Leserbriefvon Jörg Biermann, Fraktionsvorsitzender „ die aktiven“

Kaum wird man aus der Mitte des Gemeinderates aktiv, hält die Verwaltungsspitze einem reflexartig „Unwissen“ vor, das eigentliche Problem wird aber einfach wortreich übergangen, oder in die ungewisse Zukunft verschoben.
Jeden Tag kann man in Bretten erleben, wie sich eine Blechlawine vom Alexanderplatz durch die Stadt Richtung Pforzheim, und umgekehrt, schiebt. Auch nach Öffnung der Autobahnbaustelle hat sich die Situation nicht gebessert.

Der Hinweis der Verwaltungsspitze auf das Integrierte Stadtentwicklungs-konzept (ISEK) ist auch nur eine Nebelkerze, wie aus dem Namen des Konzeptes eigentlich schon hervorgeht. Hier kann man vielleicht eine stadtinterne Lösung der Verkehrsprobleme suchen, der überörtliche Verkehr ist damit aber nicht beseitigt, ja sogar hinderlich.
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bak_logovon Dr.Frank Altenstetter
Schon vor der umfassenden Gölshausener Industrieansiedlung war Gölshausen ein hochwassergefährdeter Bereich. Bei der ersten vorgesehenen Erweiterung dieses Industriegebiets
wurde 2005, im Rahmen einer Standortsuche auch der jetzt vorgesehene Industrieerweiterungs-bereich untersucht, der allerdings damals zusätzlich einen Waldbereich hatte. Dabei war die Hochwasserproblematik mit die Ursache, sich gegen diesen Standort zu entscheiden.

Als im Januar 2012 der Gemeinderat bezüglich einer Einleitung eines Verfahrens zur Erweiterung des Gölshausener Industriegeländes entscheiden sollte, wurde über den 2005 abgelehnten Standort sehr umfassend informiert. Die Hochwasserproblematik wurde vermutlich deshalb verschwiegen, um mit der so „geschönten“ Sitzungsvorlage eine entsprechende Diskussion zu vermeiden.
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Die beiden Fotos zeigen die Kirche von Gölshausen vor dem Hintergrund des neuen Hochregal-Lagers von Deuerer. Es sollte eigentlich nicht sichtbar im Rüdtwald versteckt sein, wovon sich OB Wolff vor zwei Jahren, mit Hilfe einer dort aufgestellten Feuerwehrleiter, auch überzeugte. Aber schauen Sie selbst…

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Beginn des zweiten Bauabschnitts im Industriegebiet Gölshausen – 16.000 Quadratmeter große Halle bietet Platz für drei Verpackungslinien und Quarantänelager

Bretten, 17. September 2014: Die Tiernahrung Deuerer GmbH hat mit vorbereitenden Erdarbeiten zum Bau der neuen Verpackungshalle samt Quarantänelager begonnen. Die hierfür notwendige Teilbaufreigabe hat die Stadt Bretten erteilt. Damit startet das Unternehmen den zweiten Abschnitt des umfangreichen Bauvorhabens im Industriegebiet Rüdtwald in Gölshausen. Direkt neben dem noch im Bau befindlichen Logistikzentrum – das Richtfest feierte Deuerer im Mai dieses Jahres – entsteht die 16.000 Quadratmeter große Industriehalle. Noch im Herbst sollen sämtliche Planier-, Abwasser- und Fundamentarbeiten abgeschlossen sein, so dass der Bau der Hallen-Stahlkonstruktion noch vor Beginn des Wintereinbruchs starten kann. Mit der Genehmigung für den Hallenbau rechnet das Unternehmen bis Mitte Oktober. Der Betriebsstart der hoch automatisierten Verpackungslinien ist für Mitte 2015 geplant.
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polizeisternBretten (ots) – Am Karsamstag ereignete sich gegen 15:40 Uhr auf der B 293 in Höhe Bretten-Gölshausen ein Verkehrsunfall, bei dem eine 70-jährige Frau ums Leben kam. Die 70-jährige Fahrerin kam aus bislang unbekannter Ursache mit Ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke und wurde dann nach links auf die Gegenfahrbahn zurückgeschleudert. In der weiteren Folge wurde Sie hierbei vom entgegenkommenden Pkw eines 39-jährigen Fahrers erfasst, wodurch beide Fahrzeuge in die Leitplanken geschleudert wurden. Die 70-jährige Frau wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sich noch an der Unfallstelle verstarb. Der 39-jährige Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Karlsruhe. Aufgrund des Verkehrsunfalls war die B 293 in diesem Bereich bis ca. 19:30 Uhr voll gesperrt.

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Schon gehört?

