Beru expandiert am Standort Bretten

15 Millionen Mark werden in neuen Produktionsstandort für Leistungselektronik investiert – Bald 200 Mitarbeiter
Von PZ-Mitarbeiter Leonhard Föcher
BRETTEN. Die Ludwigsburger Beru AG siedelt in Bretten ein neues Werk an. „Damit wollen wir einen zentralen Standort für die Entwicklung, Produktion und Umsetzung von elektronischen Steuergeräten für die Fahrzeugtechnik schaffen“ erläutert Vorstandsvorsitzender Ulrich Ruetz die Erweiterungspläne des seit Oktober 1997 an der Börse notierten Unternehmen. Rund 15 Millionen Mark werden zunächst in den neuen Standort, einer ehemaligen Hosenfabrik investiert werden. Schon Ende dieses Jahres wird der Betrieb aufgenommen. Die Wahl fiel auf Bretten, weil es im Zentrum des Dreiecks zwischen Mannheim, Pforzheim und Ludwigsburg gut erreichbar von den baden-württembergischen Niederlassungen des Konzerns liegt. Mit 50 Mitarbeitern soll im kommenden Jahr ein Erlös von rund 35 Millionen Mark erwirtschaftet werden.

Die Beru AG, die mit weltweit 17 Niederlassungen und einem Marktanteil von 40 Prozent der führende Anbieter von Fahrzeug-Glühkerzen ist expandiert damit weiter in den Fahrzeug-Elektronikbereich. Neben der Leistungselektronik für Reifendruckkontrollsysteme und für Dieselsofortstartsysteme sollen in Bretten die elektronischen Komponenten von PTC (Positive Temperature Coefficient) Fahrzeugzuheizsystemen hergestellt werden. Der Gewinn des Konzerns stieg im letzten Geschäftsjahr um 69 Prozent auf rund 43 Millionen Mark.

Schnell gehandelt
Für die Stadt Bretten bedeutet die Ansiedlung der Beru-Dependance ein weiterer Schritt in Richtung Hochtechnologiestandort „Mit der Niederlassung dieser auf dem Weltmarkt führenden Firma hat Bretten gerade im Bereich hochtechnisierter Fahrzeugzulieferindustrie ein komplexes Angebot“, erklärt Oberbürgermeister Paul Metzger die rasche Abwicklung des Vertrages.
Nur einen Monat dauerte es von der ersten Anfrage bis zur Unterzeichnung. Auch die in Aussicht gestellte Schaffung von rund 200 neuen Arbeitsplätzen, erwartete Steuereinnahmen sowie die Kaufkraftbindung führten zu dem schnellen Abschluss.

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