von Gunter Lange
Am 25.9.2017 berichteten die BNN und das Amtsblatt der Stadt Bretten über den 25. Geburtstag des „Kindes“ Stadtbahn Karlsruhe-Bretten, welches 1992 mit der Jungfernfahrt des ersten Stadtbahnzuges von Karlsruhe nach Bretten mit Dr. Dieter Ludwig als damaligem AVG-Chef, persönlich am Fahrerpult, geboren wurde. Es ist natürlich richtig, den Geburtstag dieses schon 25 Jahre erfolgreichen, einmaligen und beispielhaften „Kindes“ gebührend zu feiern. Selbstverständlich im Kreise von vielen, die nicht nur bei der Geburt in der Verantwortung standen, sondern auch derer, die die gute Entwicklung in diesen 25 Jahren getragen haben und von denen, die sie heute tragen.
Wenn es heißt: „Der Erfolg hat viele Väter“, meint man gemeinhin, dass sich mit dem Erfolg immer noch weitere „Väter“ melden. Aus meiner Sicht sollte man aber auch die nicht vergessen, die überhaupt die Geburt des in der Folge so erfolgreichen „Kindes“ erst durch die „Zeugung“ ermöglicht haben. Dies ist bei beiden Berichten leider nicht erfolgt. Da ich damals zugegen sein durfte, muss ich mir erlauben, die Presseberichte zu ergänzen und teilweise richtig zu stellen.
weiter lesen –>

 Artikel 550x gelesen

Zu den Plänen der Stadt und des Caritas-Verbandes, das Katholische Altenheim auf das Mellert-Fibron-Gelände zu verlagern, erklärt Heinz-Peter-Schwertges, Kandidat der LINKEN zur OB-Wahl:

Senioren brauchen an ihrem Lebensabend eine vertraute Umgebung und soziale Kontakte. Beides ist am bisherigen Standort des Katholischen Altenheims in der Apothekergasse und damit im Zentrum der Stadt gewährleistet. Flächen für eine notwendige Erweiterung wären in unmittelbarer Nachbarschaft im westlichen Bereich des Sporgassen-Areals vorhanden. Dagegen würden die Bewohner des Altenheims bei einer Verlegung der Einrichtung auf das Mellert-Fibron-Areal an den Rand der Stadt gedrängt. Zwar befinden sich hier mit zwei Stadtbahnhaltestellen und dem Kraichgau-Center gute Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten, die eine allgemeine Wohnnutzung – wie von der Brettener LINKEN seit langem gefordert – sinnvoll machen würde.

Die jetzt bekannt gewordenen Pläne aber laufen auf die Schaffung eines isolierten „Alten-Ghettos“ zwischen Gewerbe-Immobilien hinaus, die gerade den Bedürfnissen von Senioren nach sozialer Integration in einer vertrauten Umgebung widersprechen. Einen ähnlichen Fehler hat man bereits bei der Planung des neuen Evangelischen Altenheimes auf der anderen Seite der Bahnlinie gemacht. Außerdem stehen die Verlagerungspläne in krassem Widerspruch zu der von OB Wolff immer wieder vollmundig propagierten „Stärkung der Innenstadt“. Die Verlagerung des Altenheims mit seinen Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern aus der Innenstadt an den Stadtrand würde die Frequenz und Bedeutung der Innenstadt weiter schwächen. Dies gilt auch für die geplante Verlagerung der Diakonie und der ev. Abrechnungsstelle aus dem Innenstadtbereich auf das Mellert-Fibron-Gelände.
weiter lesen –>

 Artikel 2081x gelesen

brettener hundleFrage: Hundle, Du bist jetzt schon über 500 Jahre in der Stadt unterwegs. Bist Du bereit, Dich zu einigen aktuellen Problemen zu äußern?
s‘ rote Hundle: aber sicher!

Frage: Fühlst Du Dich auf dem derzeitigen Wochenmarkt noch wohl?
s’rote Hundle: ich weiß nie so genau, wann der Markt anfängt und wann er aufhört.Die Händler kommen und gehen, wann sie wollen. Einen Marktmeister,den es früher einmal gab, sieht man heute nicht mehr. Deshalb finden auch viele meiner Artgenossen nichts dabei, ihre Nase in die Auslagen zu hängen. Keiner kümmert sich darum, daß nach Marktende die Absperr-Poller wieder eingebaut werden, so daß der Marktplatz dadurch wieder zur Durchfahrtszone wird. Ich gucke immer wieder ganz neidisch auf den Bruchsaler Wochenmarkt, wo insbesondere die Vielfalt des Angebots deutlich größer ist.

