Uni in Bretten

Australier kommen
BRETTEN.
In wenigen Monaten soll in der 26000-Einwohner-Stadt Bretten das Studienund Forschungszentrum Europa der staatlichen australischen Universität von Southern Queensland (USQ) eingerichtet werden. Der Gemeinderat der Melanchthonstadt gab am Dienstag abend in nichtöffentlicher Sitzung grünes Licht für die strukturpolitisch überregional wichtige Ansiedlung. Erste Kontakte zwischen der badischen Stadt und dem Inter-Universitären Institut Nexus, welches das Studien- und Forschungszentrum der USQ in Europa managt, wurden im Sommer dieses Jahres durch Vermittlung des Karlsruher Landrates Claus Kretz geknüpft.

Vorerst sollen im Gebäude der Landesbußgeldsteile rund 630 Quadratmeter Bürofläche bezogen werden – mit in kürzester Zeit guten Erweiterungsmöglichkeiten. Ziel der USQ ist in Europa eine Vielzahl von akademischen Studiengängen in englischer Sprache anzubieten: In einer ersten Phase wird das Hauptgewicht auf Fernstudium gelegt, später ergänzt mit Kombi-Studium und schließlich sollen innerhalb von fünf Jahren die Voraussetzungen für ein konventionelles Präsenzstudium in Bretten für junge Menschen aus ganz Europa geschaffen werden.

Das Angebot soll in der Endphase fast alle natur-, wirtschaftsund geisteswissenschaftlichen Fächer (keine Medizin) umfassen. Die Finanzierung soll über Studiengebühren und Sponsorengelder aus der Wirtschaft gesichert werden. Unternehmen aus der Stadt und der Region haben schon Zusagen gegeben. Auch die zügige Vorbereitung der Ansiedlung durch den Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger wurde von den USQ- Vertretern gewürdigt. Der OB sieht eine herausragende Chance für das Mittelzentrum Bretten: „Davon wird nicht nur Bretten selber, sondern auch die ganze Region profitieren.“

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1 Antwort zu Uni in Bretten

  1. ghg sagt:

    Ideengeber Paul Metzger?

    „Der OB sieht eine herausragende Chance für das Mittelzentrum Breten:“ Davon wird nicht nur Bretten selber, sondern auch die ganze Region profitieren.“ 🙂

    Es wird allerhöchste Zeit zu veröffentlichen, was dieses „Uni“-Experiment bis zu seiner Pleite = Liquidation die Brettener Steuerzahler gekostet hat.

    Im Übrigen: Die Privat-Uni Bruchsal

    – vom Ideengeber Ex-OB Doll –

    lässt im Gleichklang auch dazu grüßen. 🙂

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