von Gunter Lange
Als Beamter i. R. wollte ich mich nicht in den OB-Wahlkampf öffentlich einmischen. Nach dem Pressebericht vom 18.11.2017 mit der zitierten Stellungnahme der Brettener Grünen und ihrer Einordnung von Leserbriefschreibern als „Leserbrief-Guerilla, die verleumderische Stimmungsmache betreibe“ und in der Brettener Woche am 15.11.17 „deren Hauptinteresse es ist, politisch Feuer zu legen“ muss ich leider meine Neutralität zum Teil verlassen.
Das Motiv der Grünen, sich in dieser völlig undiskutablen, deplazierten Form für den amtierenden OB Wolff einzusetzen, ist mir völlig klar. Hat dieser doch 8 Jahre lang in Ermangelung einer eigenen stadtplanerischen Ausbildung dem Diplom-Geographen und grünen Chefideologen im Gemeinderat immer wieder sein geneigtes Ohr geliehen, grüne Anliegen gefördert und andere wichtige verschleppt. Wohl dadurch haben die Grünen mit ihrem übereifrigen Bestreben, der Stadtentwicklung allein ihren grünen Stempel aufzudrücken, aber völlig versäumt, ihre Kontrollaufgaben über die Verwaltung auch bezüglich anderer grüner Anliegen wahrzunehmen.

Im März 2017 hatte ich z.B. Herrn OB Wolff und den gesamten Gemeinderat in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass bei dem eingetragenen, wunderschönen Naturdenkmal „Betteleiche“ im Gewann Scheuerwiese der Bewirtschafter die Schutzbestimmungen regelmäßig missachtet, in dem er bis an den Stamm der ca. 70-80 Jahre alten Solitär-Eiche heranzackert, dabei armdicke Wurzeln herausreißt und den Baum nachhaltig schädigt. weiter lesen –>

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Jugendschutz in Gaststätten – und zu örtlichen Festen. Vermeidung von Alkoholmissbrauch

Sehr geehrte GaststättenbetreiberInnen und Vereinsvorstände,
es ist wichtig, dass Jugendliche einen vernünftigen, behutsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol lernen und so spät wie möglich beginnen, mit Alkohol zu „experimentieren“.
Denn: In der Pubertät sind sie mit vielfältigen Anforderungen konfrontiert. Dazu gehören die Suche nach der eigenen Identität und der Aufbau von Beziehungen. Auch mit der Berufswahl und der Ausbildung müssen sie sich aktiv auseinandersetzen. Ein übermäßiger Alkoholkonsum behindert Jugendliche dabei, diese Entwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Wie aus verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen und deren Veröffentlichungen zu entnehmen ist, nimmt der Alkoholmissbrauch durch Jugendliche im Alter von 14 bis 18 bundesweit enorm zu.
Auch in Bretten ist dies zu beobachten und erstmals durch den Einsatz der Jugendschutzteams des Landkreises Karlsruhe auf dem Peter- und-Paul –Fest 2007 mit Zahlen belegt worden.
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von Matthias Menzel
Haben Sie schon gehört, der Neue soll…, hat…, wird…!
So oder so ähnlich brodelt derzeit die Gerüchteküche um den neuen Brettener Oberbürgermeister. An vermeintlichem Insiderwissen, vertraulichen Informationen (ich darf das eigentlich nicht sagen, aber..), Halbwahrheiten und blanken Vermutungen mangelt es nicht. Ob es um das neue Dienstzimmer, das Auto, das Gehalt des OB, oder einfach um Gassengeflüster geht, die Themen sind so vielfältig wie die Intentionen derjenigen, die sie verbreiten.
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Der glücklose Wunschkandidat der CDU Bretten bei der Wahl zum Oberbürgermeister, Ralf Steinbrenner (der letzte Kandidat) aus Leingarten, ist schon wieder im Wahlkampf. Er ist allerdings diesmal einziger Bewerber um das Amt des Bürgermeisters in Leingarten und damit so gut wie gewählt. Bei einer „Wahlkampf-Veranstaltung“ am Wochenende kamen laut Bericht der Heilbronner Stimme, gut 100 Interessierte, immerhin! Zu seiner Schlappe in Bretten bemerkte Herr Steinbrenner:
„Die Anfragen aus dem Nachbarkreis haben geschmeichelt, … Gestaltungsmöglichkeiten haben gereizt. Es war eine teure Erfahrung ohne Neben- und Nachwirkungen. Schnee von gestern.“

