Abriss- und Abholzaktion in den „Verbotsmonaten“ im Gebiet Brunnenstube
Bretten. (gm) Verärgert und wütend reagierten Natur- und Tierschützer auf eine Maßnahme, die zwar im Prinzip beschlossene Sache ist, deren Umsetzung aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unzulässiger Eingriff gewertet wird: Im Bereich des neuen Baugebietes Brunnenstube hat die beauftragte Firma mit der „Freimachung“ begonnen. „Jeder Privatmann, der jetzt Bäume fällt und Hecken schneidet oder gar rodet, bekommt große Probleme und wird unter Umständen kräftig zur Kasse gebeten“, verweist eine Tierschützerin darauf, dass die Ge- und Verbote bei Heckenschneiden, Baumpflege und Baumfällen in Deutschland rechtlich geregelt sind – und zwar über das Bundesnaturschutzgesetz und im Detail über das Landesnaturschutzgesetz. Denn grundsätzlich ist es ab Mitte/Ende März bis Ende August-September (variierend nach Bundesland) zum Schutz von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen verboten, Bäume, Hecken, Gebüsch und sonstiges Gehölz sowie Röhrichtbestände zu roden oder zu beseitigen.
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Zur Rodungsaktion an der Bundesstraße 35 in Bretten, Gondelsheim und Bruchsal:
Eigentlich gingen die „Pflegemaßnahmen“ entlang der B 35 relativ schnell über die Bühne. Kaum neigte sich der lange und schneereiche Winter langsam dem Ende entgegen, rückten die Männer in Orange an, um die Gehölze entlang dieser Straße zu „pflegen“. Was aber bot sich den erschrockenen und empörten Beobachtern, die sich mit Herzblut um den Erhalt der kraichgautypischen Landschaft durch Neuanlage von Hecken und Pflanzen von Hochstammbäumen bemühen?
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Neugestaltung der nördlichen Fahrbahn im vergangenen Sommer kostet 260 000 Euro mehr als geplant
67 000 Euro fürs Fällen und die Neuanpflanzung
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Der Kahlschlag an der Platanenallee in der Bahnhofstraße im August war das eine Ärgernis im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordseite der Verbindung zwischen Bahnhof und Brettener Zentrum. Das andere kam in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats auf den Tisch: Nicht geplante Mehrkosten von 260 000 Euro. Damit hat allein die nördliche Fahrbahn der Bahnhofstraße 820 000 Euro gekostet. Veranschlagt waren ursprünglich 560 000 Euro. Die bereits im Jahr davor erneuerte stadteinwärts führende südliche Fahrbahn ist separat abgerechnet worden.
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Naturschutz besteht auf Rodung im Rüdtwald
Brennholz nach wie vor stark gefragt
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Nach der Rodung von mehr als 20 Hektar Rüdtwald für die Erweiterung des Industriegebiets Gölshausen soll nun an 25 Hektar Douglasienbestände die Axt angelegt werden – auf Initiative des Naturschutzes, der den dort heimischen Springfröschen bessere Lebensbedingungen sichern möchte. Das erfuhren die Brettener Gemeinderäte bei der Vorlage des Hiebs- und Kulturplans für den Brettener Stadtwald in ihrer Sitzung am Dienstag.
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Brettener Grünen kritisieren scharf die Rodung der Platanen in der Bahnhofstraße / Sorge um Linden in der Wilhelmstraße
„OB als Feind der Brettener Platanen“
Bretten (ba). Nach den Freien Wählern (wir berichteten) haben nun auch die Grünen im Brettener Gemeinderat scharfe Kritik an der Fällung der Bäume in der Bahnhofstraße geäußert. „Der Gemeinderat hat daran keinen Anteil. Keine Stadträtin und kein Stadtrat musste bei der Entscheidung, die Bahnhofstraße zu erneuern, davon ausgehen, dass dies mit dem Totalverlust der Allee enden würde. Die Verantwortung hierfür liegt ausschließlich bei der gewählten Vorgehensweise des Rathauschefs“, heißt es in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme.
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Zur Rodung der Bäume in der Brettener Wilhelmstraße:
Erst zwei – dann jeder Zweite – dann alle! Wo ist hier die Planung? War dies nicht im Vorfeld festzustellen? Hätte man das nicht verhindern können? Wenn die Wurzeln verletzt wurden, warum hat man dann nicht gleich reagiert, um wenigsten weitere Schäden an den Wurzeln weiterer Bäume zu verhindern? Ein kurzes Fax – jetzt sei Gefahr im Verzug – und alle müssen weg.
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eine Leserin unserer Seiten hat ein Video des zerstörten Rüdtwaldes gedreht und bei YouTube online gestellt, unbedingt Lautsprecher anschalten! (Adobe Flash-Player muß installiert sein um das Video anschauen zu können)
Vielen Dank dafür sagt der BAK und die (Rest-) Initiative Rüdtwald!!

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Brettener machen ihr Kaminholz lieber selbst
Förster Kugler mahnt: „Es ist genug für alle da“
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. So eine große Versammlung sieht man im Wald eher selten. Zur Versteigerung von 32 Flächen- und 60 Langholzlosen waren weit über hundert Interessierte in den Rüdtwald im Stadtteil Gölshausen gekommen. Alle aus Büchig oder Neibsheim, denn diese Versteigerung war diesen beiden Brettener Stadtteilen vorbehalten. weiter lesen –>

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Ziel ist die Schaffung eines Parkwaldes nach historischen Unterlagen / Bauland-Gerüchte zurückgewiesen
„Habe diese Strafe zu Recht erhalten“
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Gondelsheim. Zu einer Geldbuße von 12 000 Euro wurde Axel Graf Douglas vom Amtsgericht Freiburg verurteilt (die BNN berichteten). „Zu Recht“ wie der Gondelsheimer Schlossbesitzer im Gespräch mit den BNN einräumt, habe er diese Strafe erhalten. Er habe einen Fehler gemacht. „Ich habe versäumt, einen Antrag auf Fristverlängerung für die Wiederaufforstung zu stellen“, präzisiert er. weiter lesen –>

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Leserbrief zu „Baumfällung in der Bahnhofstraße“ in den BNN vom 23. Februar:
Mit fadenscheinigen Argumenten wird in Bretten Naturzerstörung betrieben: erst der Rüdtwald (wegen angeblichen Bedarfs an Gewerbeflächen), dann die Platanen in der Bahnhofstraße (weil dies keine „kraichgautypische“ Pflanze sei).
Welchen Kahlschlag plant unsere umweltfreundliche Stadtverwaltung als nächstes?

Wolfhard Bickel Reiterle Bretten-Rinklingen

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