So schön das Nahverkehrsangebot in der Region ist, so hat es doch bedauerlicher Weise einen Haken: Der dichte Takt, das weite Netz, die modernen Bahnen – all das kostet eine gehörige Stange Geld. Dieses Geld bezahlen die Fahrgäste und die Gemeinden. Rein theoretisch könnte man die Fahrpreise so gestalten, dass damit auch der Betrieb kostendeckend wäre. Das freilich klappt deswegen nicht, weil dann der Preis zu hoch wäre, manche sich die Fahrkarte nicht leisten könnten und viele günstiger mit dem Auto fahren. Weil man gerade Letzteres nicht will, steht die öffentliche Hand für das verbleibende Defizit gerade.
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Über die KVV-Sommercard:
Ich wollte eine Sommercard des KVV holen und „nirgends“ kann man sie kaufen!
Überall in den Fahrkartenautomaten sind sie entfernt, die Filiale in Ettlingen war wegen Krankheit geschlossen. Ich habe natürlich dort angerufen und mich beschwert. Ich wurde vertröstet, ich könnte mir die Karte in Karlsruhe am Bahnhof holen. Dazu müsste ich aber von Spielberg nach Karlsruhe hin eine Fahrkarte lösen, damit ich sie mir kaufen kann. Sonst würde ich ja schwarz fahren …
Naja, da wurde die Aktion erst noch verlängert, man macht eine Riesenwerbung und man kann sie nicht mal kaufen. Wo ist hier der Kunde König?

Klaus Storm Murgring 23 Karlsbad

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Rund 1 100 Schüler kommen jeden Tag mit der Stadtbahn zum Unterricht nach Bretten
Kein zusätzlicher Waggon für die „Problem-Bahnen“
Von unserer Mitarbeiterin Paulina Gilpert
Bretten. Es ist kurz nach sieben. In der S 4 von Karlsruhe nach Bretten stehen die Schüler eng zusammengedrängt. An der Haltestelle Wössingen Ost steigen etliche weitere Jugendliche mit Schultaschen zu. In diesem Gedränge einen Sitzplatz zu ergattern, ist ein wahrer Glücksfall. „Stattdessen bekommt man eher blaue Flecken, wenn man versucht, sich ein bisschen Platz zu verschaffen“, erzählt Carolina G. aus Wössingen (Name von der Redaktion geändert).
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„Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns das Ticket klaut“
Karlsruhe (min). Knapp 1 000 Studierende und Schüler demonstrierten gestern Nachmittag in der Karlsruher Innenstadt gegen die geplanten Preiserhöhungen für die Studikarte und die ScoolCard des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Für letztere gilt die Preiserhöhung als beschlossene Sache. Über den künftigen Preis des Semestertickets soll noch einmal verhandelt werden, wie der KVV nach dem Protestzug erklärten.
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