von Gottfried Retsch, Bretten
Die Lebendigkeit Brettens ist sehr gut abzulesen an den Zeitungsartikeln, vor allem aber an den vielen Leserbriefen.
Das ist gut so.
Befördert wird diese Lebhaftigkeit von der Vorgehensweise der Verwalt­ungsspitze. Im Gemeinderat wird widersprüchlichen Sachverhalten zugestimmt um nicht „anzuecken“, bzw. um die etwaige Chancenlosigkeit einzelner Vorgänge nicht zu thematisieren.

Der OB ist ein guter Verwalter, er steht voll und ganz mit seinem Willen und Wirken zu seinen Entscheidungen, zu seiner Aufgabe: Verwalten. Das schließt ein, dass er mitunter das Gegenteil sagt von dem was er ein paar Tage vorher kundgetan hat. Und auch dies: an ihn gerichtete Briefe werden nicht beantwortet.
Die damit hervorgerufenen Wirkungen haben für ihn untergeordnete Funktion, zumal es ihm nicht gegeben ist, einfach und offen zu kommunizieren. Wird seiner Absicht Kritik, ja Widerstand zuteil, findet das Gespräch ein abruptes Ende mit Sätzen wie dem folgend­em (Zitat) : „Es wird nichts mehr geändert. Der Umbau ist vom Gemeinderat beschlossen und wird durchgeführt. Basta!“, so gesagt zu Herrn A. Rath.
Auch ich bekam so einen Satz zu hören (Zitat): „Das ist alles zu spät, die Katze ist den Baum ’nauf.“ Ich musste nachfragen, ich kannte die Bedeutung dieser Aussage nicht. Damals handelte es sich um die nicht veröffentlichte Änderung des Straßenlaufs „Am Kalkofen“. Dieser Fakt steht heute noch, auch wenn das Gericht die damals gehandhabte inkor­rekte Vorgehensweise im Nachhinein bestätigte. weiter lesen –>

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bak_logovon Matthias Menzel
Zu einem weiteren Versuch von Bürgerbeteiligung in Bretten, dieses Mal „ISEK“ genannt, äußerte sich der Sprecher der grünen Fraktion, Otto Mansdörfer, in der Gemeinderatssitzung vom 24.3.2015 folgendermaßen:
„Dem ISEK fehlt aus unserer Sicht nach wie vor die mittlere Orientierungsleiste in Gestalt einer sauberen, repräsentativen Bürgerumfrage zu den Lebensverhältnissen in Bretten. Wie wollen wir Arbeitsgruppenergebnisse später einordnen, wenn uns dazu die Maßstäbe fehlen? Spricht aus der Arbeitsgruppe eine Mehrheit oder verfolgt eine kleine Minderheit ihre Partikularinteressen? Solche Fragen können nicht beantwortet werden, wenn wir nicht wenigstens in Grundzügen wissen, wie die Bevölkerung ihre Stadt insgesamt einschätzt. Schönes Negativ-Beispiel: Auch der BAK gibt vor, für die Mehrheit der Brettener zu sprechen. Würden wir dem folgen wollen?“

Sein Geheimnis bleibt, wie er zu dieser Aussage kommt. Nirgendwo und davon können Sie sich, liebe Leser/Innen gerne hier auf unseren Internetseiten überzeugen, wird dieser Anspruch vom BAK erhoben, noch wurde dies bei einer anderen Gelegenheit behauptet.

Wenn es um Bürgerbeteiligung geht, können wir, im Gegensatz zu Herrn Mansdörfer, allerdings etwas beitragen:
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Betroffen waren hauptsächlich der Bereich Pforzheimerstrasse – Georg-Wörner-Straße, Wilhelmstrasse. Die Pforzheimerstrasse musste für Stunden gesperrt werden. Die Umleitung der Bundesstrasse erfolgte in dieser Zeit wie üblich über das Wohngebiet Wanne.

Aber auch die Gärten längs der Saarstrasse wurden in Mitleidenschaft gezogen, wie auf dem zweiten Video zu erkennen ist.

Bereits am späten Abend des 2. Juni meldete die Feuerwehr Bretten den „Hochwassereinsatz vorläufig (fast) beendet!

