von Dieter Zürner und weiteren 10 Anwohnern des Wohngebietes Wanne

Schon über 10 Jahre beschweren sich die Anwohner in der Wanne wegen der Umleitung des Bundesstraßen-Verkehrs über ihr Wohngebiet. Momentan erscheint es so, als dass die Georg- Wörner- Strasse, als ehemalige Landesstraße jetzt zum einem verkehrsberuhigten Wohngebiet gemacht werden soll, das Wohngebiet Wanne soll dafür im Gegenzug den Durchgangs-Verkehr zwischen B35 und B294 aufnehmen. Angedeutet hat sich die Absicht der Stadtverwaltung bereits in den letzten Jahren unter anderem durch 19 Umleitungen inklusive Schwerverkehr in 11 Jahren!
2011 wurde dann auch noch das LKW Verbots-Schild am Breitenbachweg entfernt. Seit dem hat der LKW Verkehr stark zugenommen. Kontrollen durch Polizei fanden seit Einrichtung des LKW-Verbotes im Jahre 2000 übrigens nicht statt.

Jetzt soll das Wetter an der Verzögerung der Arbeiten in der Georg-Wörner-Strasse und damit der Aufrechterhaltung der Umleitung über die Wanne Schuld sein. Hat nicht unlängst ein Gemeinderat der „aktiven“ genau diese Verlängerung vorgeschlagen, damit sich die Verkehrs-Teilnehmer in der Zwischenzeit andere Wege durch Bretten suchen können? Ein Armutszeugnis für Gemeinderat und Verwaltung ist die Verkehrspolitik in Bretten bereits seit Jahren, jetzt versucht man es wohl mit Zynismus!
Sollte also das Wetter in Bretten jemals wieder so gut werden, dass diese Baustelle auch fertig werden darf, dann müssen Maßnahmen getroffen werden um den Bundestrassen-Verkehr wieder aus dem Wohngebiet mit 3 Schulen und Kindergarten fernzuhalten.

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bak_logoWie bereits berichtet, droht der Musikakademie Kürnbach voraussichtlich zum 31. März 2016 die Schließung. Jetzt gibt es die Möglichkeit mit einer Online-Petition dagegen zu protestieren, Argumente dafür gibt es einige, zum Beispiel:
Die Akademie ist nicht nur ein wichtiger Mittelpunkt der musikalischen Aktivitäten der Region, sondern auch für die Probentätigkeit der Schulorchester und Theatergruppen unverzichtbar. Im Jahr 2013 waren es über 5000 Probentage mit ca 1900 Schülern vorrangig aus dem nördlichen Landesteil, aber auch aus Stuttgart und Freudenstadt.
Allein 25 Schulen aus dem Einzugsbereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe veranstalten dort mehrtägige Probephasen und nutzen die einmaligen Probemöglichkeiten abseits des regulären Schulbetriebes.

Siehe dazu auch Offener Brief Politik, Offener Brief LandesVerband
Zur Online-Petition „Rettet die Musikakademie Kürnbach

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Presse kommentiert

BAK Februar 3, 2015 | 6 Kommentare

Pressezu Brettener Nachrichten am 2. Februar 2015 „Bildung braucht Zeit“
Ex-Schulpräsident Werner Schnatterbeck bei Empfang der Gondelsheimer CDU
Dieser Beitrag bedarf dringend einer Ergänzung.

„Große Skepsis“ gegenüber dem G8. Denn: „Bildung braucht Zeit“ und müsse in die Tiefe gehen. So weit, so gut. Jedoch meines Erachtens nicht weit und gut genug!

Wir erleben bereits seit langem das Dilemma vieler Lehrer, die durch gezielte Vorgaben immer mehr in ihrer pädagogischen Handlungsfreiheit eingeschränkt werden. Darüber führte ich ein allgemeines Gespräch mit einer mir bekannten Lehrerin vor nicht allzu langer Zeit.

