bak_logoWie bereits berichtet, droht der Musikakademie Kürnbach voraussichtlich zum 31. März 2016 die Schließung. Jetzt gibt es die Möglichkeit mit einer Online-Petition dagegen zu protestieren, Argumente dafür gibt es einige, zum Beispiel:
Die Akademie ist nicht nur ein wichtiger Mittelpunkt der musikalischen Aktivitäten der Region, sondern auch für die Probentätigkeit der Schulorchester und Theatergruppen unverzichtbar. Im Jahr 2013 waren es über 5000 Probentage mit ca 1900 Schülern vorrangig aus dem nördlichen Landesteil, aber auch aus Stuttgart und Freudenstadt.
Allein 25 Schulen aus dem Einzugsbereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe veranstalten dort mehrtägige Probephasen und nutzen die einmaligen Probemöglichkeiten abseits des regulären Schulbetriebes.

Siehe dazu auch Offener Brief Politik, Offener Brief LandesVerband
Zur Online-Petition „Rettet die Musikakademie Kürnbach

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Presse kommentiert

BAK Februar 3, 2015 | 6 Kommentare

Pressezu Brettener Nachrichten am 2. Februar 2015 „Bildung braucht Zeit“
Ex-Schulpräsident Werner Schnatterbeck bei Empfang der Gondelsheimer CDU
Dieser Beitrag bedarf dringend einer Ergänzung.

„Große Skepsis“ gegenüber dem G8. Denn: „Bildung braucht Zeit“ und müsse in die Tiefe gehen. So weit, so gut. Jedoch meines Erachtens nicht weit und gut genug!

Wir erleben bereits seit langem das Dilemma vieler Lehrer, die durch gezielte Vorgaben immer mehr in ihrer pädagogischen Handlungsfreiheit eingeschränkt werden. Darüber führte ich ein allgemeines Gespräch mit einer mir bekannten Lehrerin vor nicht allzu langer Zeit.

Es sollen vermehrt Unterrichtsstunden umgesetzt werden, die im staatlichen Schulsystem noch geradezu verpönt waren und die in Privatschulen nur leidlich funktionierten. Warum verfolgen allgemeinbildende Schulen plötzlich ideologische Ziele des sturen Selbstlernens?
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PresseBrettener Woche 23. Juli 2014 – „Dem Run aufs Abi sind nicht alle gewachsen“
von G.N. (Name des Autors ist dem BAK bekannt)
Was für Ausführungen, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen.
Und was kommt nach bestandenem Abitur?

Der Frontalunterricht wurde abgeschafft. Die Unkenntnis und die Folgen daraus werden auch im Jahr 2014 immer noch als innovativ angepriesen. Doch der Verzicht auf Anleitung führt dazu, dass eine Fehlerkontrolle ausbleibt und die Schüler in ihrem oftmals falschen Selbstbild von ihren Leistungen nicht nur bestärkt, sondern paradoxerweise gleichzeitig auch alleine gelassen werden. Allzu oft wird an den Universitäten dieses Problem nicht etwa behoben, sondern durch die (verantwortungslose) inflationäre Vergabe guter Noten fortgesetzt.

Ich will mich nicht einreihen in den Chor derer, die den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören. Doch wäre es zur Bestätigung dieser kulturpessimistischen These sicherlich lohnenswert, eine Umfrage unter Studenten zu machen. Wer von ihnen weiß überhaupt noch, was das Abendland eigentlich ist?
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bak_logooder: Der Wahlkampf ist eröffnet!
von Matthias Menzel
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Brettener Gemeinderat, Otto Mansdörfer, eröffnete den Wahlkampf zur Gemeinderats-wahl 2014 mit einem Vorschlag zur Verkehrspolitik in Bretten. Nachdem er bereits 2006 mit seinem Wannentunnel parallel Kraichgaubahn (B294 + L1103)“, einem Aufguss einer Idee des Alt-OB’s Metzger aus dem Jahre 1986, stadtweit Kopfschütteln hervorrief, hat er sich jetzt einen anderen verkehrspolitischen Brennpunkt in Bretten ausgesucht: die Georg-Wörnerstrasse.

