1. Es ist keine Bürgerinitiative für Bretten geplant, die eine Messung derzeitiger Schadstoff- und Feinstaubbelastungen im Einflussbereich der Ortsdurchfahrt der B 294 durch Bretten, sowie deren Hochrechnung mit den für 2025 prognostizierten Verkehrsbelastungen fordert.

2. Die Anwohner entlang dieser OD der B 294 erhalten nicht zu öffnende Lärmschutzfenster ohne Lüftungsschlitze, um die Schadstoffbelastung aus ihren Wohnungen fernzuhalten.

3. Die Eigenheimbesitzer der Neubaugebiete von St. Johann und in Rinklingen versichern, dass sie nur einen PKW pro Grundstück haben und ihre heranwachsenden Kinder nie einen Führerschein machen werden.

4. Sie versichern auch, dass sie alle ihre Besorgungen im Stadtgebiet von Bretten ganzjährig mit dem Fahrrad vornehmen. Für Fahrten in das Umland werden sie die verbliebenen Feldwege benutzen, um auf die Überlandstraßen zu gelangen, damit sie ihre Mitbewohner im alten Ortsteil von Rinklingen und Bretten nicht belasten.
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von Gunter Lange
Zum Bericht von Redakteur Chris Heinemann am 21.6.2017 in der Brettener Woche muss ich etwas richtig stellen. Im Kommentar lautet es: „Eine Trasse hat sich die Stadt verbaut, eine zweite erschwert, eine dritte anscheinend nie geprüft.“
Richtig ist, dass alle Trassen berechnet und bewertet wurden. Die nach der Fortschreibung des zweiten Generalverkehrsplanes (manche Bürger nennen es wohl Masterplan) von 2009 noch aufgekommene „Bahnparallele“ wurde nachträglich vom Gutachter noch in die Verkehrs- und Kostenberechnung einbezogen und auch dem Reg. Präsidium zur Bewertung vorgelegt. Dass diese Trasse dann nicht dem Bund zur Bewertung weitergereicht wurde, lag aus meiner Kenntnis daran, dass diese Trasse nicht die Kriterien einer Ortsumgehung erfüllt und nur eine innerstädtische Verkehrsverlagerung bedeutet.
2009 war vom Kosten-Nutzen-Verhältnis und den Entlastungszahlen her nicht – wie berichtet – die Wannentrasse, sondern die Westtangente Rechberg die beste. Diese zog bis zu 14.700 Kfz./Tag, die Wannentrasse nur bis zu 14.500 auf sich und nicht wie dargestellt 18.000. Im Gegensatz zur Westtangente und SW-Umfahrung belastet die Wannentrasse aber den unteren Teil des Wannenweges zusätzlich mit plus 10.200 Kfz., die Pforzheimer Straße mit plus 1.900 Kfz und die B 35-Umgehung ab Gölshäuser Lücke mit plus 1.200 Kfz, während Westtangente und SW-Umfahrung hier Entlastungen von 1.700, bzw. 1.200 Kfz (B 35) und 6.800 bzw. 2.900 Kfz (Pforzheimer Straße) bei Mehrbelastung von 300, bzw. 1.100 Kfz für Wannenweg aufzeigen.
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von Gunter Lange
Im Februar 1989 besuchte eine Brettener Gemeinderats-delegation mit OB Metzger, darunter auch ein Stadtrat der „Grünen“, Pforzheims OB und Gemeinderat. Dabei forderten beide OBs zur Entwicklung ihrer Wirtschaft die Autobahnausfahrt Nord in Pforzheim. Am 14.6.1989 wird der mit der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes Bretten beauftragte Gutachter Koehler/Leutwein in der Presse zitiert, dass Bretten bei dem Bau einer Nordausfahrt dafür sorgen müsse, dass dann Bretten nicht mehr einfach so durchfahren werden könne wie bisher.
Im Juni 1989 stimmte der G.R. Bretten im Rahmen dieser Fortschreibung „mit großer Mehrheit“ der Nordumgehung der B 293 um Gölshausen zu, darunter auch die „Grünen“. Der Aufnahme der weiterführenden SW-Tangente durch den Rechberg schlossen sie sich allerdings mit den Worten „unrealistisch und aus heutiger Sicht kaum zu beurteilen“ nicht an. Diese Entscheidung wurde daher zurückgestellt.

