Kraichgau-Stadt wird Zentrum der Weinstraße

Brettener Oberbürgermeister setzte sich durch:
BRETTEN. Für seinen jahrelangen Einsatz wird der Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger endlich belohnt. Schon mehrfach waren die Pläne für eine Weinstraße im Kraichgau und im Stromberg, die seit etwa 20 Jahren auf der Tagesordnung standen, von den in Frage kommenden Gemeinden an der Strecke zerredet worden. Nun aber ist die Route über 355 Kilometer mit Startund Zielort Bretten beschlossene Sache. Gemeinsam mit Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle aus Karlsruhe kann Metzger die Straße am Sonntagnachmittag freigeben. „Ich übergebe morgen um 17 Uhr dem ersten Bürgermeister das erste Schild. Den Namen des Schultes verrate ich aber nicht“, meinte der OB zur PZ.

Metzger-Stadt im Mittelpunkt
„Wir bezahlen rund 80 Prozent der Kosten für die Touristik-Gemeinschaft Kraichgau-Stromberg“, weist der Schultes aus der Melanchthonstadt auf die Vorleistungen der „heimlichen Kraichgau- Hauptstadt“ hin. Seit Mai dieses Jahres sei die Debatte um die Weinstraße „sehr konkret“ geworden. „Ich hätte gerne im Rheintal die Spargel mit der Weinstraße verknüpft“, trauert Metzger vergangenen Möglichkeiten nach.
Bereits Ende Juni sei dann das Einverständnis der Landesregierung signalisiert worden. Ende Juni erhielten die an der Strecke liegenden 46 Gemeinden die erste Nachricht. „Ich wollte die Angelegenheit beschleunigen. Deshalb habe ich eine fehlende Antwort als Einverständnis gewertet, meinte der erfahrene Kommunalpolitiker.

Mit Weinfesten und anderen örtlichen Veranstaltungen, mit Ferien auf den Winzerhof will Metzger mit seiner Geschäftsführerin Irene Woeste mehr Touristen vor allem aus Norddeutschland an die Weinstraße locken. Das Schild, ein auf die Spitze gestelltes Quadrat an der 100. deutschen Touristenstraße, zeigt das Signet der Touristikvereinigung, Dreiecke mit Punkten.
hp

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