Kritik an Straßenbauabteilung

Bretten. Kritik an der Arbeit der Straßenbauabteilung des nordbadischen Regierungspräsidiums übten am Dienstag in Bretten Bürgermeister Ost und seine Kollegen der umliegenden Gemeinden. Die Bürgermeister, die an einer Tagung des Arbeitskreises „Wirtschaft, Wasser und Verkehr“ der SPD-Fraktion des baden-württembergischen Landtags teilnahmen, vertraten übereinstimmend die Ansicht, daß die Straßenbauabteilung des Regierungsbezirks Nordbaden bei ihrer Planung die Gemeinden nicht informiere und auf die örtlichen Gegebenheiten keine Rücksicht nehme.

Vorschläge, die B 35 mit einer Kriechspur zu versehen, seien ebensowenig berücksichtigt worden wie der Hinweis, am Alexanderplatz in Bretten eine Verkehrsampel anzubringen. Die Verkehrsverhältnisse auf der B 35, der B 293 und der B 294 waren das Hauptthema bei der Tagung der SPD-Politiker. Der Vorsitzende dieses Arbeitskreises, Walter Wäldele, vertrat die Ansicht, die B 35 müsse bei Bretten „entschärft“ werden, zumal dort in den letzten drei Jahren neun Personen bei Verkehrsunfällen getötet worden seien. Nach den Vorschlägen der Stadt Bretten sollen diese drei verkehrsreichen Bundesstraßen, die Bruchsal, Pforzheim, Stuttgart, Heilbronn und Karlsruhe miteinander verbinden, um die Stadt Bretten herumgeührt und dann miteinander verbunden werden.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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