Bundesstraße 35 zu früh freigegeben ?

Bretten. Schwere Fernlastzüge, die infolge Instandsetzungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt Bretten der Bundesstraße 35 umgeleitet werden müssen, haben die betreffenden Orts- und Kreisstraßen inzwischen total zusammengefahren und enorme Schäden verursacht, deren Ausbesserung nun einschließlich der im März entstandenen Frostschäden an der Bundesstraße 35 auf das Konto des Steuerzahlers gehen.

Der Brettener Gemeinderat, der sich energisch an das zuständige Straßenbauamt in Karlsruhe gewandt und erreicht hat, daß die entstandenen Schäden an den Ortsstraßen, von der Straßenbauverwaltung getragen werden, ist der Ansicht, daß diese Vergeudung von Steuergeldern vermeidbar gewesen wäre durch eine weniger voreilige Aufhebung der Anfang März über die Bundesfernverkehrsstraße 35 verhängten Sperre für den schweren Verkehr. Die Straße war Ende März wieder uneingeschränkt freigegeben worden, ohne daß die Frostschäden ausgebessert worden waren. Interessant ist auch, daß bei den im Stadtgebiet von Bretten durchgeführten Straßeninstandsetzungen jeweils die fertiggestellte halbe Seite von den Fahrzeugen wieder total zusammengefahren war, bis die andere Seite hergerichtet wurde, so daß die gesamte Strecke noch einmal frisch gepflastert werden muß.

N.N.

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