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Leserbriefvon Gunter Lange
Es tut mir Leid, wenn ich mich als interessierter Bürger noch einmal melden muss. Mein ehemaliger Kollege, Amtsleiter Braun, möge mir verzeihen, aber seinen Satz: „Wir müssen aber zunächst die Entwicklungen in Sachen Sporgasse abwarten, bevor wir hier ein Verkehrskonzept vorlegen“, dann BNN: „..ob die Fußgängerzone in Richtung Schneider verlängert wird, ob dort eine verkehrsberuhigte Zone mit abgesenkten Gehwegen entsteht-all das steht noch in den Sternen“, kann ich nicht unwidersprochen hinnehmen. Gleichzeitig wird berichtet, dass die Anwohner der Georg-Wörner-Straße auf Entlastung hoffen.
Das ist doch die Quadratur des Kreises und wieder eine Utopie, der man nachhängt! Wie soll das gehen?
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von Matthias Menzel
In einem Artikel der Werbezeitschrift „Brettener Woche“ wird über die Jahreshauptversammlung der freien Wählervereinigung Bretten berichtet. Dem Bericht zufolge referierte die Stadträtin Leins aus der Arbeit im Stadtrat und Kreistag und wagte sich auf ein ihr wohl nicht so ganz vertrautes Terrain, die Verkehrspolitik. Zitat Leins: „Eines ist sicher: Straßen wie die Georg-Wörner-Straße und die Otto-Hahn-Straße, seien nicht als Spielstraßen ausgebaut, sondern so, dass sie Verkehr aufnehmen könnten„.
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Seit gestern fließt der Verkehr wieder durch die Pforzheimer Straße / Stadt strebt großes Verkehrskonzept an
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. Das Ende einer Dauerbaustelle belebt in Bretten eine andere, eine politische Baustelle. Das ehemalige Heberer-Haus in der Pforzheimer Straße steht kurz vor seiner Vollendung, die Stadt hat deshalb seit gestern die einspurige Durchfahrt auf der Bundesstraße 294, also der Pforzheimer Straße, für den Verkehr wieder freigegeben. (Die Brettener Nachrichten berichteten.)
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Im Zuge der Sporgassen-Planung wurde die Idee, die B 294, also die Pforzheimer Straße, zur Stadtstraße zurückzustufen, erneut vorgetragen. Bereits unter dem ehemaligen OB Paul Metzger und der damaligen Verkehrslösung mittels Tunnel an der Sporgasse wurde die Stadt in Sachen Herabstufung schon mal bei den zuständigen Behörden vorstellig. Seinerzeit, so bestätigte die Landespolizeidirektion in einem Schreiben an die Bürgerinitiative Georg-Wörner-Straße, strebte die Stadt Bretten zudem eine Abstufung für die L 1103, sprich die Georg-Wörner-Straße, an.
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Georg-Wörner-Straße: Treff der Anwohner heute Abend
Bretten (cz). Das ehemalige Heberer-Haus steht kurz vor seiner Vollendung, Zeit für die Stadt, die Pforzheimer Straße hinter dem Melanchthonhaus wieder für den Verkehr freizugeben: „Im Laufe des Mittwochs, 1. Dezember, wird nach den komplizierten und langwierigen Bauarbeiten die Pforzheimer Straße wieder für den Verkehr geöffnet. Allerdings ist die nächste Sperrung schon terminiert: Je nach Witterung muss im Februar/März die Straße wegen der Fassadengestaltung erneut für acht Wochen gesperrt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bretten.
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Die Gemeinden leben seit Jahren „schön gesetzwidrig“ von Überziehungskrediten. Damit finanzieren sie nicht Prachtinvestitionen, sondern die laufenden Ausgaben für Gehälter und „Hartz IV“ beispielsweise. Das ist so, als ob ein Privathaushalt nicht das neue Auto, sondern Butter und Brot mit einem Kredit finanzieren müsste. Die Finanznot wird für die Bürger allerorten deutlich: Nicht nur Bäder und Sporthallen, Kindergärten und Schulen müssen aus Finanznot geschlossen werden; überall wird an Personal gespart.
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OB Martin Wolff ist heute seit 100 Tagen im Amt
Bretten. Auf den Tag genau vor 100 Tagen hat Oberbürgermeister Martin Wolff sein Amt im Brettener Rathaus angetreten. 100 Tage –so lange ist üblicherweise die „Schonfrist“, die man einem Neuen in der Politik zubilligt, bevor er wie alle anderen ins Visier der Kritik genommen wird. Unser Redaktionsmitglied Rudolf Baier sprach mit Martin Wolff und fragte ihn zunächst, wie sich das Verhältnis zwischen den Bürgern und ihm seit dem 1, Februar entwickelt hat.
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