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Er hat wirklich Pech gehabt, der Brettener Alt-Oberbürgermeister Paul Metzger. Jahrzehntelang hat er sich dafür eingesetzt, dass Bretten wachse und gedeihe. Und nun? Gerade mal einen Monat lang hat sich die Mühe für ihn noch in Euro und Cent ausgezahlt. Der wahre Gewinner ist aber sein Nachfolger Martin Wolff.
Das Gehalt eines Oberbürgermeisters richtet sich nach der Größe der von ihm geführten Kommune. Da gibt es verschiedene Klassen, bei 30 000 gibt es einen Sprung in die nächste. Festgelegt wird die Zahl jedes Jahr vom Statistischen Landesamt, das zur Einwohnerzahl der Großen Kreisstadt noch die Hälfte des per Verwaltungsgemeinschaft verbundenen Nachbarorts Gondelsheim hinzurechnet.
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Bretten (ba). Der neue Oberbürgermeister Martin Wolff wird sein Gehalt nach der Besoldungsgruppe B5 beziehen. Das hat der Gemeinderat einstimmig und ohne Diskussion entschieden. Die Einstufung erfolgt entsprechend der Einwohnerzahl ab 30 001. Diese Grenze wird für die Verwaltungsgemeinschaft Bretten-Gondelsheim überschritten. Der bisherige Oberbürgermeister Metzger war aufgrund seiner langen Dienstzeit zuletzt eine Stufe höher eingeordnet. Zum Grundgehalt kommt eine Aufwandsentschädigung von 13,5 Prozent.
Auch über den Dienstwagen, den die Stadt ihrem OB zur Verfügung stellt, entschied der Gemeinderat. Martin Wolff darf dieses Auto, einen Dreier-BMW,den die Stadt geleast hat, auch privat nutzen, muss aber eine Entschädigung bezahlen.

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Meine Damen und Herren, was ist der Oberbürgermeister?

Der Oberbürgermeister ist nicht nur das Oberhaupt der Stadtverwaltung, sondern auch Vorsitzender des Gemeinderats und einer der Repräsentanten der Stadt.
Er ist Moderator, Koordinator, Antreiber, Mahner, Zuhörer, Ideengeber, Gestalter und Entscheider.
Der Oberbürgermeister ist Bindeglied zwischen Verwaltung und Gemeinderat und Anlaufstelle für die Einwohner. Er verbindet damit wie kaum ein anderer Beruf Amt und Person, aber auch Mensch und Aufgabe in einem.
[…]
Ich bin ein Oberbürgermeister für die gesamte Brettener Bevölkerung und selbstverständlich Ansprechpartner für Alle.
Und wenn ich von der Brettener Bevölkerung spreche, dann – und dies möchte ich ausdrücklich betonen – dann meine ich damit wirklich alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, wo sie geboren wurden, welche Sprache ihre Muttersprache ist, an welchen Gott sie glauben und welchen Pass sie bei sich haben. Und natürlich auch unabhängig davon, in welchem Stadtteil sie wohnen.
Um einem solchen verantwortungsvollen aber auch reizvollen Auftrag zu entsprechen, bedarf es der Einbindung in die Bürgerschaft, ihre Vereine und Organisationen.

Es bedarf eines harmonischen Verhältnisses zum Gemeinderat und zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche der vorgegebenen Zielsetzung vertrauen und folgen sollten.
„Ohne Städte ist kein Staat zu machen.“ Dieses Zitat von Theodor Heuss ist heute aktueller denn je.
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Ich gebe zu, wir haben uns beim BAK ein wenig gedrückt. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Paul Metzger war zwar vorherzusehen, dass die Mehrheit der Gemeinderäte dafür war auch, ob die Bevölkerung es gewünscht hatte, wie die Presse behauptete wissen wir nicht, aber die Tatsache, dass damit die 24 Jahre andauernde Selbstbeweihräucherung des Oberbürgermeisters Metzger ein Ende fand, hat wohl unseren Adrenalinspiegel so stark abgesenkt, dass wir die Verleihung nicht entsprechend kommentiert hatten.
Das haben, einmal mehr, die Kollegen von bruchsal.org übernommen!
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Paul Metzger überreicht seinem Nachfolger Martin Wolff die Amtskette des Brettener Oberbürgermeisters
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Alle wollten dabei sein, als Martin Wolff gestern Abend die Amtskette des Oberbürgermeisters umgehängt bekam. Sämtliche Stühle im Ratssaal waren besetzt, an den Seiten drängten sich jene Zuhörer, die keinen Sitzplatz gefunden hatten. Vertreter sämtlicher Bereiche des öffentlichen Lebens nahmen an der feierlichen Sondersitzung des Gemeinderats teil: aus Politik und Behörden, aus Wirtschaft und Schulen, Kultur und Kirchen.
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Schon gehört?

BAK Dezember 13, 2009 | 6 Kommentare

schon gehört?Heute : Der Anfang vom Ende, Teil 3
Die Zeit der Abschieds-Interviews ist für den scheidenden OB Metzger nun endgültig langsam aber unaufhaltsam gekommen. In der Pforzheimer Zeitung erklärt er, was er nicht geschafft hat: „die historische Innenstadt als geborenen Stadtkern für das Einkaufen noch attraktiver zu machen.
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