Frage: Wenn Fremde in die Stadt kommen – gibt es in Bretten eigentlich genug Hotelbetten?
s’rote Hundle: Ich finde schon, aber die sind nur zu 44 % ausgelastet. Das könnte mehr sein, wenn die Stadt endlich mal ein Touristik-Konzept vorlegen würde, zusammen mit den Wirten. Aber da tut sich nichts. Keiner kommt in die Gänge.
weiter lesen –>

 Artikel 1486x gelesen

Leserbriefvon Heidrun Wachter
Als ich heute den Artikel in den Brettener Nachrichten las, dass Herr Oberbürgermeister Martin Wolf plant, bei der Stadtentwicklung die Wünsche der Bürger zur Geltung kommen zu lassen, ja dazu eigens ein Büro zur Erstellung eines Konzeptes beauftragt hat, kam mir wieder mein Brief in den Sinn, den ich vor ca. zwei Monaten an Herrn Oberbürgermeister Wolf geschrieben hatte. Der Anlass dazu war damals ein Artikel in der Brettener Woche vom 5.3.2014, in dem Herr Oberbürgermeister Wolf versprach, „Ärgernisse“ in der Stadt Bretten zu beseitigen.
Hier der Wortlaut meines Briefes:

weiter lesen –>

 Artikel 1912x gelesen

Einen am 21. Mai verübten Raub, bei dem ein 21-Jähriger an einer Brettener Stadtbahnhaltestelle von drei bis dahin unbekannten Männern überfallen worden war, konnte die Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal nun klären. Nachdem die Ermittler einen Hinweis des Jugendsachbearbeiters vom Polizeiposten Oberderdingen erhalten hatten, ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen drei aus Oberderdingen stammende Heranwachsende im Alter von 18, 19 und 20 Jahren. Durchsuchungen führten in der Folge zur Sicherstellung einer Armbanduhr, die dem Opfer neben der Geldbörse und einer Jacke geraubt worden war. Alle drei im Zusammenhang mit Gewaltdelikten bereits früher auffällig gewordenen Tatverdächtigen räumten das Geschehen ein. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit noch an.
weiter lesen –>

 Artikel 1022x gelesen

Ein 21-jähriger Mann ist am späten Montagabend an der Stadtbahnhaltestelle Bretten-Mitte von bislang unbekannten Tätern ausgeraubt worden.
Der stark alkoholisierte junge Mann befand sich gegen 23.15 Uhr seinen Angaben zufolge auf dem Bahnsteig der Haltestelle, als er von drei Männern körperlich angegangen und auch geschlagen wurde. Im weiteren Verlauf wurde er von einem Täter festgehalten, während ihm die beiden anderen die Jacke, eine Uhr sowie den Geldbeutel entwendeten. Einen der Männer beschrieb der Geschädigte als Asiate. Er ist etwa 180 cm groß und hat dunkle Stoppelhaare. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und einer langen Hose. Die beiden anderen Täter konnte der Überfallene nicht beschreiben. Der Geschädigte, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, zeigte die Tat mit Hilfe von Freunden später beim Polizeirevier Bretten an. Hinweise zu dem Überfall nimmt die Kriminalpolizei in Bruchsal unter Telefon 07251/726-201 entgegen.

 Artikel 1185x gelesen

Am Donnerstag, den 15.03.2012, gegen 18.20 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann aus Bretten Opfer eines Raubes. Der Geschädigte kaufte sich zunächst am Fahrkartenautomat einen Fahrschein und ging dann in die Fußgängerunterführung, um zur Stadtbahn auf Gleis 2 zu gelangen. Hierbei telefonierte das Opfer mit seinem neuen Smartphone und wurde gleichzeitig von zwei männlichen Personen verfolgt. In der Unterführung sprach der Haupttäter den Geschädigten an und forderte ihn auf sein Handy herzugeben. Als der junge Mann der Aufforderung widersprach, wurde er durch einen Tatverdächtigen zu Boden gestoßen. Hierbei zog sich das Opfer leichte Verletzungen zu. Der Haupttäter ergriff dann das Mobiltelefon und beide Tatverdächtigen flüchteten durch die Unterführung in Richtung Rinklingen.
weiter lesen –>