Die Lösung des Problems, wie sie in einem Artikel der BNN vom 14.01.2014, von Herrn Mansdörfer beschrieben wird, ist für einen studierten und mit jahrzehntelanger Praxis ausgestatteten Stadtentwicklungs-Planer jedoch ein Armutszeugnis. Er will den Verkehrsfluss einer Hauptverkehrs-Strasse durch Einbau von Umbaumaßnahmen, wie einem Kreisel, sowie einer „schönen Verengung“ bei der Withumanlage reduzieren.

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http://www.foodwatch.de/– Beschluss zu Verbraucherbildung an Schulen öffnet Klassenzimmer für Wirtschaftslobbyisten – foodwatch fordert: Beschluss zurücknehmen!

Berlin, 19. September 2013. Mit ihrem aktuellen Beschluss „Verbraucherbildung an Schulen“ öffnen die Kultusminister aus Bund und Ländern nach Auffassung von foodwatch Wirtschaftslobbyisten und Unternehmen die Türen der Klassenzimmer. Die Verbraucherorganisation forderte die Kultusministerkonferenz auf, den Beschluss zurückzunehmen und klarzustellen, dass Unternehmen keine geeigneten Partner für Verbraucher- und Ernährungsbildung an Schulen sind. Werbung und Sponsoring an Schulen müsse grundsätzlich untersagt werden.

Die Politik gibt bereitwillig den Türöffner für Wirtschaftslobbyisten. Während die Kultusminister scheinheilig vorgeben, für ’neutralen‘ und ‚unternehmensunabhängigen‘ Unterricht sorgen zu wollen, hat der Ausverkauf der Schulen längst begonnen, und ‚McSchule‘ ist offenbar auch politisch gewollt„, kritisierte Anne Markwardt von foodwatch. „Statt seinem grundgesetzlich verankerten Bildungsauftrag nachzukommen, überlässt der Staat offensichtlich bereits Grundschüler den Einflüsterungen und Manipulationen von Wirtschaftsvertretern.
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http://www.foodwatch.de/ – Unterrichtsmaterial soll Kinder zu noch mehr Schokolade und Soft-Drinks verführen
Berlin, 7. Mai 2013. Erste Stunde Mathe, zweite Stunde Capri Sonne: Obwohl in den meisten Bundesländern offiziell verboten, macht die Lebensmittelindustrie direkt in Schulen und Kitas Werbung für Junkfood-Marken und -produkte. Spezialisierte „Education Marketing“-Agenturen verteilen Produktproben mit Keksen oder Ketchup schon in Kindergärten und hängen Plakate mit Pizza-Duft in die Schulen. Zahlreiche Hersteller treten mit Werbebannern als Sponsor bei Schulveranstaltungen auf, verbreiten kostenlose Schulhefte mit Markenlogos und suggestives Unterrichtsmaterial, in denen Schokolade und Soft Drinks als gesund dargestellt werden.

