von Franz Cizerle
Oberbürgermeister kann werden, wer Deutsche(r) oder EU-Ausländer(in) ab dem 25. Lebensjahr ist. Eine bestimmte Qualifikation ist nicht vorgeschrieben.
Die Entwicklung der Menschheit, der Wohlstand und der Fortschritt sind nur den Unternehmern, Handwerkern und allen Selbstständigen zu verdanken, weil sie von beiderseitigem Nutzen sind und Werte schaffen. Die Religionen und Politiker versuchen jedoch ständig, diese Entwicklung zu unterbinden und meinen, mit immer strengeren Vorschriften eine soziale Gerechtigkeit zu schaffen – ein Denkfehler. Das Caritas-Chaos und Herr Wolff haben es anschaulich vorgeführt. Denn der Zweck menschlichen Lebens ist, zu gedeihen und glücklich zu leben. Aufgabe der Gesellschaft ist, die Bedingungen zu garantieren, die es allen Menschen erlauben, dieses Wohlergehen und Glück zu erreichen.

Das ist auch der Grund, warum man selbst in der Verwaltung einer Stadt einen verantwortlichen Menschen braucht, der die gesamte Situation im Blick hat und nicht in „Schubladen“ denkt. Die Devise „Leben und leben lassen“ muss absoluten Vorrang haben und nicht die Meinung, dass die Menschen für den Oberbürgermeister da sind, sondern umgekehrt! Ein OB ist ein Dienstleister und kein Herrscher! Der lässt sich auch nicht auf das niveaulose Kumpaneigebaren in vertraulicher Anrede mit Duzfreunden im Gemeinderat herab und sich gleichzeitig als „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister“ in den Gemeinderatssitzungen anreden. Mit dieser lächerlichen sprachlich überholten Gewohnheit sollte aufgehört werden!
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von Gunter Lange
Meinen Respekt vor dem geschlossenen Rücktritt des Aufsichtsrates der CAT. Dies ist noch das mildeste, aber konsequente Zeichen an das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg. Kein Mensch ist dagegen gefeit, im Leben auch Fehler zu machen. Die einen gestehen sie offen ein und lernen daraus. Die anderen, darunter auch viele Politikerinnen und Politiker, sind nicht dazu fähig. Sie stellen damit eine nicht kalkulierbare Gefahr für die menschliche Gemeinschaft dar.

Von meinem Lehrmeister, dem 1969 leider zu früh verstorbenen Architektur-Professor Egon Eiermann, habe ich Einsicht, Demut und Konsequenz gelernt. Obwohl längst weltberühmt, drückte er seine Selbstzweifel so aus: „Gute Architektur ist sooo schwer. Ich glaube, ich werde es nie schaffen.“
Seine Konsequenz zeigte er nach der Fertigstellung „seiner“ Berliner Gedächtniskirche. Bekanntlich liegt auf jedem Bauwerk der Urheberschutz seines Architekten. Die Berliner Kirchengemeinde veränderte im Glauben, sie könne mit ihrer Kirche machen was sie wolle, ein Türdetail am Haupteingang und kam der Forderung von Prof. Eiermann zur Wiederherstellung des Urzustandes nicht nach. Daraufhin trat Prof. Eiermann öffentlichkeitswirksam aus der Kirche aus. Er trat erst wieder in die Kirche ein, als die Kirchengemeinde den Urzustand wieder hergestellt hatte.

Würde die Katholische Gemeinde Bretten/Walzbachtal in dieser Konsequenz die gleichen Methoden wie Caritas-Geschäftsführerin Hürten anwenden, würden alle Gemeindemitglieder aus der Kirche austreten und erst wieder eintreten, wenn das bischöfliche Ordinariat Frau Hürten als nicht dem caritativen Geist entsprechend entlässt. Alte Menschen allein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu opfern oder sie als „lukrative Einnahmenfaktoren“ zu betrachten, das geht als Kirche Jesu Christi gar nicht. Aber wie soll man das uneinsichtigen, nie von Selbstzweifeln geplagten Menschen je beibringen? Ich werde das nie schafffen, um mit Prof. Eiermann zu sprechen.

Mit freundlichem Gruß an das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg.

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Schon gehört?

