von Dr. Frank Altenstetter
Vor circa zweieinhalb Jahren wurde der Bau einer Moschee auf dem Mellert-Fibron Arealmit der Begründung abgelehnt, dass dieses Gelände nur für Industrie und Gewerbe vorgesehen und für eine andere Bebauung zu wertvoll sei. Wo blieben in der Zwischenzeit die vielen Interessenten, die angeblich „Schlange standen“? Ist man womöglich froh, das Gelände anderweitig vermarkten zu können?

 Vor einigen Monaten hat die Caritas den Antrag bei der Kommunalbau gestellt, ein katholisches Altenheim auf dem Mellert -Fibron Gelände zu errichten. Details hierüber sind vom Aufsichtsrat nur bedingt bekannt. Die Caritas selbst schildert,dass sie davon ausgegangen sei, dass es baurechtlich keine Probleme gäbe. Jedenfalls wurden diese nicht thematisiert.

 Zudem hatte die Caritas vor der Gemeinderatssitzung vom Aufsichtsrat der Kommunalbau den Entwurf eines Erbvertrages bekommen. Somit ist zu vermuten, dass die Kommunalbau erleichtert war, einen Interessenten für das Mellert-Fibron Areal zu finden und dieses nicht verhindern wollte. Hierfür spricht auch die Äußerung unseres OB durch Ablehnung der Änderung der Bauordnung zum Totengräber des Altenheims zu werden.
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von Dr. Frank Altenstetter
Obwohl bekannt war, dass die Bauordnung ausschließlich nur eine Bebauung ausschließlich für Gewerbe zulässt und das auch so zum Beispiel bei der vorgesehenen Moscheeplanung gehandhabt wurde, sind die Planungen für die Verlagerung des katholischen Altenheims auf das Mellert-Fibron-Gelände unter Ausschluss der Öffentlichkeit weitgehend abgeschlossen worden. Vermutlich war unser OB, der er auch Aufsichtsratvorsitzender der Kommunalbau ist, schon frühzeitig über die Vorgehensweise der Caritas informiert. Hat sich unser Oberbürgermeister dabei auch kritisch über den für ein Altenheim ungeeigneten Standort und über die bestehende baurechtliche Situation geäußert? Bestand schon von Anfang an das Kalkül zuerst Fakten zu schaffen und, sollten dann bei der späteren Realisierung Probleme auftauchen, mit dem Abzug des Altenheims aus Bretten zu drohen?

Um die Erstellung eines Altenheims auf dem Mellert-Fibron-Gelände zu ermöglichen, müssten die baurechtlichen Bestimmungen, die auch zur Ablehnung des Moscheestandorts geführt hatten, zuerst einmal vom Gemeinderat wieder geändert werden. Das würde aber eine Ungleichbehandlung der Muslime gegenüber der Caritas bedeuten. Daher sollte eine solche problematische Vorgehensweise für die Erstellung dieses Altenheims, das dann auf einem abgelegenen, tristen und verlärmten Areal errichtet werden würde, unbedingt vermieden werden.Wichtig wäre daher, sich für den Erhalt des bisherigen Standorts des Altenheims mit seiner zentralen, ruhigen und parknahen Ortslage mit direkter Anbindung an die katholisch Kirchengemeinde einzusetzen. Vor drei Wochen legte daher die Gemeinderatsfraktion der „Aktiven“ ein von Architekten erarbeitetes Konzept für die notwendige Modernisierung des katholischen Altenheims unter Beibehaltung des bisherigen Standorts vor, in dem unter anderem auch die Tagespflege und die Sozialstation einbezogen sind. Leider bestand für diese Initiative kein Interesse seitens der Caritas.
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Letzten Sonntag habe ich einen Baum gesucht an dem ich mein Bein heben konnte. Dabei kam ich zufällig an der Sporthalle im Grüner vorbei, wo eine Wahlkampfveranstaltung des Oberbürgermeisters – Entschuldigung der Neujahrsempfang der Stadt Bretten – stattfand. Es war viel los. Alles was glaubt, kulturell Rang und Namen zu haben (ob zu Recht oder Unrecht), war aufmarschiert. Und der OB hielt eine fulminante Rede, unter dem Motto „Es geht was“.
Es war grandios, was er alles aufgezählt hat. Auf die Sporgasse soll so allerlei: ein Ärztehaus, Wohnen, Einkaufen, ein Festplatz und vielleicht sogar die Stadtbücherei. Genau weiß es Herr Wolf aber noch nicht. Vielleicht soll die Bücherei ja auch in die Weißhofergalerie, wobei Intersport Zimmermann bald tote (Turn-)Hose ist. Wenn die Bücherei in die Weißhofergalerie kommen sollte – da ist sich unser OB, wie gesagt noch unsicher – sollte er aber auch gleich eine Spezialfirma für Papierrestaurierung dazunehmen, denn unter Wasser, das durchs Dach kommt, leiden Bücher bekanntlich besonders. weiter lesen –>

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Leserbriefvon unbekannt (Name des Verfassers ist dem BAK bekannt)

Solange Paul Metzger OB war, gab es Vorgehensweisen mit denen man, zeit­gleich oder im Nachhinein, nicht unbedingt einverstanden sein konnte. Sie hatten aber eine Gemeinsamkeit: die „Stossrichtung nach vorne“; es war zu erkennen, dass Paul Metzger den „Laden zusammenhält“ .
Diese Art und Weise ist mit dem OB-Wechsel abhanden gekommen. Die ver­schiedenen Groß-Ereignisse zeigen dies deutlich.