Es sollen vermehrt Unterrichtsstunden umgesetzt werden, die im staatlichen Schulsystem noch geradezu verpönt waren und die in Privatschulen nur leidlich funktionierten. Warum verfolgen allgemeinbildende Schulen plötzlich ideologische Ziele des sturen Selbstlernens?
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dieLinkeDiskussionsveranstaltung im Simmelturm war ein voller Erfolg/ Die Linke zeigt sich kämpferisch
von Christoph Mack, C.M.
Der gemeinsame Tenor am Ende einer bereichernden, munteren Dikussionsrunde war die Forderung nach mehr Transparenz und weniger „Abnickens“ von vorformulierten Beschlüssen im Gemeinderat.
Der Brettener Ortsverband der Partei „DIE LINKE“ hatte am Dienstag, den 20. Mai zu einer Veranstaltung eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, das Potential der bevorstehenden Kommunalwahlen, das Kommunalwahlprogramm sowie die Probleme aber auch Möglichkeiten kleiner Gemeinden und Ortsteile „öffentlich“ zu erörtern. Außerdem bestand die Möglichkeit, die Kandidaten näher kennenzulernen.

Ortsverbandssprecher Ali Cankaya eröffnete den Abend mit einem Kurzvortrag über die programmatischen Eckpunkte zur Gemeinderatswahl. Er hob dabei besonders die Mißstände der Leiharbeiter bei einem örtlich ansässigen Tiernahrungshersteller und die fehlende Geburtshilfe an der Rechbergklinik hervor. Er betonte besonders die Forderung des Ortsverbandes zur Wiedereinführung der Geburtshilfe als „medizinisch notwendigen“ und „familienfreundlichen“ Faktor. Danach stellte Thomas Bernd, der Spitzenkandidat der LINKEN für den Kreistag, die wesentlichen kreispolitischen Themen und Forderungen vor.
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bak_logovon G.H. (Name des Autors ist dem BAK bekannt)
Redaktionsgespräch mit Brettens Oberbügermeister Martin Wolff, Brettener Woche am 5. Februar 2014
Oberbürgermeister Martin Wolff über die ersten vier Jahre im Amt„, Brettener Nachrichten am 8. Februar 2014
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swrZwanzig neue Gemeinschaftsschulen in der Region
Die Johann-Peter-Hebel-Schule Bretten wird Gemeinschaftsschule. Sie gehört zu den 20 neuen Gemeinschaftsschulen im Regierungsbezirk Karlsruhe, die das baden-württembergische Kultusministerium für das kommende Schuljahr genehmigt hat. Davon liegen 14 in den Landkreisen Karlsruhe, Rastatt und im Enzkreis.
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http://www.foodwatch.de/– Beschluss zu Verbraucherbildung an Schulen öffnet Klassenzimmer für Wirtschaftslobbyisten – foodwatch fordert: Beschluss zurücknehmen!

Berlin, 19. September 2013. Mit ihrem aktuellen Beschluss „Verbraucherbildung an Schulen“ öffnen die Kultusminister aus Bund und Ländern nach Auffassung von foodwatch Wirtschaftslobbyisten und Unternehmen die Türen der Klassenzimmer. Die Verbraucherorganisation forderte die Kultusministerkonferenz auf, den Beschluss zurückzunehmen und klarzustellen, dass Unternehmen keine geeigneten Partner für Verbraucher- und Ernährungsbildung an Schulen sind. Werbung und Sponsoring an Schulen müsse grundsätzlich untersagt werden.

