Vorläufig ein Plus für die Osttrasse

Umweltverträglichkeit
ba. Erst im Spätsommer soll das Ergebnis der jüngsten Umweltverträglichkeitsstudie für die Planung einer Umgehungsstraße von Gölshausen vorliegen. Die Arbeiten an dieser dritten Untersuchung, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe an ein privates Ingenieurbüro vergeben worden sind, seien bislang noch nicht abgeschlossen, erklärte Stadtplaner Ulrich Braun jüngst vor dem Ausschuß für Technik und Umwelt.

Untersucht worden sind diesmal jeweils zwei Trassen nördlich und östlich von Gölshausen. Bei der Nordumgehung habe man eine ortsnahe und eine weiter entfernt von der Bebauung liegende Trasse ins Auge gefaßt. Bei der Ostumgehung (früher sprach man hier von einer Südumgehung) untersuchten die Fachleute zwei Straßenführungen, die am Wald entlang beziehungsweise durch den Wald führten.
Wegen des Aspekts des Landschaftsschutzes schneide vordergründig eine Straßenführung östlich von Gölshausen besser ab, berichtete Stadtplaner Braun. Allerdings seien dabei die Gesichtspunkte des Städtebaus und des Verkehrs nicht berücksichtigt worden. Nun soll das beauftragte Büro noch untersuchen, wie sich die verschiedenen Umgehungstrassen im weiteren Verlauf der Straßen auswirken würden. Dabei soll, so erklärte der Stadtplaner, das Verkehrsgeschehen bis weit in den Westen Brettens berücksichtigt werden.
Unter diesen Gesichtspunkten, so schätzt man im Brettener Rathaus, hat dann wieder eine Umgehungstrasse nördlich von Gölshausen die besseren Karten. Im Detail aber wird man es erst erfahren, wenn das Regierungspräsidium die komplette Untersuchung vorstellt. „Nach der Sommerpause” lautete die Terminvorstellung.

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