— Da wird das Kaufhaus Schneider saniert, über Bürgerbefragung ein neuer Name gesucht, eine Mehrheit schält sich heraus, aber der Gemeinderat entscheidet etwas anderes. Der Bürgerwille wurde mit Füßen getreten.
— Da wird groß und wichtig ein Moscheeneubau diskutiert, aber plötzlich vollzieht die Verwaltungsspitze eine Kehrtwende um 180 Grad. Die Chance von sichtbarer Toleranz hin zur Akzeptanz ist vertan.
— Eine Firma offeriert, in engster Zusammenarbeit mit dem Rathaus, die Ver­sorgung Brettens mit Breitband. Sie gibt als Mindestlimit 3370 Vorver­träge an, um beginnen zu können. Es kommen aber nur ca. 2650 Vorverträge zustande. Trotzdem soll das Projekt begonnen werden. Die Glaubwürdigkeit in die Firma in Verbindung mit dem Rathaus wird weiter ausgehöhlt.
— Da wird plötzlich, so wie ein Kaninchen aus dem Hut, eine Bebauung des Sporgassenareals – schon fix und fertig entworfen – der Allgemeinheit präsentiert. Der Unwille der Brettener zu solcher Vorgehensweise und zum Projekt selbst schlägt hohe Wellen. Verschiedene Veränderungen dümpeln vor sich hin. Niemand erfährt, wie viel Zeit, Energie und Geld verschwendet wurde.
Warum „In der Eidelstein“ ein Neubaugebiet aus dem Boden stampfen, Gärten, Streuobstwiesen, Felder, die Schutzregeln zu natürlichen Fluren missachtend, opfern? Auf dem Harschgelände ist auch Wohnbebauung vorgesehen.
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brettener hundleWenn ich so durch’s Städtle laufe, dann fällt mir auf, daß überall nur geschoben wird..Will heißen: es kommt nix Neues mehr, aber es bleibt kaum noch was auf seinem Platz.

Vor 2 Jahren kam die große Schieberei im Einzelhandel. Das Kaufhaus Schneider stand eine ganze Zeit leer, der Investor Ten Brinke fand keine Mieter und ließ das Investieren sein
Die Stadt hatte die glorreiche Idee, den „Schneider“ für viel Geld zu kaufen und selber zu vemarkten. Das ging aber nicht so ohne weiteres, man mußte schon zum Mittel der Schiebung greifen. Also hat man Geschäfte, die es woanders in der Stadt schon gab, vom alten Standort weg – und in den „Schneider“ reingeschoben. Das Ganze hat man dann „Weißhofergalerie“ genannt und an anderer Stelle erstmal Löcher hinterlassen.
Was Neues sieht anders aus.

Jetzt soll wieder geschoben werden. Vor 2 Jahren hat man den türkischen Mitbürgern auf dem Meller-Fibron- Gelände den Moscheebau verweigert, weil für die Grundstücke dort ja unendlich viele hochpotente Investoren Schlange standen. Passiert ist aber erst mal gar nix. Vor einigen Monaten hat man dann gehört, daß der hochgepriesene Hotelinvestor wieder abgesprungen ist, von anderen sog. „Interessenten“ (Garten-Center, Schrauben-Würth) hört man nichts mehr. Aber jetzt gibt es endlich Bewegung, denn es wird wieder geschoben. weiter lesen –>

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LeserbriefLeserbrief betreffend des Artikels „180 neue Parkplätze hinterm technischen Rathaus“ in den BNN vom 26. 11. 15
von Dr. Frank Altenstetter

Nachdem das Mellert-Fibronareal freigeräumt war und täglich von ca. 270 Pkws zum Parken genutzt wurde, war es naheliegend vor dessen Überbauung rechtzeitig einen entsprechenden Ersatzparkplatz einzurichten . Dafür stand als geeignetes Gelände nur das Gleisdreieck zur Verfügung, das wegen seiner versteckten Lage hinter dem technischen Rathaus, eingeengt und lärmbelastet zwischen zwei Bahngleisen nicht in die Planung des Mellert-Fibronareals einbezogen wurde. Anstatt auf diesem Gelände mit einer Überplanung für einen Parkplatz zu beginnen, hatte die Verwaltung eine andere Verwendung vorgesehen, die sich nicht an der bestehenden Parkplatzsituation orientierte, wodurch es im weiteren verlauf zu Irritationen und Irrwegen kam.