Besonders aggressive Marketingstrategien in Schulen hat die Verbraucherorganisation foodwatch für den Goldenen Windbeutel 2013 nominiert – wer den Preis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderprodukt erhält, darüber können die Verbraucher noch bis zum 15. Mai unter www.goldener-windbeutel.de abstimmen. Einer der fünf Kandidaten ist Capri-Sonne: In einer als Unterrichtsmappe für Grundschulen getarnten Werbebroschüre sortiert Hersteller Wild seinen zuckrigen Soft-Drink ganz unten in die Ernährungspyramide ein, verbunden mit der Empfehlung: „viel verzehren“. Die Ernährungsexperten des von der Bundesregierung geförderten aid Infodienstes dagegen zählen Capri-Sonne zur Kategorie „Extras“ (Süßigkeiten) in der Spitze der Pyramide – Empfehlung: nur „sparsam verzehren“. Bei einer Aufgabe für Schüler wird es als „richtig“ bewertet, wenn man der Capri-Sonne die Eigenschaft „gut bei körperlicher und geistiger Aktivität“ zuordnet.
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LeserbriefAnmerkung BAK: der Leserbrief von Frau Jäger erschien am 16.4.2013 in den BNN.
von G.H.
Nachmittagsunterricht ist eine gesellschaftliche Realität und hängt unter anderem mit der veränderten Berufstätigkeit der Eltern zusammen.
Die Jugendlichen, die in ihrer Freizeit ihren Hobbys nachgehen, tun dies – unabhängig von G 8.
Jetzt steht eine Bildungsplanreform bevor. Die vorhandenen Möglichkeiten sind ausreichend, um Jugendlichen zu ermöglichen, sich auch außerhalb der Schule zu verwirklichen.
Subjektive Aussagen einer Stadträtin der Brettener Grünen, die einer objektiven Betrachtung nicht standhalten.
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https://www.abgeordnetenwatch.deWer Kristina Schröder auf abgeordnetenwatch.de eine Frage stellt, bekommt darauf die immer gleiche Antwort den immer gleichen Antworttext: “Ich werde Ihnen nicht über abgeordnetenwatch.de antworten” – denn:

abgeordnetenwatch.de liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. (…)
Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte: in meiner Bürgersprechstunde, in meinem monatlichen Politikbrief, auf meiner eigenen Homepage und in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen.

Mit diesem standardisierten Schreiben hat es die Bundesfamilienministerin jetzt in ein Schulbuch geschafft. “Internet und Politik” heißt das kürzlich erschienene Lehrwerk des Wochenschau Verlags für die Sekundarstufe II, das sich im Kapitel “Watchdogs im Netz” ausführlich mit abgeordnetenwatch.de befasst. “Transparenz-Helden oder Netz-Aktionismus ohne Legitimation?” lautet die Ausgangsfragestellung der Einheit.
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Auch 2012 wird es keine Erhöhung der Abfallgebühren geben, und das, obwohl die Kosten weiter angestiegen sind. Dies nahm der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung vom 1. Dezember in Karlsbad zur Kenntnis und stimmte der entsprechenden Gebührenkalkulation zu. Möglich wurde dies, weil Überschüsse zur Verfügung standen, die zur Stabilisierung der Abfallgebühren eingesetzt wurden. Auf rund 34,9 Millionen Euro werden sich insgesamt die gebührenfähigen Kosten im Bereich der Abfallwirtschaft belaufen. Die Einnahmen aus dem Bereich „Haus- und Gewerbeabfallentsorgung“ werden aber um 3,14 Millionen Euro und im Bereich „Kreiserddeponie“ um 55.000 Euro unter den tatsächlichen Kosten liegen. Die Differenz von rund 3,2 Millionen Euro soll aus den Überschüssen gedeckt werden.
Mit seinen Abfallgebühren liegt der Landkreis Karlsruhe im landesweiten Vergleich im Mittelfeld, wobei Landrat Dr. Christoph Schnaudigel darauf hinwies, dass mit der Wertstofftonne, der Sperrmüllabfuhr und zahlreichen Wertstoffhöfen und Grünabfallsammelstellen den Einwohnern viele komfortable Leistungen angeboten werden, für die andernorts zusätzliche Gebühren erhoben werden.
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Folgende Nachricht erreichte uns per E-Mail, die Absenderin möchte anonym bleiben:
Hinweis auf aktuelles Geschehen am Melanchthon-Gymnasium Bretten!

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie auf folgenden Sachverhalt aufmerksam machen:
Das Melanchthon-Gymnasium Bretten (MGB), eines der größten Gymnasien Baden-Württembergs wird ab nächstem Schuljahr voraussichtlich die Schüler mittags nicht mehr mit Essen versorgen können, da der bisherige Betreiber der MGB-Mensa, die Firma Grafmüller (auch Caterer bei Neff), den Vertrag kurzfristig gekündigt hat. Ein Nachfolger ist offenbar nicht in Sicht (auch wenn einige Personen das Gegenteil behaupten).
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