von Franz Cizerle
Oberbürgermeister kann werden, wer Deutsche(r) oder EU-Ausländer(in) ab dem 25. Lebensjahr ist. Eine bestimmte Qualifikation ist nicht vorgeschrieben.
Die Entwicklung der Menschheit, der Wohlstand und der Fortschritt sind nur den Unternehmern, Handwerkern und allen Selbstständigen zu verdanken, weil sie von beiderseitigem Nutzen sind und Werte schaffen. Die Religionen und Politiker versuchen jedoch ständig, diese Entwicklung zu unterbinden und meinen, mit immer strengeren Vorschriften eine soziale Gerechtigkeit zu schaffen – ein Denkfehler. Das Caritas-Chaos und Herr Wolff haben es anschaulich vorgeführt. Denn der Zweck menschlichen Lebens ist, zu gedeihen und glücklich zu leben. Aufgabe der Gesellschaft ist, die Bedingungen zu garantieren, die es allen Menschen erlauben, dieses Wohlergehen und Glück zu erreichen.

Das ist auch der Grund, warum man selbst in der Verwaltung einer Stadt einen verantwortlichen Menschen braucht, der die gesamte Situation im Blick hat und nicht in „Schubladen“ denkt. Die Devise „Leben und leben lassen“ muss absoluten Vorrang haben und nicht die Meinung, dass die Menschen für den Oberbürgermeister da sind, sondern umgekehrt! Ein OB ist ein Dienstleister und kein Herrscher! Der lässt sich auch nicht auf das niveaulose Kumpaneigebaren in vertraulicher Anrede mit Duzfreunden im Gemeinderat herab und sich gleichzeitig als „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister“ in den Gemeinderatssitzungen anreden. Mit dieser lächerlichen sprachlich überholten Gewohnheit sollte aufgehört werden!
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Leserbriefvon G. Bec
(Anm. BAK: der Artikel bezieht sich auf folgenden hier veröffentlichen Beitrag)

was der Autor hier benennt und behandelt ist eigentlich dringlicher den je, daß man darüber diskutiert. Allerdings wäre es sinnvoller gewesen eine gut vorbereitete und vor allem öffentliche Veranstaltung zu planen. Denn dies hätte den Brettener Bürger sicherlich mehr aus der Reserve gelockt und dazu – vieleicht – provoziert sich zuallererst einmal mehr darüber Gedanken zu machen und erst danach seine Meinung zum Besten zu geben. Ich möchte versuchen einige – nach meiner Meinung – wichtige Details zusätzlich zu benennen. Da der Beitrag doch eine nicht unerhebliche Länge hat, verwende ich der Einfachheit halber einzelne Textpassagen hieraus.
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PresseWir brauchen eine „Konsens-Kultur“ zum Artikel der BNN vom 14.3.2015 „Angst auf beiden Seiten“
von Gunter Lange

Am 12.3.2015 hatte ich die Diskussion „Abendland trifft Islam“ in Bretten besucht, auf den sich der BNN-Artikel vom 14.3.2015 bezieht.
Seit „nine-eleven“, seit den NSU-Morden, seit den Gräueln des IS, seit Pegida ist eine gesellschaftliche Diskussion entstanden, in der stark polarisiert wird. Obwohl seit über 40 Jahren mit den Gastarbeitern aus vielen Ländern Menschen anderer Kulturen in unser Land kamen, war dies vorher nicht in dieser Form der Fall. Keiner hat damals von Angst oder Überfremdung gesprochen.