So wurde im Spätjahr 2013 der nach einem Standort für einen Moscheebau suchenden Grünen Moschee nur das Gleisdreieck angeboten. Der darüber beratende Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung lehnte das Gleisdreieck als unzumutbar für einen Sakralbau, wie eine Moschee, ab und beauftragte die Verwaltung Alternativen vorzustellen, aus denen dann vom Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung, wie bekannt, nahezu einstimmig dem Standort an der Pforzheimer Straße zugestimmt wurde.
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brettener hundleFrage: Hundle, Du bist jetzt schon über 500 Jahre in der Stadt unterwegs. Bist Du bereit, Dich zu einigen aktuellen Problemen zu äußern?
s‘ rote Hundle: aber sicher!

Frage: Fühlst Du Dich auf dem derzeitigen Wochenmarkt noch wohl?
s’rote Hundle: ich weiß nie so genau, wann der Markt anfängt und wann er aufhört.Die Händler kommen und gehen, wann sie wollen. Einen Marktmeister,den es früher einmal gab, sieht man heute nicht mehr. Deshalb finden auch viele meiner Artgenossen nichts dabei, ihre Nase in die Auslagen zu hängen. Keiner kümmert sich darum, daß nach Marktende die Absperr-Poller wieder eingebaut werden, so daß der Marktplatz dadurch wieder zur Durchfahrtszone wird. Ich gucke immer wieder ganz neidisch auf den Bruchsaler Wochenmarkt, wo insbesondere die Vielfalt des Angebots deutlich größer ist.

Frage: Wenn Fremde in die Stadt kommen – gibt es in Bretten eigentlich genug Hotelbetten?
s’rote Hundle: Ich finde schon, aber die sind nur zu 44 % ausgelastet. Das könnte mehr sein, wenn die Stadt endlich mal ein Touristik-Konzept vorlegen würde, zusammen mit den Wirten. Aber da tut sich nichts. Keiner kommt in die Gänge.
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brettener hundleDie Geburtshilfestation an der Rechbergklinik ist zwar weg, aber Geburten sind in Bretten nach wie vor möglich – sogar schwere Geburten. Bestes Beispiel dafür ist die Wahl des bekannten CDU-Spitzenpolitikers Michael Nöltner zum Bürgermeister und Ersten Beigeordneten der Stadt am 28. April.
Der Zeugungsakt des neuen Amtsinhabers begann mit einer Stellenanzeige im Staatsanzeiger Baden-Württemberg. Ausführlich wurde dort dargestellt, welche Bereiche dem Dezernat des Beigeordneten zugeordnet sind. Allerdings vergaß man aus wohlüberlegten Gründen nicht, ähnlich wie beim Fernsehprogramm darauf hinzuweisen, dass Änderungen beim vorgestellten Dezernatszuschnitt vorbehalten sind.

Der nächste Akt war die Prozession der anfänglich ca. 15 Bewerber ins Brettener Rathaus. Dabei wurde dort peinlichst darauf geachtet, dass keiner von ihnen eine Säge oder ein vergleichbares Werkzeug in das ehrenwerte Haus hineinschmuggelte. Wie aus gut unterrichteten Quellen verlautete, wurde bei nicht wenigen aus der Kandidatenschar nachgefragt, ob sie etwa Gelüste hätten, 2017 (bei der OB-Wahl) am Stuhl des amtierenden Stadtoberhauptes zu sägen.
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Leserbriefvon G. Bec
(Anm. BAK: der Artikel bezieht sich auf folgenden hier veröffentlichen Beitrag)

was der Autor hier benennt und behandelt ist eigentlich dringlicher den je, daß man darüber diskutiert. Allerdings wäre es sinnvoller gewesen eine gut vorbereitete und vor allem öffentliche Veranstaltung zu planen. Denn dies hätte den Brettener Bürger sicherlich mehr aus der Reserve gelockt und dazu – vieleicht – provoziert sich zuallererst einmal mehr darüber Gedanken zu machen und erst danach seine Meinung zum Besten zu geben. Ich möchte versuchen einige – nach meiner Meinung – wichtige Details zusätzlich zu benennen. Da der Beitrag doch eine nicht unerhebliche Länge hat, verwende ich der Einfachheit halber einzelne Textpassagen hieraus.
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swrEin Bündnis aus fünf Gemeinderatsmitgliedern will das Thema „Standort einer neuen Moschee“ in Bretten wieder auf die Tagesordnung bringen. „Die Standort-Diskussion sei noch lange nicht abgeschlossen“, sagt Renate Knauss von der SPD. Man wolle sich erneut für den Standort an der Pforzheimer Straße oder andere zentrumsnahe Orte einsetzen. Nachdem der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff die früher gemachte Zusage über den Standort in der Pforzheimer Straße zurückgezogen hatte, entschied sich der Gemeinderat vor rund zwei Wochen für das Grundstück am sogenannten Gleisdreieck. Das Bündnis bestehend aus Stadträten der SPD, der Linken, der Freien Wähler, der Grünen und der FDP kritisiert das Verhalten des Oberbürgermeisters und will den Muslimen konkret bei der Standortsuche helfen.

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