von Franz Cizerle
Für das Chaos um die Caritas ist Herr Martin Wolff als OB und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kommunalbau GmbH Bretten allein verantwortlich!
Zur Sache:
In der Gemeinderatssitzung vom 16.05.2017 wurden unter TOP 5 die Überplanung der Gebäudetrakten 5/6 auf einer Teilfläche auf dem Mellert/Fibron Gelände von der Südbau GmbH detailliert vorgestellt. Der Gebäudetrakt 6 soll 45 Pflegeplätze, 25 Plätze der Tagespflege, die Verwaltung und die Sozialstation der Caritas aufnehmen.
Nach der Aussage von Frau Hürten (Caritas Ettlingen) ist es nur der Verschwiegenheit zwischen OB Wolff, der Südbau GmbH und der Caritas zu verdanken, dass diese Planung so schnell und effektiv bis hierhin gedeihen konnte. Man hatte den Eindruck gewonnen, dass alle Verträge bereits unter Dach und Fach seien und der Baubeginn bereits im Spätjahr planmäßig und geordnet erfolgen könne. Also mussten diese Verhandlungen hinter dem Rücken des Gemeinderates erfolgt sein.

Wie es sich hinterher herausgestellt hat, darf diese Einrichtung auf diesem Platz überhaupt nicht bauen. Eine Umwidmung, als Voraussetzung für die Bebauung dieser Art durch den Gemeinderat ist bis heute nicht erfolgt.
FAZIT: Das Grundstück hätte von der Kommunalbau GmbH bzw. vom Aufsichtsratsvorsitzenden Wolff gar nicht angeboten werden dürfen!

Noch größer sind die Schäden, die dadurch in der Stadt entstanden sind. Die soziale Unruhen, Leserbriefe, Unterschriftenaktionen, Protest auf dem Marktplatz, psychologische Einwirkung auf die Bewohner des Pflegeheims usw. Was man absolut als brutal bezeichnen kann, ist der psychologischer Schaden bei 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung und deren Angehörigen, die sie selbst durch Leserbriefe kundgetan haben. Wie sich außerdem die Caritas und die katholische Einrichtung als soziale Gutmenschen geoutet haben, ist mehr als bedenklich. Angst um die Arbeitsplätze zu schüren, ist eine „intellektuelle Missgeburt“ mit Erpressungspotential gegenüber der Stadt.

Ein Im Nachhinein erteiltes Lärmgutachten und daraus entstehende Kosten – wie auch fast unbezahlbarer Lärmschutz – haben der Stadt einen wesentlichen Schaden zugefügt – nur weil Herr Martin Wolff ein „verbotenes“ Versprechen erteilt hat. Parallelen zum geplanten Ärztehaus auf dem Sporgassenparkplatz sind nicht zu übersehen.
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Weniger Zuschuss für Krankenhäuser des Kreises / Neuer Standort für Rechbergklinik?
Bruchsal/Bretten (madl). Besser als geplant fällt der Jahresabschluss der gemeinnützigen GmbH für die Landkreiskliniken Bruchsal und Bretten aus. Der kalkulierte Zuschussbedarf von 6,4 reduzierte sich auf 5,3 Millionen Euro. Die Zahlen präsentierte Susanne Jansen von der Regionalen Kliniken Holding bei der Aufsichtsratssitzung gestern in Bruchsal. Sie stellte den Kreisräten auch die aktuellen Belegungen vor, die für die beiden Häuser unterschiedlich ausfallen. Bretten bekommt das Prädikat „verhalten“ – bis Mai wurden 15 Fälle weniger als im Jahr davor verzeichnet. In Bruchsal gibt es hingegen 126 Fälle mehr als 2009. In beiden Häusern fehlen allerdings Abrechnungspunkte, was unter anderem mit der „Infektlage“ begründet wird – der Winter war nicht so, dass viele Patienten mit schweren Erkältungen und Infekten hätten stationär aufgenommen werden müssen. „Das gilt in unserem ganzen Verbund“, sagte Susanne Jansen. Die Holding betreibt Kliniken im Enzkreis sowie in Stadt und Kreis Ludwigsburg. Ein besseres Zwischenergebnis verhagelte der Bruchsaler Klinik der Ärztestreik im Mai: „Durch eine Streikwoche fehlen circa 135 Fälle.“
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von Nadine Schmid
KNITTLINGEN. Gegen einen Beschluss des Gemeinderats hat Bürgermeister Heinz-Peter Hopp Widerspruch eingelegt. Dieser hatte der Bauvoranfrage eines Gewerbebetriebs statt gegeben. Heute soll erneut abgestimmt werden.
Vor drei Wochen hatte der Knittlinger Gemeinderat bei Stimmengleichheit gegen einen Verwaltungsvorschlag entschieden, dass ein Betrieb in der Wiesenstraße eine Produktionshalle erweitern darf. Konkret ging es um eine Bauvoranfrage.
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Bürgermeister Markus Rupp stellt Konzeption für Netzwerk der Generationen in Gondelsheim vor
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Gondelsheim. Ein Netzwerk der Generationen möchte Bürgermeister Markus Rupp in Gondelsheim schaffen. Auf Initiative der Gemeinde trafen sich dieser Tage die Verantwortlichen der Kindergärten, der Schule und des Seniorenhauses „Schlossblick“, um eine Konzeption für eine Zusammenarbeit ihrer Einrichtungen zu erarbeiten. „Unser Ziel ist es, das Miteinander der Generationen zu stärken“, so die Vorgabe von Rupp. Kinder und Senioren sollten in der Gemeinde nicht separiert werden, sondern „gegenseitig von einander lernen und profitieren.“ weiter lesen –>

