Was als Ausgleichsmaßnahme für eine bundesweit für Aufsehen erregende Waldvernichtung gedacht war, es sollten laut Waldumwandlungserklärung der Forstdirektion Freiburg vom 31.5.2006,  für die Zerstörung von 22ha im Rüdtwald unter anderem : „Maßnahmen im Freizeit- und Erholungsbereich innerhalb des Waldes auf der Gemarkung der Stadt Bretten in wertmäßiger Höhe von 150.000€“ erbracht werden, erweist sich jetzt als weitere Zerstörung von Wald und Naturflächen. Die Rede ist von der neu gebauten Aussichtsplattform im Burgwäldle. Im Sommer 2008, also in der Vegetationsperiode in der keine Bäume gefällt werden dürfen, wurden im weiten Bereich um diese Aussichtsplattform alle Bäume gefällt!
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Alle Jahre wieder!!

BAK November 30, 2008 | 10 Kommentare

Damit wir auch in der Vorweihnachtszeit nicht vergessen, dass gerade jetzt (nicht nur) von den großen und kleinen Politikern die meisten Lügen erzählt werden, wie : Frieden für alle Menschen und Kreaturen auf dieser unserer Erde, etc,etc, hier zur Erinnerung das Geschenk aus dem Rathaus für alle Bürger/Innen :
Bescherung

Unsere ganz besonderen Wünsche gehen an die dafür Verantwortlichen :
Brigitte Bette, CDU; Kurt Dickemann, CDU; Herbert Dittes, CDU; Jürgen Fetzner, CDU; Dr. Günther Gauß, CDU; Jürgen Geist, LUB; Manfed Groß, CDU; Werner Hellebrand, SPD; Martin Judt, CDU;
Irmgard Klein, CDU; Renate Knauss, SPD; Bernhard Kurz, CDU; Heinz Lang, SPD; Gerhard Mayer, CDU; Paul Metzger, CDU; Michael Nöltner, CDU; Brigitte Schick, SPD; Anny Seefeld, SPD
Rolf Wittmann,  CDU;

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Die Begründung für den Rüdtwald-Kahlschlag hörte sich ungefähr so an:
Es wird eine neue Fläche benötigt, damit sich Firmen in Bretten ansiedeln und neue Arbeitsplätze entstehen können. Und jetzt?
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Zur angekündigten Umsiedlung der Firma Deuerer in den Rüdtwald (BNN vom 23. Oktober):
22 Hektar Wald, das sind 220 000 Quadratmeter, wurden abgeholzt, ein Wert, der in Euro schwer zu beziffern ist, ökologisch wie ökonomisch. Von der Stadt, also der Gemeinschaft der Bürger, wurde eine Infrastruktur zuerst in Rinklingen und jetzt in Gölshausen geschaffen um „günstiges“ Gewerbegebiet bereitzustellen. Die Stadt, also die Bürger, haben jetzt großzügig die Option eingeräumt bekommen, das Gelände in Rinklingen zu erwerben. Da ist es doch erfreulich, dass „die Liebe zur Heimat und die Verantwortung für die rund 1 000 Mitarbeiter und noch mal so viele…“ den Ausschlag gegeben hat.
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Deuerer erwirbt 22 Hektar große Fläche im Industriegebiet Gölshausen / „Wollen Umsatz verdoppeln“
„Auch wenn Leute wenig haben, lassen sie ihre Tiere nicht hängen“
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Wo einst ein Wald voller alter Bäumen stand, werden bald modernste Produktionsstätten entstehen: Durch den Erwerb der 22 Hektar großen Erweiterungsfläche im Industriegebiet Gölshausen bietet sich dem Brettener Tiernahrungsmittel-Hersteller Deuerer genügend Platz für die Ausweitung seiner Produktion.
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Nur Gewinner?

