Leserbrief : Den Lärm an die andere Seite

Mit der Idee, die Trasse der Kraichgaubahn als Umgehungsstrecke der B 293 für Gölshausen zu benutzen, setzt sich folgender Leserbrief kritisch auseinander:
Geht es nach diesem Vorschlag, so werden Lärm und Abgase lediglich an die andere Seite des Stadtteils verlegt. Von dort wird es dann nach Gölshausen herunterschallen und herunterstinken. Aber damit nicht genug. Auch die (zukünftigen) Bewohner der Neubaugebiete Kupferhälde und Wanne werden sich an die neue Geräuschkulisse gewöhnen müssen. Denn: die weniger als 30 Züge täglich erzeugen eine ungleich geringere Belastung als Tausende(!) von Autos und vor allem die Lkw. Diese Umgehungsstraße würde ihren Zweck nicht gut erfüllen. Zudem ist sie wegen mehrerer Kunstbauten und immenser Erdbewegungen eine der teuersten Varianten.
Wer öfter einmal mit den Zügen der Kraichgaubahn fährt, dem ist es sicher längst aufgefallen, daß die Fahrgastzahlen in gleichem Maße gesunken sind wie der Verkehr auf der B 293 zugenommen hat. Im Güterverkehr ist das Verhältnis besonders kraß. Weshalb das so ist? – Dutzende Millionen an Investitionen flössen entlang der Kraichgaubahn in den Straßenbau; bei der Stadtbahn sind viele Politiker zu geizig, diese schnelle Verbindung bis Gölshausen und darüber hinaus laufen zu lassen.

Michael Dittes,
Weißhofer Str. 112,
7518 Bretten

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