BAK März 28, 2014 | 1 Kommentar

schon gehört?Die Ankündigung der Firma Deuerer, die Unterbringungssituation der Leiharbeiter und Werkverträgler überprüfen zu lassen, scheint erste Auswirkungen zu haben. Die Häuser in Gölshausen Römerstrasse, sowie in Ruit, Bauschlotterstrasse, sind geräumt. Dort hatte die Firma IH-Direkt plus GmbH die Leiharbeiter, die bei Deuerer arbeiten, untergebracht. Das Haus in der Friedrichsstrasse in Bretten, ist allerdings noch mit Leiharbeitern belegt. Wie aus Kreisen der Arbeiter verlautet, will die Firma IH-Direkt inzwischen sogar den Arbeitern bei der Suche von Wohnungen behilflich sein. Dies ist umso verwunderlicher, als nach Aussagen von Leiharbeitern der Bezug einer eigenen Wohnung noch vor Monaten einen Kündigungsgrund darstellte. Wir werden demnächst einen ausführlichen Bericht über ein Gespräch mit ehemaligen Leiharbeitern der Firma IH-Direkt plus GmbH hier veröffentlichen!

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bak_logoNachdem die Bebauung der 22ha abgeholzten Fläche im Rüdtwald sich immer wieder verzögerte, sind jetzt konkrete Formen sichtbar. Wie schon im Jahr 2000, zu Beginn der Pläne einer Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen in den Rüdtwald hinein vermutet wurde, aber seitens der Stadtverwaltung anfangs noch bestritten, baut jetzt der Tierfutter-Hersteller Deuerer dort ein Hochregal-Lager mit enormen Abmessungen (100m x 100m x 25m). Anbei einige Bilder des derzeitigen Baufortschrittes:
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bund-logoDer BUND bedankt sich für die Überlassung der Unterlagen und nimmt wie folgt Stellung:
Erläuterungsbericht
Seite 6 –2.1.6 Allgemeine Leitsätze
Landschaftspflegerische Kompensationsmaßnahmen leiten sich von den Eingriffstatbeständen einer Maßnahme in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild ab (§ 14 ff BNatSchG). Dabei gilt nach wie vor der Grundsatz der räumlich funktionalen Kompensation. Große zusammenhängende Flächen sind anzustreben. Wir lehnen schmale Saumstreifen entlang von Wegen und Restflächen als übrig gebliebene Zwickel als Kompensationsmaßnahmen ab (z.B. in den Gewannen „Hinter dem Feller und Am Büchiger Weg“), auch wenn diese im Biotopvernetzungskonzept der Stadt Bretten oder als Ökokontomaßnahme aufgeführt sein sollten.

Wasserläufe sollen ökologisch aufgewertet werden….
Dazu ist eine gewässerökologische Bestandsaufnahme erforderlich. Umgestaltungsmaßnahmen müssen von vorkommenden wertgebenden Tier- und Pflanzenarten und dem Charakter des Gewässers abgeleitet werden (Festlegung von Zielbiotopen). Sollten solche Maßnahmen geplant sein, fordern wir vorab entsprechende Kartierungen und die Beteiligung von entsprechendem Fachpersonal auf den Naturschutz- und Wasserbehörden.
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von Matthias Menzel
Das Industriegebiet in Gölshausen soll um einen siebten Abschnitt (ca. 7ha) erweitert werden, bevor der letzte, mit der Abholzung von 22ha Rüdtwald verbundene Abschnitt Nr.6 bebaut wurde. Wer eine fachlich fundierte Erläuterung zur Begründung erwartet hatte wurde vom derzeitigen OB von Bretten, Wolff, enttäuscht: er bezeichnete die Wahl der Erweiterungs-Fläche als „alternativlos„, Punkt!

Offensichtlich hat Herr Wolff als Oberbürgermeister inzwischen einiges von seinem Vorgänger Metzger gelernt: hinter den Kulissen beraten und die Fraktionen „auf Linie bringen“, danach, um Diskussionen oder gar Proteste der Bürger/Innen zu vermeiden (die Rüdtwald-Erfahrung wirkt wohl noch nach!), zu behaupten es gäbe keine Alternativen und überhaupt gehe es derzeit lediglich um „Planungssicherheit“. Ein beliebtes Hinhalte-Argument der Bürokratie, wohl wissend, dass eine einmal begonnene Planung (siehe auch das Verfahren Rüdtwald), schon mit Hinweis auf die bereits getätigten Vorleistungen, vom Bürger weder beeinflusst noch mit Aussicht auf Erfolg verhindert werden kann.
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In einer Firma im Industriegebiet von Bretten Gölshausen hat es gestern am frühen Abend einen Chemieunfall gegeben. Menschen kamen dabei aber offenbar nicht zu Schaden. Gegen kurz vor 18 Uhr war bei der Firma Api Schmidt offenbar eine chemische Reaktion außer Kontrolle geraten und es wurden giftige Nitrosegase frei gesetzt. Bei dem Versuch, die Lage unter Kontrolle zu bringen, kam es zu einer erneuten chemischen Reaktion. Dabei wurde ein Tankwagen zerstört, in den das Säuregemisch umgefüllt werden sollte. In der Folge dieser unkontrollierten Reaktion wurde eine größere Wolke des Giftgases frei gesetzt, die allerdings ohne Folgen für die Anwohner von Gölshausen in entgegengesetzter Richtung über den angrenzenden Wald abzog. Die Feuerwehr brachte die Situation schließlich mit Wasserwerfern unter Kontrolle.

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