Ich finde, heute ist diese Diskussion tatsächlich notwendig und gut. Andererseits finde ich aber, dass diese Diskussion nicht am Kern vorbei gehen darf. Weder die Überschrift Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) noch die Forderung nach dem gleichberechtigten Nebeneinander vieler Kulturen in Deutschhand trifft m. E. diesen Kern. Auch eine Ausrichtung an dem Begriff „Leitkultur“ finde ich unglücklich.
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dieLinkeDie demokratische Maske fallen gelassen hat nunmehr der Kreisverband Karlsruhe-Land der „Alternative für Deutschland (AfD)“. In einer von den Brettener Nachrichten am 03.12. veröffentlichten Pressemitteilung der AfD äußert diese Partei Sympathien für nicht näher benannte „Bürger“, die keineswegs nur den seit Monaten umstrittenen Standort des Moschee-Neubaus, sondern das Bauvorhaben an sich in Frage stellen..Das heißt: die AfD gibt zu erkennen, dass auch sie die Neuerrichtung eines Moscheegebäudes in Bretten und damit die Möglichkeit einer angemessenen Religionsausübung der Brettener Muslime ablehnt.
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bak_logovon Franz Cizerle
Zunächst mal drei Vergleiche:
Das Betätigen der Glocken in der St. Laurentius Kirche in Bretten beginnt um 6,00Uhr morgens und endet um 22,00Uhr.
Jede Viertelstunde wird aufsteigend mit 4 (vier) Glockenschlägen manifestiert. Zuerst 1×4 Schläge, dann 2×4 Schläge, weiter mit 3×4 Schlägen und zur voller Stunde 4×4 Schläge plus die Anzahl der Stunden.
Sondereinsätze mit vollem Glockengeläut beginnen täglich! um 6,46Uhr und dauern bis 6,51Uhr. Alle weiteren Sondereinsätze werden beliebig über den Tag verteilt und dauern ebenfalls 5 Minuten. Sonntags natürlich noch mehr – weil man die „Sonntagsruhe“ genießen soll.

An der Mosel hatte ich mein Zimmer sogar direkt neben einer katholischen Kirche und konnte ebenfalls die „angeschlagene“ Uhrzeit zwischen 6,00Uhr und 22,00Uhr feststellen. Allerdings wurden die Viertelstunden-Schläge nur 2x (zweimal) betätigt. Der Sondereinsatz aller Glocken begann erst um 8,00Uhr und dauerte nicht einmal 2 (zwei) Minuten.

Wenige Wochen später führte mich der Weg in das erzkatholische Bayern in der Nähe vom Ammersee. In einem kleinen Dorf war die Herberge genau gegenüber einer katholischen Kirche. Und was stellte ich zu meinem Erstaunen fest: Die Uhrzeit wurde Tag und Nacht geschlagen, aber sehr, sehr dezent. Im Gegensatz zur penetranten Lautstärke der Laurentius Kirche in Bretten. Und es gab überhaupt KEINE Glockenschläge zur jeweiligen Viertelstunde!!! Selbst am 01.November 2014 wurde der erste Sondereinsatz mit allen Glocken gegen 10,00Uhr für nur 2 /(zwei) Minuten gefahren!!!
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Leserbriefvon fc (Name des Autors ist dem BAK bekannt)
In Bretten gibt es – außer der katholischen und evangelischen Religion – noch 10 weitere… Davon 2 türkische in den jeweiligen Moscheen.
Alle 10 waren bisher in ganz normalen Gebäuden untergebracht.
Das heißt: Der Glaube spielt sich nur im Kopf ab und braucht keine Symbolbauten, zumal manche Kirchenveranstaltung in Wald oder Flur stattfindet.
Um nicht in dieselben Immobilienschwierigkeiten in Form von Kirchen, wie zur Zeit bekannt, zu kommen, muss man unbedingt darauf achten, dass ein Neubau – auch einer Moschee – ohne die Kuppel und ohne Minarett bzw. ohne den Turm bei anderen Kirchen, stattfindet.
Was unbedingt zu beachten ist, ist das Problem mit den Parkplätzen. Eine solche Studie können Sie jeden Mittwoch und jeden Sonntag bei der Neuapostolischen Kirche in der Heilbronner Straße – übrigens ohne einen Turm – betreiben. Natürlich muss man dabei bedenken, dass jede religiöse Gemeinschaft nach dem Gleichheitsprinzip behandelt werden muss. Also, es können noch weitere Kirchen und mindestens noch eine weitere Moschee neu gebaut werden.

