Leserbrief zu : LKW – Verbot für die Wanne

Zu der Meldung vom vergangenen Donnerstag, dass der Schleichweg von der B 294 über das Wohngebiet Wanne zur Weißhofer-Straße für Lastwagen gesperrt werde, bemerkt der Verfassser dieser Leserzuschrift:

Gerade als die Anwohner/innen der Wanne in einer Flugblattaktion (bisher weit über 100 Unterschriften) gegen die ständigen Umleitungen über ihr Wohngebiet protestieren, eine Sperrung für Lkw sowie fest eingerichtete Geschwindigkeitskontrollen fordern, kommt schon die prompte Anwort aus dem Rathaus: Sperrung der Otto-Hahn-Straße, Breitenbachweg für Lkw ab 7,5 Tonnen.
Was gönnerhaft als Weihnachtsgeschenk dargestellt wird, ist in Wirklichkeit die längst überfällige Pflicht eines Oberbürgermeisters, der für die Sicherheit seiner Bürger und für immerhin 2 000 Schülerinnen des Schulzentrums verantwortlich ist. Seit vielen Jahren wird die Stadtverwaltung von Anwohnern auf die Verkehrsprobleme im Schulzentrum sowie in der Wanne hingewiesen, jetzt beginnt man endlich zu handeln.

Es bleibt abzuwarten, ob es bei der Aufstellung von Verbotsschildern bleibt oder ob durch entsprechende Kontrollen auch für eine Einhaltung des Durchfahrverbots Sorge getragen wird. Zweifel sind berechtigt, denn im Wohngebiet Wanne besteht schon länger eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h, im Schulzentrum wurde eine 30-Kilometer-Zone eingerichtet. Die Anwohner/-innen können jedoch bestätigen, dass dies mehr „Alibicharakter“ hat. Durch Geschwindigkeitskontrollen (Laserpistole) der Anwohner wurden erhebliche Überschreitungen festgestellt. (Mehr als 70 Prozent der Kfz überschreiten beim Schulzentrum die 30 km/h.)

Matthias Menzel
Nikolaus-Müller-Straße 23
Bretten

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