von Dr. Frank Altenstetter
Aufgrund der neuen 1 Zimmer Anordnung entspricht das Altenheim St. Laurentius nicht mehr den geforderten Auflagen. Vom Träger Caritas wurde bislang niemand mit in die jetzt abgeschlossene Planung einbezogen, die eine Verlagerung des Altenheims im neu zu erstellenden Gebäude auf dem Mellert-Fibron-Areal vorsieht. Diese Vorgehensweise und insbesondere die Wahl des vorgeschlagenen Standorts hat eine heftige Kritik vor allem des Gemeinderats und der katholischen Kirchengemneinde ausgelöst.

Die Erstellung eines Altenheims kann nicht, wie von der Caritas behauptet, eine ausschließlich unternehmerische Entscheidung sein. Hierbei sollten auch die Bedürfnisse der Heimbewohner, wie Lebensqualität im weitesten Sinne, berücksichtigt werden. Damit dies befriedigend gelingt, sollten sich z. B. die katholische Kirchengemeinde, die Altenpflegeleitung und der Gemeinderat bei der Planung beratend einbringen dürfen.
Der vorgesehene Altenheimstandort.auf dem Mellert-Fibron-Areal befindet sich auf dem äußersten Ortsrand von Bretten im direkten Anschluss zu dem geplanten Diestleistungszentrum. Eine Wohnhausbebauung findet sich nicht in dieser Umgebung, da dieser Bereich als dafür ungeeignet eingestuft ist. An der breiten Stirnseite reicht der Standort direkt an den nahezu auf 3 Meter überhöhten Bahndamm der stark frequentierten Bahnstrecke. Vor allem verursachen die in hoher Frequenz auch nachts vorbeifahrenden langen Güterzüge eine extreme Lärmbelästigung.
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von Gunter Lange
Grünen-Fraktionschef Otto Mansdörfer war als sachkundiger Bürger 1987 Mitglied im Ausschuss „Nahverkehr und Verkehrsplanung“, als im Rahmen der Aufstellung eines Generalverkehrsplanes für Bretten durch Reg. Präsidium und Stadt die Ergebnisse von Verkehrszählung und die Entlastungswirkungen aller denkbaren Trassenvarianten erörtert und beraten wurden. Er war auch dabei, als diese ab 1988 öffentlich vorgestellt und in der Folge mehrfach weiterbehandelt wurden. Er weiß also, dass nur die Trasse Nr. 61 (Nordumgehung von Gölshausen und Weiterführung vom Alexanderplatz über den Rechberg) die mit Abstand größte Verkehrsentlastungswirkung der Innenstadt ergab.

Diese Trasse wurde am 28.6.1989 vom Gemeinderat beschlossen, der erste Abschnitt mit der Nordumgehung um Gölshausen 2002 dem Verkehr übergeben. 1993 wollte das Reg. Präsidium die Rechbergtangente als Fortführung für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes anmelden. Bei denen, die dies dann zu verhindern wussten, waren „Bündnis90/Die Grünen“ ganz vorne dabei.
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bak_logovon Franz Cizerle
Zunächst mal drei Vergleiche:
Das Betätigen der Glocken in der St. Laurentius Kirche in Bretten beginnt um 6,00Uhr morgens und endet um 22,00Uhr.
Jede Viertelstunde wird aufsteigend mit 4 (vier) Glockenschlägen manifestiert. Zuerst 1×4 Schläge, dann 2×4 Schläge, weiter mit 3×4 Schlägen und zur voller Stunde 4×4 Schläge plus die Anzahl der Stunden.
Sondereinsätze mit vollem Glockengeläut beginnen täglich! um 6,46Uhr und dauern bis 6,51Uhr. Alle weiteren Sondereinsätze werden beliebig über den Tag verteilt und dauern ebenfalls 5 Minuten. Sonntags natürlich noch mehr – weil man die „Sonntagsruhe“ genießen soll.

An der Mosel hatte ich mein Zimmer sogar direkt neben einer katholischen Kirche und konnte ebenfalls die „angeschlagene“ Uhrzeit zwischen 6,00Uhr und 22,00Uhr feststellen. Allerdings wurden die Viertelstunden-Schläge nur 2x (zweimal) betätigt. Der Sondereinsatz aller Glocken begann erst um 8,00Uhr und dauerte nicht einmal 2 (zwei) Minuten.