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Leserbriefvon Gunter Lange
Auch auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht keine „politisch korrekte Meinung“ äußere, möchte ich doch zum Leserbrief in der BNN am 30.6.2014 einige Anmerkungen machen:
Ich habe weder etwas gegen die Gemeinde der Grünen Moschee, noch etwas gegen die Leserbriefschreiber, auch nicht gegen ihren jahrzehntelangen Einsatz für diese Gemeinde in Bretten. Im Gegenteil ! Aber im Leserbrief werden m. E. Dinge impliziert, die richtig gestellt werden müssen. Es wird der Eindruck erweckt, als gäbe es die Einheitschristen, die sich für die muslimische Einheitsgemeinde einsetzen müssten.

Wie es aber viele christliche Kirchengemeinschaften unterschiedlicher Richtungen gibt, so gibt es bekanntlich auch die vielen muslimischen Glaubensrichtungen. Während aber seit der Neuzeit die Christen ihr religiöses Kriegsbeil begraben haben, holen es die Muslime vermehrt hervor. Sogar in der Türkei gibt es keine friedliche Religionsfreiheit. In den Schulen gibt es dort nur die muslimisch-sunnitische Glaubensrichtung als Religions-Pflichtunterricht. Selbst die Glaubensrichtung der muslimischen Alewiten wird von Ministerpräsident Erdogan als Religion nicht anerkannt. Wer dem sunnitischen Pflichtunterricht fern bleibt, wird drangsaliert und diskriminiert. So entstehen auch bei uns glaubensbedingt muslimische Asylbewerber, weil sich nicht alle sunnitisieren lassen wollen. Der Anteil der Alewiten in der Türkei ist von 30 % auf heute 15 % zurückgegangen.
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Leserbriefvon Dr. Frank Altenstetter
Erst der jetzige Standort an der Pforzheimer Straße zeigte sich nach intensiver Suche als einziger für den Bau einer Moschee geeignet. Er hat die ausreichende Größe,befindet sich nicht in einem , Wohngebiet, ist zentrumsnah, bietet einen guten Bahn- und Busanschluss für die ca 3 000 auch aus der Umgebung kommenden Mitglieder, einen großen Parkplatz, und bereits angepasst an die neu geplante Straßenführung mit Ausrichtung der Moschee nach Mekka.
Daher hat der Gemeinderat in einer nichtöffentlichen Sitzung diesem Standort mit großer Mehrheit zugestimmt. Dieses Abstimmungsergebnis wurde dann zeitnah am 27. 02. in der Presse der Öffentlichkeit übermittelt, ohne eine nennenswerte Reaktion auszulösen.
Die muslimische Gemeinde hatte inzwischen auch dem Erwerb dieses Geländes zugestimmt. In der Folge wurde der von der Grünen Moschee vorgelegte zunächst traditionelle Entwurf der Moschee in sehr kooperativer Atmosphäre zwischen Verwaltung und Muslimen in eine an die Umgebung angepasstere moderne Form mit nur einem Minarett gebracht. Zudem soll eine vorgesehene Baumbegrünung des Parkplatzes vor der Moschee eine Einsicht von der Pforzheimer Straße vermindern.
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Zum Bericht über die Schändung der Brettener Stiftskirche (BNN vom 28. August):
Sehr betroffen sind wir als Brettener Muslime, dass die Stiftskirche am letzten Sonntagnachmittag verwüstet wurde. Seit vielen Jahren sind wir mit den Brettener Christen freundschaftlich verbunden. Es gibt den christlich-islamischen Dialog. Es besteht eine „Erklärung des Miteinanders zwischen evangelischen und katholischen Christen und Muslimen in Bretten“. weiter lesen –>

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MUSEUM / ANLAUFPROBLEME IN BRETTEN
Verkaufswilliger Sammler wirft Oberbürgermeister Metzger Wortbruch vor
In Bretten soll ein „Deutsches Schutzengelmuseum“ eingerichtet werden. Die Anfänge des „interkulturellen und interreligiösen Projekts“ stehen allerdings unter keinem besonders guten Stern. Ein Sammler wirft Oberbürgermeister Paul Metzger sogar Wortbruch vor. weiter lesen –>

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