Die Politik gibt bereitwillig den Türöffner für Wirtschaftslobbyisten. Während die Kultusminister scheinheilig vorgeben, für ’neutralen‘ und ‚unternehmensunabhängigen‘ Unterricht sorgen zu wollen, hat der Ausverkauf der Schulen längst begonnen, und ‚McSchule‘ ist offenbar auch politisch gewollt„, kritisierte Anne Markwardt von foodwatch. „Statt seinem grundgesetzlich verankerten Bildungsauftrag nachzukommen, überlässt der Staat offensichtlich bereits Grundschüler den Einflüsterungen und Manipulationen von Wirtschaftsvertretern.
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Leserbriefzu den Berichten in den Brettener Nachrichten und der Brettener Woche über die Diskussion zum Ausbau der Gemeinschaftsschulen und dem Beschlussantrag der Stadtverwaltung zu Punkt 6 der Tagesordnung am 18.6.2013
von Gunter Lange
Ich würde es außerordentlich begrüßen, wenn der Brettener Gemeinderat am 18. Juni dem Beschlussantrag der Verwaltung mehrheitlich folgen würde. Ich möchte aber gerne sagen, warum:
Mit Blick auf unsere heranwachsenden Enkelkinder verfolge ich mit großer Sorge die laufende Diskussion um die von der Rot-Grünen-Landesregierung langfristig flächendeckend geplante Gemeinschaftsschule als Basisschule (=heterogene Einheitsschule für alle Kinder). Hierzu Zitat aus dem Wahlprogramm 2010 der Grünen: “Die Basisschule ist eine Gemeinschaftsschule (GMS) für alle Kinder. Die Basisschule umfasst alle Bildungsgänge der Sekundarstufe 1 und führt nach dem 10. Schuljahr zu einem differenzierten mittleren Bildungsabschluss. Wir Grünen streben an, dass sich jährlich 10 % der weiterführenden Schulen zu Basisschulen weiter entwickeln.“
Nun lese ich aber an anderer Stelle: “Baden-Württemberg liegt bisher bei Vergleichsstudien wie dem Ländervergleich der Kultusministerkonferenz, dem Bildungsmonitor oder der Pisa-Studie ebenso wie andere Bundesländer mit differenziertem Schulsystem regelmäßig auf den Spitzenplätzen, im Gegensatz zu Bundesländern mit Gesamt-oder Gemeinschaftsschulen.“
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http://www.foodwatch.de/ – Unterrichtsmaterial soll Kinder zu noch mehr Schokolade und Soft-Drinks verführen
Berlin, 7. Mai 2013. Erste Stunde Mathe, zweite Stunde Capri Sonne: Obwohl in den meisten Bundesländern offiziell verboten, macht die Lebensmittelindustrie direkt in Schulen und Kitas Werbung für Junkfood-Marken und -produkte. Spezialisierte „Education Marketing“-Agenturen verteilen Produktproben mit Keksen oder Ketchup schon in Kindergärten und hängen Plakate mit Pizza-Duft in die Schulen. Zahlreiche Hersteller treten mit Werbebannern als Sponsor bei Schulveranstaltungen auf, verbreiten kostenlose Schulhefte mit Markenlogos und suggestives Unterrichtsmaterial, in denen Schokolade und Soft Drinks als gesund dargestellt werden.

Besonders aggressive Marketingstrategien in Schulen hat die Verbraucherorganisation foodwatch für den Goldenen Windbeutel 2013 nominiert – wer den Preis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderprodukt erhält, darüber können die Verbraucher noch bis zum 15. Mai unter www.goldener-windbeutel.de abstimmen. Einer der fünf Kandidaten ist Capri-Sonne: In einer als Unterrichtsmappe für Grundschulen getarnten Werbebroschüre sortiert Hersteller Wild seinen zuckrigen Soft-Drink ganz unten in die Ernährungspyramide ein, verbunden mit der Empfehlung: „viel verzehren“. Die Ernährungsexperten des von der Bundesregierung geförderten aid Infodienstes dagegen zählen Capri-Sonne zur Kategorie „Extras“ (Süßigkeiten) in der Spitze der Pyramide – Empfehlung: nur „sparsam verzehren“. Bei einer Aufgabe für Schüler wird es als „richtig“ bewertet, wenn man der Capri-Sonne die Eigenschaft „gut bei körperlicher und geistiger Aktivität“ zuordnet.
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bak_logovon Matthias Menzel
Über den Umbau bzw. die Erweiterung des inzwischen beinahe 40 Jahre alten Brettener Hallenbades und den gegenwärtigen Planungsstand informierte Stadtwerke-Chef Stefan Kleck die Bürger/Innen am gestrigen Dienstag. „Etwaigen Gerüchten“ wollte man so „mit konkreten Daten vorbeugen“, wie aus der Einladung zu entnehmen war. Gekommen waren etwa 40 Bürger/Innen, denen in einer 20-minütigen Präsentation, einige wenige Bilder der zukünftigen Hallenbaderweiterung gezeigt wurden. Das Hallenbad solle zu einem Spaß- und Wohlfühlbad umgebaut werden, mit zwei neuen Becken und einer völlig renovierten Sauna. Der Gastronomiebereich soll ebenso umgestaltet werden (Selbstbedienung), wie der Eingangsbereich mit direktem Zugang zu Hallen-, Freibad und Sauna. Fertigstellung soll etwa Februar 2016 sein, so Kleck.
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