BAK Februar 9, 2017 | 1 Kommentar

Eine neue Internetseite ist online, aus „www.glasfaser-bretten.de“ wurde www.andreas-kraus.info.
Laut dem Betreiber ist die Seite deutlich moderner und umfangreicher und es wird jetzt nicht nur das Thema Glasfaser, sondern alle Arten von Themen die Bretten betreffen,
vorzugsweise die Politik in Bretten, angesprochen.
Wir wünschen viel Erfolg!

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dieLinkeDer bekannte bundesdeutsche Politiker und Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Jan van Aken kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung des Ortsverbandes der Partei DIE LINKE nach Bretten.Er wird am 16.02.2016 um 19.00Uhr in der Pizzeria Ristorante am Simmelturm Withumanlage 7 über Fluchtursachen,Waffenexporte und ungerechten Weltwirtschaftshandel referieren.
Darüber hinaus wird es auch über die aktuelle Flüchtlingsproblematik gehen.Unser Wahlkreiskandidat Valeri Kalaschnikow wird an dieser Veranstaltung ebenso teilnehmen und sich vorstellen.Auch für DIE LINKE in Bretten ist somit die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet.Der Ortsverband ist außerdem in den nächsten zwei Samstagen ,also 06.02.2016 und 13.02 am Marktplatz in Bretten anzutreffen.Auch aktuelle Wahlkampf-, Informationsmaterial ist dort verfügbar.Den Einen oder Anderen Überraschungs- und Geschenkartikel,sollte man sich dort nicht entgehen lassen.Aber viel wichtiger sind selbstverständlich die inhaltlich anspruchsvollen,politischen Diskussionen die auf Einen dort warten.
Alle Brettener Bürger und darüber hinaus sind herzlich eingeladen.

Flyer „Fluchtursachen bekämpfen und Waffenexporte stoppen“

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https://www.abgeordnetenwatch.deeineinhalb Jahre haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Nun können wir sagen: Unser Ziel ist erreicht!
Heute präsentieren wir Ihnen die komplette Liste der Lobbyisten, denen CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke Zugang zum Bundestag verschafft haben! (zur Hausausweis-Liste)

Es ist eine schier unglaubliche Zahl: 1.111 Interessenvertreter konnten jahrelang unentdeckt in den Abgeordnetenbüros ein und aus gehen, im Bundestagsrestaurant, den Fraktionsbüros. Bis zuletzt wollten Bundestagsverwaltung und CDU/CSU unbedingt verhindern, dass wir die Namen dieser Lobbyisten erfahren. Doch nach einer Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom vorletzten Freitag auf eine Tagesspiegel-Klage konnten sie die Liste nicht länger geheim halten.

Nun wird deutlich, warum sich die Union als einzige Fraktion beharrlich gegen die Veröffentlichung ihrer Lobbykontakte gewehrt hat. Denn CDU und CSU öffneten u.a. den folgenden Interessenvertretern die (Hinter)tür zum Bundestag:
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Leserbriefvon Martin Rausch, Oberderdingen-Flehingen
Zum Artikel „Kößler fragt zum Thema Hochwasser“ (BNN vom 10. Juni): Die Bilanz des starken Hochwassers ist gravierend, resümiert unser Landtagsabgeordneter Joachim Kößler (CDU). Jetzt möchte er von der Landesregierung erfahren, welche Maßnahmen sie denn treffen will um zukünftige Hochwasser zu vermeiden. Gute Frage, Herr Kößler, doch wer trägt denn die Verantwortung für diese Misere? Wessen Politik hat denn in den letzten 50 Jahren maßlos Flächen versiegelt und Oberflächenwasser in die Kanäle verbannt bis die Gullydeckel fliegen? Bitte erklären Sie doch jetzt den unbedarften Bürgern, deren Hab und Gut betroffen ist, warum man wider besseres Wissen selbst Problembereiche erschlossen und versiegelt hat. Warum die Kosten für Abwasserbeseitigung steigen werden. Warum Versicherungen den Häuslesbesitzern die Prämien hochschrauben oder kündigen, wenn sie im Bachbereich wohnen. Jetzt soll es die Landesregierung richten. Na hoffentlich. Hoffentlich stellt sich der Wähler und Steuerzahler auch die Frage, wer uns denn das eingebrockt hat.