 Artikel 938x gelesen

Auch 2012 wird es keine Erhöhung der Abfallgebühren geben, und das, obwohl die Kosten weiter angestiegen sind. Dies nahm der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung vom 1. Dezember in Karlsbad zur Kenntnis und stimmte der entsprechenden Gebührenkalkulation zu. Möglich wurde dies, weil Überschüsse zur Verfügung standen, die zur Stabilisierung der Abfallgebühren eingesetzt wurden. Auf rund 34,9 Millionen Euro werden sich insgesamt die gebührenfähigen Kosten im Bereich der Abfallwirtschaft belaufen. Die Einnahmen aus dem Bereich „Haus- und Gewerbeabfallentsorgung“ werden aber um 3,14 Millionen Euro und im Bereich „Kreiserddeponie“ um 55.000 Euro unter den tatsächlichen Kosten liegen. Die Differenz von rund 3,2 Millionen Euro soll aus den Überschüssen gedeckt werden.
Mit seinen Abfallgebühren liegt der Landkreis Karlsruhe im landesweiten Vergleich im Mittelfeld, wobei Landrat Dr. Christoph Schnaudigel darauf hinwies, dass mit der Wertstofftonne, der Sperrmüllabfuhr und zahlreichen Wertstoffhöfen und Grünabfallsammelstellen den Einwohnern viele komfortable Leistungen angeboten werden, für die andernorts zusätzliche Gebühren erhoben werden.
weiter lesen –>

 Artikel 1865x gelesen

Erhöhter Zuschussbedarf für den öffentlichen Personennahverkehr / Kommt die Stadtbahn nach Waghäusel?
Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kuld
Kreis Karlsruhe. Im Guten wie im Schlechten – der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt die Kreistagsgremien auf vielen Sitzungen. Gestern war es der Verwaltungsausschuss. Positiv: der aktuelle Sachstandsbericht für den ÖPNV. Negativ: dessen finanziellen Auswirkungen auf die Kreiskasse (siehe auch „Angemerkt“). Der Sachstandsbericht lebt von dem Charme, dass der Ausbau des ÖPNV in der Region voran kommt. Am Dienstag wurde mit dem Ausbau der Strecke Bruchsal – Germersheim für den S-Bahn-Betrieb begonnen. Auf den beiden Nord-Süd-Strecken Karlsruhe – Bruchsal – Heidelberg und Karlsruhe – Graben-Neudorf – Mannheim werden die Haltepunkte für den S-Bahn-Standard ausgebaut. In Stettfeld gibt es einen neuen Haltepunkt. Für die Weiterführung der aus Karlsruhe kommenden Stadtbahn S 2 über Spöck hinaus nach Bruchsal und Waghäusel geht es nun um das Ergebnis der „standardisierten Bewertung“ und mithin um die Frage, ob das Projekt zuschussfähig ist und deshalb weiter verfolgt werden kann.
weiter lesen –>

 Artikel 1663x gelesen

Angemerkt

BNN Juli 9, 2010 | 2 Kommentare

Die Region Karlsruhe verfügt über ein ausgezeichnetes Nahverkehrsangebot, das zudem kontinuierlich erweitert wird. Allerdings kostet dieses Angebot Geld – nicht nur den Nutzer, sondern vor allem die öffentliche Hand. So muss der Landkreis schon bald sehr viel tiefer in die Tasche greifen als bislang: neue Stadtbahnen, veränderter Busverkehr, Neuverteilung der Fahrgeldeinnahmen, Überlappungstarif in den Rhein-Neckar-Raum – alles hat seinen Preis. Den Mehraufwand beliebig an den Kunden weiterzugeben, funktioniert nicht. Wenn der öffentliche Nahverkehr teurer als das Auto würde, würde mancher Bahn- wieder zum Autofahrer. Das kann niemand wollen. Was der Nahverkehr leistet, ist enorm. Würde nur ein Teil seiner Nutzer auf der Straße fahren – der Stau wäre noch mehr Alltagsbegleiter. Kurzum: Der öffentliche Nahverkehr wird auch künftig tüchtig alimentiert. Allerdings wird wohl verstärkt auch der Fahrgast gefordert.
Matthias Kuld

 Artikel 1858x gelesen
weiter suchen »