Wenige Wochen später führte mich der Weg in das erzkatholische Bayern in der Nähe vom Ammersee. In einem kleinen Dorf war die Herberge genau gegenüber einer katholischen Kirche. Und was stellte ich zu meinem Erstaunen fest: Die Uhrzeit wurde Tag und Nacht geschlagen, aber sehr, sehr dezent. Im Gegensatz zur penetranten Lautstärke der Laurentius Kirche in Bretten. Und es gab überhaupt KEINE Glockenschläge zur jeweiligen Viertelstunde!!! Selbst am 01.November 2014 wurde der erste Sondereinsatz mit allen Glocken gegen 10,00Uhr für nur 2 /(zwei) Minuten gefahren!!!
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bak_logovon Franz Cizerle
Bretten live – warum so laut? (Unerträgliche Lautstärke)
Nach drei Tagen – Musikfestival Bretten live – der Lärmbelästigung wurde mir am Sonntagabend, auf meine Anfrage, gegen 22.15 Uhr vom Polizeirevier mitgeteilt, dass eine Genehmigung für diese Musikveranstaltung bis 23.00 Uhr vorliegt! Warum? Denn der darauffolgende Montag war ein ganz normaler Arbeitstag und die unerträgliche Lautstärke aus den Boxen am Marktplatz war mit Sicherheit nicht nur im Wohngebiet Schänzle zu hören. Die Lärmeinwirkungen waren absolut nicht zumutbar. Im Interesse der Allgemeinheit war dieses Lärm-Ereignis nicht hinzunehmen. Selbst die Benutzung von Ohropax-Stöpseln hatte keine Wirkung. Dass nicht nur unfreiwillig ertragener Lärm gesundheitliche Schäden verursacht, ist ausreichend bewiesen.
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von Matthias Menzel
Grund der erneuten Umleitung des Schwerverkehrs, der mehrere Tage (30.7-01.8.2012) aus beiden Richtungen von und nach Pforzheim über das Wohngebiet Wanne geleitet wird, ist wieder einmal der dilettantisch geplante und nicht fachgerecht ausgeführte Verkehrskreisel in der Pforzheimerstrasse (B294) beim Kraichgaucenter. Dieses Meisterwerk stadtplanerischer Inkompetenz wurde zuletzt im Juni 2007 „optimiert“, sprich: die allergrößten Fehler beseitigt. Der Schock für die Anwohner der Wanne kam dann im September 2007, als offiziell bekannt gegeben wurde: „Wohngebiet Wanne wird Umleitungsstrecke für Schwertransporte„, mit der Begründung:
“die Streckenführung für den Schwertransport mit Übermaßen (Länge 31,30 m, Breite 3,30 m, Höhe 4,35 m) durch das Wohngebiet Wanne aufgrund fehlender Alternativen erforderlich war”.
Auch weiterhin solle dies “sofern keine anderen alternativen Streckenführungen” zur Verfügung stehen, so praktiziert werden. Und dies nach der „Optimierung“ einen Monat zuvor! Was wurde hier „optimiert“?


Die Umleitungsstrecke wird durch die blauen LKW-Symbole angezeigt, durch Berühren mit dem Mauszeiger können Sie weitere Hinweise auf an der Strecke liegende Punkte erhalten

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Anstieg der Straftaten um 3,2 Prozent – Deutlicher Rückgang bei Pkw-Aufbrüchen – Starker Anstieg bei Fahrzeugdiebstählen – Weniger junge Tatverdächtige – Viele Körperverletzungsdelikte am Wochenende
„Trotz des Anstiegs der festgestellten Straftaten um 3,2 Prozent leben die Bürgerinnen und Bürger im Stadt- und Landkreis Karlsruhe nach wie vor vergleichsweise sehr sicher“, so Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke zur Kriminalstatistik für das Jahr 2011. Die Zahl der Straftaten sei zwar von 43.225 im Jahr 2010 auf 44.597 gestiegen, dennoch seien dies rund 1.000 Taten weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
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Zur Kritik an den Park-Kontrollen durch Mitarbeiter der Stadt Bretten:
Als unmittelbarer Anwohner in der Brettener Innenstadt kann ich die äußerst kleinliche Vorgehensweise der Ordnungskräfte nur bestätigen. Mittlerweile werden auch direkte Anlieger in der Innenstadt vergrätzt und abgestraft, die ihr Fahrzeug für kurzzeitige Be- und Entladevorgänge vor dem Haus abstellen müssen – wohlgemerkt ohne überhaupt jemanden zu behindern oder zu gefährden! Oder für zwei Minuten zum Bäcker, das Fahrzeug in einer Nebenstraße abgestellt, dabei die schraffierte Fläche etwas überschritten, macht 15 Euro. Eingestellte Zeit bei Parkscheibe um fünf Minuten überzogen, ebenso 15 Euro.
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Zum Festival „Bretten live“ am vergangenen Wochenende:
Es ist erfreulich, dass die Veranstalter von „Bretten live“ einen vollen Erfolg verbuchen konnten. Passiert das aber nicht auf Kosten der Gesundheit von Einwohnern, die sich nicht freiwillig – vorzugsweise nach 22 Uhr – dem „Höllenlärm“ aussetzen wollen? Lärm ist gesundheitsschädlich, das ist unbestritten. Ich war für wenige Tage seit Samstag nicht in Bretten, habe aber noch am Freitag die volle Breite der Lärmbelästigung erfahren müssen. Um 23.10 Uhr habe ich zum ersten Mal bei der Polizei angerufen, weil ich wegen des Lärms vom Marktplatz nicht einschlafen konnte. Wohl bemerkt, dass ich oberhalb der Stadtparkhalle wohne – weit weg vom Marktplatz.
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MAULBRONN. „Die Firma ist noch nicht tot, sie hat schon eine Insolvenz überlebt“, sagt Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle zu PZ-news, einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass das Traditionsunternehmen MWK im Herzen der Klosterstadt einen Insolvenzantrag gestellt hat. In Maulbronn hat diese Nachricht gemischte Gefühle hervorgerufen.
Von Carolin Ulbrich
Für die meisten hat das Unternehmen, das seit 1913 in Maulbronn unter dem Namen „Schenk“ bekannt ist, eine große Bedeutung für die Stadt – schon alleine aufgrund der 330 Arbeitsplätze am Standort.
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Zum Beschluss des Gondelsheimer Gemeinderats in der Bahnübergangsfrage:
Es bleibt die Frage, ob wirklich die bessere Lösung gefunden worden ist. Wie werden die Auswirkungen in den nächsten 50 bis 100 Jahren sein? Oder diskutieren wir schon in 20 Jahren über eine Umgehungsstraße?
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