Der Leserbrief wurde auch in den BNN vom 11.6.2015 abgedruckt

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http://www.foodwatch.de/foodwatch-Aktion vor dem Amtssitz von Winfried Kretschmann – Rund 15.000 Verbraucher protestieren gegen ungesunde Babyprodukte unter Beteiligung des Landes Baden-Württemberg
Stuttgart, 18. Mai 2015. Ein großes Transparent vor dem Staatsministerium in Stuttgart zeigt das baden-württembergische Landeswappen – darüber steht: „Wir können alles. Außer Babynahrung. Alete: ein Unternehmen des Landes Baden-Württemberg“. Ein Aktivist mit Winfried-Kretschmann-Maske nimmt den „Goldenen Windbeutel“ entgegen, den Negativpreis für Lebensmittelhersteller. Eine wandelnde Alete-Trinkmahlzeit demonstriert vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten mit einem Schild: „Herr Kretschmann, ich will keine Werbelüge mehr sein!“
Mit dieser Aktion in Stuttgart hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute gegen Verbrauchertäuschung und ungesunde Babyprodukte der Marke Alete protestiert. Das Unternehmen war von Nestlé zum Jahreswechsel 2014/2015 verkauft worden – seitdem ist das Land Baden-Württemberg in einem bemerkenswerten Konstrukt mittelbarer Teilhaber an Alete und damit beteiligt am Geschäft mit verfehlten Babyprodukten.
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http://www.foodwatch.de/wie sagte der Philosoph Jürgen Habermas kürzlich: „Die Politik macht das, was 80 Prozent ablehnen. Deshalb wird die Demokratie zum Störfaktor“.
Damit brachte er auf den Punkt, was immer mehr Menschen denken: Wie kann sich ein Land demokratisch nennen, wenn das, was die Politiker entscheiden nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht, sondern dem einzelner Interessengruppen? Warum wählen wir eigentlich, wenn am Ende nicht DAS geschieht, was WIR wollen und UNS nützt, sondern vor allem das, was die Gewinne der Banken, Versicherungen, Auto-, Chemie- und Lebensmittelkonzerne mehrt?

Vielleicht fragt sich jetzt die Eine oder der Andere, ob die Situation denn wirklich so dramatisch ist und ob man wirklich annehmen muss, dass mit unserer Demokratie grundsätzlich etwas nicht stimmt. Wir sagen: Ja, leider muss man das! Mehr als 30.000 Lobbyisten in Brüssel – ja, sie haben richtig gelesen, 30.000 Lobbyisten, also fast 40 pro Europaparlamentarier – sorgen dafür, dass das Demokratieprinzip immer wieder außer Kraft gesetzt wird. Dass die Demokratie zur Lobbykratie mutiert.
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Leserbriefvon G. Bec
(Anm. BAK: der Artikel bezieht sich auf folgenden hier veröffentlichen Beitrag)

was der Autor hier benennt und behandelt ist eigentlich dringlicher den je, daß man darüber diskutiert. Allerdings wäre es sinnvoller gewesen eine gut vorbereitete und vor allem öffentliche Veranstaltung zu planen. Denn dies hätte den Brettener Bürger sicherlich mehr aus der Reserve gelockt und dazu – vieleicht – provoziert sich zuallererst einmal mehr darüber Gedanken zu machen und erst danach seine Meinung zum Besten zu geben. Ich möchte versuchen einige – nach meiner Meinung – wichtige Details zusätzlich zu benennen. Da der Beitrag doch eine nicht unerhebliche Länge hat, verwende ich der Einfachheit halber einzelne Textpassagen hieraus.
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http://www.foodwatch.de/ – Internetseite überarbeitet, Rede von Präsident Matthias Wissmann gelöscht – VDA, BDI, INSM, DIHK: Desinformationskampagne über wirtschaftliche Effekte von TTIP fällt in sich zusammen
Berlin, 25. März 2015. Nach einem Offenen Brief der Verbraucherorganisation foodwatch hat auch der Verband der Automobilhersteller (VDA) Falschinformationen über das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA zurückgezogen. Er korrigierte Angaben unter anderem auf seiner Internetseite jazuttip.de und löschte ein Redemanuskript von Verbandspräsident Matthias Wissmann, in dem dieser ebenfalls die möglichen wirtschaftlichen Vorteile von TTIP viel zu groß dargestellt hatte. „Um Missverständnisse künftig gänzlich auszuschließen„, werde die Studie künftig im englischen Wortlaut zitiert, schrieb der VDA in einem Brief an foodwatch. Zudem sei die Rheinische Post informiert worden – dem Blatt hatte Herr Wissmann in einem Interview ebenfalls falsche Angaben gemacht.
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