Der neue Haupthahnhof in Bretten wurde feierlich übergeben

Auch Vorplatz wurde umgestaltet
Bretten. Der alte Barackenbahnhof der Stadt Bretten, der wahrlich keine Zierde der Melanchthonstadt war und von Anfang an nur als Provisorium gedacht war, als er im Jahre 1879 errichtet wurde, gehört der Vergangenheit an. Nach Ueberwindung großer Schwierigkeiten konnte am Samstag die feierliche Einweihung erfolgen, wobei der Präsident der ED Karlsruhe, Stroebe, darauf hinwies, daß die vor zwei Jahren durchgeführte Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühlacker— Bretten—Bruchsal die Ausweitung der Gleisanlagen beim Bahnhof, eine Untertunnelung der Bahnsteige und auch diesen Bahnhofsneubau notwendig gemacht hatte.

Die Glückwünsche des Regierungspräsidiums Nordbaden überbrachte Regierungsdirektor Bossert. Bürgermeister Oest sprach der Bundesbahn den Dank der Stadt aus für diesen repräsentativen Zweckbau, der eine sehr vorteilhafte Visitenkarte für Bretten darstelle. Der Bahnhofsneubau wurde unmittelbar neben dem bisherigen Bahnhof errichtet und soll im kommenden Jahre durch die Errichtung eines zweiten Traktes, der vor allem ein modernes Stellwerk aufnehmen wird, vervollständigt werden. In Verbindung mit der Stadtverwaltung Bretten hat auch der Bahnhofsvorplatz eine großzügige Umgestaltung erfahren und bietet jetzt auch für einen noch gesteigerten Kraftfahrverkehr die nötige übersichtliche Weite.
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