Leserbrief : Kein Geld für einen besseren Belag?

Die Kosten der Bauarbeiten an der Hebel-Schule und die Ausgaben der Stadt für Straßenbelag sind das Thema des folgenden Leserbriefes:
Der Hallenboden in der Hebel-Schule wird anstatt mit Linoleum mit Parkett ausgelegt und mit 46000 Mark!! zusätzlichen Kosten vom Gemeinderat genehmigt. Der Bühnenboden aus Holz kommt mit weiteren Kosten dazu. Der Straßenbelag – zirka 10 000 Quadratmeter – (aus Bitumen und Splitt wie in den Entwicklungsländern) für ein ganzes Wohnviertel, zwischen Postweg und Koperniskusweg, kostet jetzt zirka 25 000 Mark. Für etwas besseres hat man kein Geld. Alleine mit den, meines Erachtens, vermeidbaren Vorplanungskosten von 250 000 Mark ließe sich lokker ein langfristiger und qualitativer Straßenbelag herstellen.
Aus der gebilligten Planung der Schule von 7,2 Millionen werden jetzt rund drei Millionen mehr – recht preiswert! Dafür werden vielleicht in Zukunft die Straßen gar nicht mehr repariert. Es ist nun mal die Summe aller Kleinigkeiten, die die Lebensqualität nachhaltig verbessern läßt.

Franz Cizerle
Fichteweg 8
Bretten

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2 Antworten zu Leserbrief : Kein Geld für einen besseren Belag?

  1. H. sagt:

    @ fc

    Nach – auf den Tag genau – siebzehn (17) Jahren wiederholt sich die Vorgehensweise: Mit einem anderen OB sowie anderen Stadträten!

    Seltsam. Haben die sogenannten Brettener Regierenden schon mal was von den verpflichtenden Inhalten der Daseinsvorsorge und des Gemeinwohls gehört?

    Sicherlich nicht! Das wäre dann auch wohl zu viel verlangt!

  2. fc sagt:

    „Dafür werden vielleicht in Zukunft die Straßen gar nicht mehr repariert.“

    Stimmt, den dieselbe Vorgehensweise im o.g. Gebiet wurde vor wenigen Wochen wiederholt.

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