BNN Oktober 23, 2008 | 33 Kommentare

THILO KAMPF
Eigentlich hatten sich Stadtverwaltung und Gemeinderat die Sache anders vorgestellt: Der Rüdtwald wird geopfert, damit in Gölshausen weitere Gewerbeflächen entstehen können. Damit, so die Idee, sollten neue Firmen nach Gölshausen gelockt und für bestehende Unternehmen in der Stadt Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen werden. weiter lesen –>

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An die erste Übergabe von Unterschriften zum Erhalt des Rüdtwaldes ?
Bis zum Oktober 2000, hatten die Umweltschützer um Gerhard Dittes, Vorsitzender des BUND-Ortsverbandes Bretten, bereits 2113 Unterschriften für den Erhalt des Rüdtwaldes gesammelt. Als einer der ersten hatte „einer der größten Populisten aller Zeiten„, wie er von einem Parteifreund einmal genannt wurde, Paul Metzger, unterschrieben. Bei der Übergabe der Unterschriften reagierte er allerdings gereizt : „Da ist mancher Arbeitsplatz und manche Existenz angesprochen“, behauptete er jetzt, womit er der Charakterisierung des Parteifreundes Recht gab, wie wir heute wissen. weiter lesen –>

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BAK und BUND hatten, wie wir bereits in diesem Artikel berichtet haben, im November 2006 einen Brief an Umweltministerin Gönner geschrieben. Die darin enthaltenen Fragen zur „Umwandlung“ von Teilen des Rüdtwaldes in ein Gewerbegebiet waren relativ einfach und präzise gehalten. Frau Gönner sollte erklären, wie es zukünftig zu vermeiden sei, dass trotz Flächenspar-Appellen und ehrgeizigen Programmen wie „Netto-Null“ der Landesregierung, zu Waldvernichtungen und immensem Flächenverbrauch wie in Bretten kommen kann. Doch auch nach einer Erinnerung im Januar 2007 erhielten wir keine Antwort aus Stuttgart.
Umso größer unser Erstaunen, als wir im April 2008 im Amtsblatt der Stadt Bretten lesen mussten, dass Frau Gönner „Brettens flächenschonende Stadtentwicklung gewürdigt“ hatte. Bei einem Flächenverbrauch von derzeit 209 ha für Gewerbe- und Wohngebiete war dies für uns der Anlass zu einem erneuten Schreiben, mit der Frage, auf welcher Grundlage die Ministerin diese Äußerung gemacht habe.
Und siehe da, es geschehen bisweilen noch Zeichen und Wunder! Stuttgart lebt! Mit Datum vom 27.05.2008 erhielten wir eine Antwort aus dem Umweltministerium : weiter lesen –>

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Die Deutsche Umwelthilfe e.V. rief im Jahr 2007 den Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Naturschutz“ aus. Bereits für die Teilnahme am Wettbewerb wurde mit einer Urkunde geworben. Jede der 12299 Kommunen in Deutschland war dazu aufgerufen, ihr Engagement für den Naturschutz darzustellen. weiter lesen –>

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Mit Datum vom 25.10.2006 haben BUND und BAK Bretten beim Landtag von Baden-Württemberg eine Petition für den Erhalt des Rüdtwaldes eingebracht. Den vollständigen Text der Petition finden Sie hier. Die Antwort aus Stuttgart, die uns am 6.12.2006 erreichte, ließ bereits Schlimmes ahnen, Zitat : „Sie müssen bei dieser Sachlage damit rechnen dass die bereits erteilte Waldumwandlungsgenehmigung alsbald vollzogen wird“ und “dass eine abschließende Erledigung der Eingabe erst im März 2007 möglich ist”.
Damit hielt sich der Vorsitzende des Petitions-Ausschusses Döpper selbst nicht an die vom ihm behauptete Stillhaltevereinbarung, nach der „während der parlamentarischen Behandlung der Eingabe grundsätzlich keine Vollzugsmaßnahmen getroffen werden“.
Die Folge war, dass die Stadt Bretten sofort 6,5ha Wald abholzen ließ und so Fakten schaffen konnte. weiter lesen –>

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