Wenn heute der Bund als Planungsträger nun die vordringliche Notwendigkeit von Ortsumgehungen von Bruchsal, Bretten und Bauschlott sieht, dann kann auch er diese Vorhaben nur nach den gesetzlichen Vorgaben des Bundesfernstraßengesetzes und ergänzender Vorgaben für Ortsumgehungen durchführen. Das geschieht über ein Planfeststellungs-verfahren der Planfeststellungsbehörde. weiter lesen –>

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von Gunter Lange
Anmerkung BAK: der Leserbrief bezieht sich auf einen Artikel von Herrn Schneidereit, der bei Kraichgau-News abgedruckt wurde.

Zunächst verstand ich die irreführende Argumentation im Leserbrief von Herrn Schneidereit nicht. Weil sich „…lediglich 7.000 der sich vom Umland nach Bretten bewegenden Kfz aus der Ortsdurchfahrt auf die Umgehung lenken lassen“, sollte „..die Stadt das Engagement auf die Lösung innerstädtischer Verkehrsknoten setzen“. Diese Logik verstand ich nicht.

Errechnet und im Gemeinderat Dezember 2016 im Beisein des leitenden Baudirektors der Verkehrsabteilung des Reg. Präs. vorgetragen wurde, ebenso wie auch von MdL Prof. Dr. Schweickert in Bauschlott, dass eine Südwestumfahrung von Bretten 11.400 Fahrzeuge aus der Stadt abzieht, darunter offenbar auch 7.000 Kfz, die sonst als Zielverkehr durch die Stadt gefahren wären. Der Schadstoffausstoß und Benzinverbrauch konstant dahinrollender Fahrzeuge ist allemal geringer als wenn sie im Ortsdurchgangsstau stehen.

Diese Entlastung in der Summe wird aber von Herrn Schneidereit offenbar bewusst nicht erwähnt. Doch mit seinem letzten Satz wird die Strategie klar! Hier kommt dann die Begründung, warum er die Innenstadtbewohner und alle Verkehrsteilnehmer nicht um diese 11.400 Kfz entlasten will. Sein Hinweis „…statt irrsinnige Schneisen durch die Landschaft zu schlagen“ weist sowohl auf eine linksgrüne Ideologie als auch auf ein Privatinteresse als Stadtrandbewohner hin.
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von Gunter Lange
Grünen-Fraktionschef Otto Mansdörfer war als sachkundiger Bürger 1987 Mitglied im Ausschuss „Nahverkehr und Verkehrsplanung“, als im Rahmen der Aufstellung eines Generalverkehrsplanes für Bretten durch Reg. Präsidium und Stadt die Ergebnisse von Verkehrszählung und die Entlastungswirkungen aller denkbaren Trassenvarianten erörtert und beraten wurden. Er war auch dabei, als diese ab 1988 öffentlich vorgestellt und in der Folge mehrfach weiterbehandelt wurden. Er weiß also, dass nur die Trasse Nr. 61 (Nordumgehung von Gölshausen und Weiterführung vom Alexanderplatz über den Rechberg) die mit Abstand größte Verkehrsentlastungswirkung der Innenstadt ergab.

Diese Trasse wurde am 28.6.1989 vom Gemeinderat beschlossen, der erste Abschnitt mit der Nordumgehung um Gölshausen 2002 dem Verkehr übergeben. 1993 wollte das Reg. Präsidium die Rechbergtangente als Fortführung für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes anmelden. Bei denen, die dies dann zu verhindern wussten, waren „Bündnis90/Die Grünen“ ganz vorne dabei.
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Leserbriefvon Gunter Lange
Endlich besteht eine Chance für Bretten, zu einer Südwest-Umfahrung im Zuge der B 294 zu kommen, weil der Bund aus übergeordneten Verkehrsentwicklungszielen eine Entlastung des Karlsruher Dreiecks bei Unfällen als sinnvoll und notwendig ansieht.
Wer dies bei den Hunderten von angemeldeten Projekten im Bundesverkehrswege-Plan nicht als Chance, sondern als „Komplott“ betrachtet und sich in Bretten vor den Bruchsaler Karren spannen lässt, hat m. E. schon verloren. Bretten ist mal wieder auf dem besten Wege und zusammen mit Bruchsal auf der Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“, die Sache solange untätig zu diskutieren und zu zerreden, bis die Chance vorbei ist.
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Leserbriefvon Jörg Biermann, Fraktionsvorsitzender „ die aktiven“

Kaum wird man aus der Mitte des Gemeinderates aktiv, hält die Verwaltungsspitze einem reflexartig „Unwissen“ vor, das eigentliche Problem wird aber einfach wortreich übergangen, oder in die ungewisse Zukunft verschoben.
Jeden Tag kann man in Bretten erleben, wie sich eine Blechlawine vom Alexanderplatz durch die Stadt Richtung Pforzheim, und umgekehrt, schiebt. Auch nach Öffnung der Autobahnbaustelle hat sich die Situation nicht gebessert.

