Erhöhter Zuschussbedarf für den öffentlichen Personennahverkehr / Kommt die Stadtbahn nach Waghäusel?
Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kuld
Kreis Karlsruhe. Im Guten wie im Schlechten – der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt die Kreistagsgremien auf vielen Sitzungen. Gestern war es der Verwaltungsausschuss. Positiv: der aktuelle Sachstandsbericht für den ÖPNV. Negativ: dessen finanziellen Auswirkungen auf die Kreiskasse (siehe auch „Angemerkt“). Der Sachstandsbericht lebt von dem Charme, dass der Ausbau des ÖPNV in der Region voran kommt. Am Dienstag wurde mit dem Ausbau der Strecke Bruchsal – Germersheim für den S-Bahn-Betrieb begonnen. Auf den beiden Nord-Süd-Strecken Karlsruhe – Bruchsal – Heidelberg und Karlsruhe – Graben-Neudorf – Mannheim werden die Haltepunkte für den S-Bahn-Standard ausgebaut. In Stettfeld gibt es einen neuen Haltepunkt. Für die Weiterführung der aus Karlsruhe kommenden Stadtbahn S 2 über Spöck hinaus nach Bruchsal und Waghäusel geht es nun um das Ergebnis der „standardisierten Bewertung“ und mithin um die Frage, ob das Projekt zuschussfähig ist und deshalb weiter verfolgt werden kann.
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Zum Thema Bahnübergang in Gondelsheim:
Herr Boll befürchtet deutlich mehr innerörtlicher Verkehr durch Neubaugebiete in Neibsheim und Schlossbuckel Gondelsheim. Für ihn hat Wohnqualität oberste Priorität. Heute konkurrieren die Kommunen untereinander um Einwohner (besonders junge Familien). Der demografische Wandel verschärft diesen Konkurrenzkampf nochmals. Und die Folgekosten führen dazu, dass alle Gemeinden, die diesen Kampf mit Hilfe von Neubaugebieten austragen, sich am Ende als Verlierer wiederfinden werden. Den trotzdem leicht gesunkenen Einnahmen werden weit höhere Ausgaben gegenüberstehen. Die Flächen und Kosten sparenden Kommunen hingegen werden dann in vielerlei Hinsicht attraktiv für die Bevölkerung sein. Zusatzverkehr bedeutet nachteilig für die Gemeinde Gondelsheim höhere Kosten, die zum Einen beim Gemeinde- und Kreisstraßenbau, zum Anderen beim regionalen Verkehrslastenausgleich für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anfallen. Beides zahlt die Gemeinde Gondelsheim über die Kreisumlage oder direkt mit. Beim sparsamen Umgang mit Flächen wird der Haushalt der Gemeinde langfristig am wenigsten belastet.
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Experten diskutieren auf der IT-Trans über Zukunft des ÖPNV / KVV setzt auf das Handyticket
Skifahrer haben sich längst daran gewöhnt, und auch Fußballfans haben sie vielerorts schon in der Tasche. Die Chipkarte, die Geldscheine und Münzen ersetzt. Nun sollen Bargeld und Papierkärtchen auch aus dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verschwinden. Ziel ist es, den Fahrgästen ein elektronisches Ticket anzubieten, das bundesweit – und in Zukunft auch grenzüberschreitend – funktioniert. weiter lesen –>

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Massiv gegen den Schleichverkehr in der Wassergasse geht jetzt die Stadt Bretten vor. In Abstimmung mit der Polizei haben bereits Kontrollen stattgefunden und für die Zukunft sind weitere Kontrollen geplant. „Es geht nicht an, dass Absperrungen einfach umfahren werden, und die Anwohner hier mit unerlaubtem Verkehr belastet werden“, stellt sich der Oberbür-germeister auf die Seite der „Wassergässler“. weiter lesen –>

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Kreistag stimmt in Sulzfeld für einen Etat ohne Kreditaufnahme und Investitionen in Schulhäuser
Stadtbahn von Bruchsal nach Waghäusel bleibt ein Thema
Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kuld
Sulzfeld. Der Kreistag hat gestern in Sulzfeld den Haushalt des Landkreises für 2008 einstimmig beschlossen. Die finanztechnische Grundlage für die Arbeit der Kreisverwaltung hat ein Volumen von 333 Millionen Euro – 305 im Verwaltungshaushalt und 28 im Vermögenshaushalt. weiter lesen –>

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Knittlingen. (gm) „Wann endlich kommen wegweisende Impulse in Sachen Öffentlicher Personen Nahverkehr und Schienen-Personen-Nahverkehr für Knittlingen und die Region?“ Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp hält das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs für Knittlingen für völlig unzureichend. Als unzureichend kennzeichnet Hopp auch die bisherigen Initiativen im Bereich des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE), dem er gehörig die Leviten liest. weiter lesen –>

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Die Stadt Bretten steckt Geld in den Ausbau der Zugverbindung nach Stuttgart
Bretten hofft auf Beteiligung des Kreises / Drei Haltestellen im Stadtgebiet
Von unserem Redaktionsmitglied Werner Schoger

Die Fahrt in die Landeshauptstadt Stuttgart, die den Brettenern in der Vergangenheit wegen mangelnder Zuganschlüsse viel Zeit und Nerven gekostet hat, wird schon bald zum „Vergnügen“: Statt der 13 Fahrten je Richtung und Werktag zwischen Stuttgart und Bretten wird es künftig 27 Fahrten geben, wobei stündlich zumindest eine Fahrt angeboten wird. Der Brettener Gemeinderat läßt sich diese Verbesserung im Personennahverkehr insgesamt 500 000 Mark kosten, allerdings verteilt auf zehn Jahresraten zu 50 000 Mark. weiter lesen –>

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pv.- Im Karlsruher Rathaus wurden gestern morgen die Weichen gestellt, um für die Region ein 80-Millionen-Projekt auf die Schiene zu stellen.
Bis 1991 soll die Stadtbahnstrecke zwischen Karlsruhe und Bretten fertiggestellt sein. Gestern wurde die Grundsatzvereinbarung über Bau, Betrieb und Finanzierung des Stadtbahnprojekts unterzeichnet. „Eine verdammt gute Sache“, nannte Landrat Dr. Bernhard Ditteney in saloppen Worten das Kind beim Namen, denn für alle Beteiligten habe die Stadtbahn mehr Vor- als Nachteile. Gleichzeitig sparte der Landrat nicht mit Kritik an der Bundesbahn. Sie spreche von der Regionalisierung des Personennahverkehrs, meine damit aber offensichtlich nur die „Kommunalisierung des Defizits“.
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Investitionsvolumen von 72 Milionen Mark
Wunsch des Gemeinderates: Endstation Gölshausen
BRETTEN. Einzig und allein die Finanzierung, die Höhe der Zuschüsse von Landkreis, der Stadt Bretten und der Gemeinde Walzbachtal scheinen noch ein Problem bei der Realisierung der Stadtbahn Karlsruhe – Bretten zu sein. Einmütig befürworteten ansonsten alle Sprecher des Brettener Gemeinderates die Stadtbahn, die Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger als Strukturmaßnahme bezeichnete, die weit über das Jahr 2000 hinausgehe. Grundsätzliches Ja also aus Bretten, allerdings kam auch von allen Fraktionen einmütig der Vorschlag, die geplante Stadtbahn nicht am Schulzentrum Ost in Bretten, sondern in Gölshausen enden zu lassen, zumal dies mit relativ geringem finanziellen Aufwand möglich sei.
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