikern auf Interesse gestoßen ist
Ich bin überzeugt dass eine Dreier- Partnerschaft wie sie heute besprochen wurde, gute Erfolgschancen hat Die Euregio als ländlicher Raum mit mittelständischer Prägung ist nicht unähnlich unserem Kraichgau. So sind manche unserer Erfahrungen sicher übertragbar.“
pm

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