Der Hinweis der Verwaltungsspitze auf das Integrierte Stadtentwicklungs-konzept (ISEK) ist auch nur eine Nebelkerze, wie aus dem Namen des Konzeptes eigentlich schon hervorgeht. Hier kann man vielleicht eine stadtinterne Lösung der Verkehrsprobleme suchen, der überörtliche Verkehr ist damit aber nicht beseitigt, ja sogar hinderlich.
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Leserbriefvon Gunter Lange
Die in den Brettener Nachrichten veröffentlichte Antwort von OB Martin Wolff auf den interfraktionellen Antrag kann mich als fachkundigen Bürger nicht befriedigen.

Nach der 1981 im 1. Flächennutzungsplan gezwungenermaßen erfolgte Festlegung des künftigen Brettener Gewerbe- und Industriegebietes in Gölshausen musste danach als erste und vordringlichste Aufgabe die Suche und Beschlussfassung einer Umgehungstrasse im Zuge der B 294/ B 293 im Rahmen der Neuaufstellung eines 2. Generalverkehrsplanes (GVP) sein.

Ein solcher, vom Regierungspräsidium und der Stadt gemeinsam für die klassifizierten Straßen aufzustellender Plan, ist immer noch Voraussetzung für die Dringlichkeitsbewertung des Bundes in Berlin für den Bundesstraßenausbau. Das Ergebnis dieses 2. GVPs für Bretten lag 1987/88 vor und ergab die Netzvariante 61 (Südwest-Tangente über den Rechberg) als die Trasse mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. M. W. haben aktuellere Netzfallberechnungen dies auch 2009 wieder bestätigt.
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Leserbrief – und deren Antworten
von D. Zürner und weiteren Anwohnern der Otto-Hahn-Strasse
Im Wohngebiet Wanne leben ca. 4000 Menschen, die Otto-Hahn-Strasse wurde als Erschliessungsstraße für dieses Wohngebiet gebaut und mit unseren Steuergeldern und Erschliessungs-Beiträgen mit bezahlt.
Die Anwohner der Otto Hahn-Straße werden seit dem Bau der Querspange, der Straße von der Ruiter- Strasse zur B294, der Pforzheimer Strasse, durch Schleichverkehr, welcher von Bundes- Landes- und Kreisstraßen ins Wohngebiet Wanne einfährt, belastet. Die Strecke über die Otto-Hahn- Strasse, Max-Plank-Strasse und den Breitenbachweg wurde seither zur „inoffiziellen“ Durchgangsstraße von der B294 zur B35, sowie der L1103.

Auch wurden Strecken wie die K3569, Ruiter Strasse, durch Sperrung dem öffentlichen Straßenverkehr entzogen und sind nun Werksparkplatz von Neff BSH und auch nur wieder über das Wohngebiet Wanne, Otto-Hahn-Strasse erreichbar. Das wurde bewußt von der Stadtverwaltung so installiert um die Innenstadt zu entlasten.
Das Wohngebiet Wanne wird nun durch die Mitarbeiter von Neff BSH auch noch zusätzlich belastet weil die ja weil Schichtbetrieb ab 4.30 Uhr am Morgen bis spät am Abend teils bis Mitternacht durchs Wohngebiet von und zum Arbeitsplatz fahren.
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LeserbriefSehr geehrter Herr Wolff,
hier meldet sich mal wieder „einer der üblichen Verdächtigen“, um Ihre Wortwahl im BNN-Interview vom 3.4.2014 zu verwenden.
Sie wissen, dass ich Sie versucht habe, Sie schon während der OB-Wahl mit orientierenden Fragen und ab Ihrer Wahl zum OB mit konstruktiver Kritik und Anregungen zu begleiten. Leider haben Sie zu Letzterem erst nach der Presseveröffentlichung meines Konzeptvorschlages für die Sporgasse am 19.2.2013 reagiert.
Nun lese ich am 3.4.2014 in den BNN von Ihrem Vorhaben, mit Hilfe ausgewählter Bürger „…bis etwa Mitte 2015 Bürger-Wünsche und –Erfahrungen zu erhalten, die die Verwaltung und der Gemeinderat dann in ein Stadtentwicklungskonzept gießen sollen“.
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