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Badischer Landesverein für Innere Mission ist neuer Betreiber des evangelischen Altenheimes Bretten
Einschnitte beim Pflegepersonal angekündigt
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Der Badische Landesverein für Innere Mission (Karlsruhe) ist der neue Betreiber des Brettener Alten- und Pflegeheims. Dies teilte Kirchenrat Jürgen Rollin, Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes Baden, gestern in einer Pressekonferenz mit. „Es ging und geht uns darum, am Standort Bretten weiterhin ein gutes diakonisches Angebot vorzuhalten und weiter zu entwickeln“, erklärte Rollin. weiter lesen –>

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Der Badische Landesverein für Innere Mission ist neuer Träger des Evangelischen Alten- und Pflegeheims in Bretten. Das hat die Innere Mission heute in Bretten bekannt gegeben. Das Heim hatte Anfang November Insolvenz anmelden müssen, weil nur noch etwa die Hälfte der 85 Betten belegt war. Zunächst will der Landesverein für Innere Mission den Heim-Betrieb in dem alten Gebäude am Rande Brettens weiterführen. Langfristig plant die Innere Mission einen Neubau in der Brettener Innenstadt. Dort soll ein modernes Generationenzentrum entstehen. Der Badische Landesverein Innere Mission ist Träger mehrerer Einrichtungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, in denen insgesamt über 500 Ältere Menschen leben.

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Auf ein Neues!

BNN Januar 10, 2008 | 2 Kommentare

Die gute Nachricht: Die Bewohner des evangelischen Alten- und Pflegeheims Bretten brauchen sich keine neue Bleibe suchen. Durch die – in dieser Höhe ungewöhnlichen – Unterstützung von Seiten der Diakonie Baden kann die Einrichtung Im Brettspiel weitergeführt werden. Dies aber nicht mehr in der Trägerschaft des Brettener Diakonievereins, sondern mit einem neuen Betreiber, den man aber vorerst noch nicht öffentlich machen will. weiter lesen –>

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Diakonie greift in Notkasse
BRETTEN. Das Diakonische Werk Baden will ein Frühwarnsystem entwickeln, um Altenheime vor drohender Insolvenz zu bewahren. Das Aus für ein Heim in Bretten konnte jedoch nur mit einer Geldspritze von einer Million Euro verhindert werden.
Von Wieland Schmid
Rund 50 Bewohner und 47 Mitarbeiter des evangelischen Alten- und Pflegeheims Bretten (Kreis Karlsruhe) haben gestern erst einmal aufgeatmet. Zwei Monate, nachdem der Diakonieverein Bretten den Insolvenzantrag für das 26 Jahre alte Heim gestellt hatte, hat das Diakonische Werk Baden den drohenden Bankrott der Einrichtung mit der Überweisung von einer Million Euro abgewendet. weiter lesen –>

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Erleichterung im evangelischen Altenheim über Millionenhilfe:
Bretten. (ch) Die drohende Schließung des evangelischen Alten- und Pflegeheims Bretten aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens ist vorerst abgewendet. Gestern übergab der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Baden, Johannes Stockmeier, an den Insolvenzverwalter einen Scheck in Höhe von einer Million Euro. Das Geld stammt aus dem Notfonds der badischen Diakonie. Mit der einmaligen Finanzspritze sollen zunächst die aufgelaufenen Verbindlichkeiten wie die Gehälter der momentan 50 Mitarbeiter und Lieferantenrechnungen beglichen werden. weiter lesen –>

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Das Diakonische Werk Baden sucht einen neuen Träger für das Evangelische Alten- und Pflegeheim. Es gebe die begründete Hoffnung, dass die Verhandlungen im nächsten Viertel Jahr zu einem guten Abschluss geführt werden könnten, sagte Oberkirchenrat Johannes Stockmaier in Bretten. Das Altenheim des Brettener Diakonievereins hatte Anfang November Insolvenz anmelden müssen, weil zuletzt nur noch gut die Hälfte der Betten belegt waren. Das Diakonische Werk Baden hat eine endgültige Schließung des Heims mit einer Geldspritze von einer Million Euro verhindert. Das Heim mittelfristig wieder wirtschaftlich machen – das soll nun Aufgabe eines neuen Trägers werden. Wahrscheinlich, so Stockmaier, sei das nicht ohne Einschnitte bei der 50-köpfigen Belegschaft zu verwirklichen.

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