von Gunter Lange
Am 25.9.2017 berichteten die BNN und das Amtsblatt der Stadt Bretten über den 25. Geburtstag des „Kindes“ Stadtbahn Karlsruhe-Bretten, welches 1992 mit der Jungfernfahrt des ersten Stadtbahnzuges von Karlsruhe nach Bretten mit Dr. Dieter Ludwig als damaligem AVG-Chef, persönlich am Fahrerpult, geboren wurde. Es ist natürlich richtig, den Geburtstag dieses schon 25 Jahre erfolgreichen, einmaligen und beispielhaften „Kindes“ gebührend zu feiern. Selbstverständlich im Kreise von vielen, die nicht nur bei der Geburt in der Verantwortung standen, sondern auch derer, die die gute Entwicklung in diesen 25 Jahren getragen haben und von denen, die sie heute tragen.
Wenn es heißt: „Der Erfolg hat viele Väter“, meint man gemeinhin, dass sich mit dem Erfolg immer noch weitere „Väter“ melden. Aus meiner Sicht sollte man aber auch die nicht vergessen, die überhaupt die Geburt des in der Folge so erfolgreichen „Kindes“ erst durch die „Zeugung“ ermöglicht haben. Dies ist bei beiden Berichten leider nicht erfolgt. Da ich damals zugegen sein durfte, muss ich mir erlauben, die Presseberichte zu ergänzen und teilweise richtig zu stellen.
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Zitat

BAK November 24, 2011 | 3 Kommentare

Zitat„Aufgrund der Brisanz der vorliegenden Resultate ist absolutes Stillschweigen erforderlich.“
Wörtliches Zitat aus dem Verkehrsgutachten, das „SMA+Partner“ 2008 für die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg NVBW erstellt hat.

Zwei Jahre lang hat des Verkehrsministerium Baden-Württemberg das brisante Gutachten unter Verschluss gehalten und die Öffentlichkeit über die Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs belogen. Das Gutachten bestätigt, wovor die Kritiker an Stuttgart 21 schon immer gewarnt haben:
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Erhöhter Zuschussbedarf für den öffentlichen Personennahverkehr / Kommt die Stadtbahn nach Waghäusel?
Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kuld
Kreis Karlsruhe. Im Guten wie im Schlechten – der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt die Kreistagsgremien auf vielen Sitzungen. Gestern war es der Verwaltungsausschuss. Positiv: der aktuelle Sachstandsbericht für den ÖPNV. Negativ: dessen finanziellen Auswirkungen auf die Kreiskasse (siehe auch „Angemerkt“). Der Sachstandsbericht lebt von dem Charme, dass der Ausbau des ÖPNV in der Region voran kommt. Am Dienstag wurde mit dem Ausbau der Strecke Bruchsal – Germersheim für den S-Bahn-Betrieb begonnen. Auf den beiden Nord-Süd-Strecken Karlsruhe – Bruchsal – Heidelberg und Karlsruhe – Graben-Neudorf – Mannheim werden die Haltepunkte für den S-Bahn-Standard ausgebaut. In Stettfeld gibt es einen neuen Haltepunkt. Für die Weiterführung der aus Karlsruhe kommenden Stadtbahn S 2 über Spöck hinaus nach Bruchsal und Waghäusel geht es nun um das Ergebnis der „standardisierten Bewertung“ und mithin um die Frage, ob das Projekt zuschussfähig ist und deshalb weiter verfolgt werden kann.
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Angemerkt

BNN Juli 9, 2010 | 2 Kommentare

Die Region Karlsruhe verfügt über ein ausgezeichnetes Nahverkehrsangebot, das zudem kontinuierlich erweitert wird. Allerdings kostet dieses Angebot Geld – nicht nur den Nutzer, sondern vor allem die öffentliche Hand. So muss der Landkreis schon bald sehr viel tiefer in die Tasche greifen als bislang: neue Stadtbahnen, veränderter Busverkehr, Neuverteilung der Fahrgeldeinnahmen, Überlappungstarif in den Rhein-Neckar-Raum – alles hat seinen Preis. Den Mehraufwand beliebig an den Kunden weiterzugeben, funktioniert nicht. Wenn der öffentliche Nahverkehr teurer als das Auto würde, würde mancher Bahn- wieder zum Autofahrer. Das kann niemand wollen. Was der Nahverkehr leistet, ist enorm. Würde nur ein Teil seiner Nutzer auf der Straße fahren – der Stau wäre noch mehr Alltagsbegleiter. Kurzum: Der öffentliche Nahverkehr wird auch künftig tüchtig alimentiert. Allerdings wird wohl verstärkt auch der Fahrgast gefordert.
Matthias Kuld

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So schön das Nahverkehrsangebot in der Region ist, so hat es doch bedauerlicher Weise einen Haken: Der dichte Takt, das weite Netz, die modernen Bahnen – all das kostet eine gehörige Stange Geld. Dieses Geld bezahlen die Fahrgäste und die Gemeinden. Rein theoretisch könnte man die Fahrpreise so gestalten, dass damit auch der Betrieb kostendeckend wäre. Das freilich klappt deswegen nicht, weil dann der Preis zu hoch wäre, manche sich die Fahrkarte nicht leisten könnten und viele günstiger mit dem Auto fahren. Weil man gerade Letzteres nicht will, steht die öffentliche Hand für das verbleibende Defizit gerade.
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VVS befürchtet höhere Fahrpreise und Ausdünnung des Angebots- Kreisverwaltung sieht Gefahr zunehmender Zersiedelung
Ludwigsburg. Der demografische Wandel hat Auswirkungen auf alle Felder der Kreispolitik. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat jetzt die Folgen für den Nahverkehr, die Bautätigkeit und den Flächenverbrauch sowie die Abfallentsorgung diskutiert.

Von Ralph Gunther Zimmermann
Dass die Kreisbevölkerung zunächst noch steigen wird, ist unumstritten. Wie lange dieser Trend anhält und wie stark er ausfällt, darüber gehen die Einschätzungen auseinander. Das Statistische Landesamt unterstellt in seiner bis dato letzten Prognose eine günstige Wirtschaftsentwicklung und erwartet bis 2020 eine starke Zuwanderung in den Kreis. Dadurch würde dessen Einwohnerzahl noch einmal um rund 20 000 auf 534 000 steigen. Eine von der Region veranlasste Studie kommt zu niedrigeren Werten.
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