von Gottfried Retsch, Bretten
Die Lebendigkeit Brettens ist sehr gut abzulesen an den Zeitungsartikeln, vor allem aber an den vielen Leserbriefen.
Das ist gut so.
Befördert wird diese Lebhaftigkeit von der Vorgehensweise der Verwalt­ungsspitze. Im Gemeinderat wird widersprüchlichen Sachverhalten zugestimmt um nicht „anzuecken“, bzw. um die etwaige Chancenlosigkeit einzelner Vorgänge nicht zu thematisieren.

Der OB ist ein guter Verwalter, er steht voll und ganz mit seinem Willen und Wirken zu seinen Entscheidungen, zu seiner Aufgabe: Verwalten. Das schließt ein, dass er mitunter das Gegenteil sagt von dem was er ein paar Tage vorher kundgetan hat. Und auch dies: an ihn gerichtete Briefe werden nicht beantwortet.
Die damit hervorgerufenen Wirkungen haben für ihn untergeordnete Funktion, zumal es ihm nicht gegeben ist, einfach und offen zu kommunizieren. Wird seiner Absicht Kritik, ja Widerstand zuteil, findet das Gespräch ein abruptes Ende mit Sätzen wie dem folgend­em (Zitat) : „Es wird nichts mehr geändert. Der Umbau ist vom Gemeinderat beschlossen und wird durchgeführt. Basta!“, so gesagt zu Herrn A. Rath.
Auch ich bekam so einen Satz zu hören (Zitat): „Das ist alles zu spät, die Katze ist den Baum ’nauf.“ Ich musste nachfragen, ich kannte die Bedeutung dieser Aussage nicht. Damals handelte es sich um die nicht veröffentlichte Änderung des Straßenlaufs „Am Kalkofen“. Dieser Fakt steht heute noch, auch wenn das Gericht die damals gehandhabte inkor­rekte Vorgehensweise im Nachhinein bestätigte. weiter lesen –>

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Leserbriefvon Dr. Frank Altenstetter
Unser Land benötigt geordneten Zuzug auch von Asylbewerbern, wobei aber Betreuung, Integrationsangebote und die Durchsetzung unserer Verhaltensregeln gewährleistet sein muss.
Dies setzt jedoch eine menschenwürdige Unterbringung voraus.
Solange es möglich war, haben vor allem die syrischen Flüchtlinge in den Anrainerstaaten Türkei, Jordanien und Libanon in Flüchtlingslagern Schutz gesucht und erst als diese, die nur sehr bescheidene Unterstützung erhielten, nach Aufnahme von ca 5 Millionen überfordert waren, sich auf den Weg nach Europa begeben. Daher ist es notwendig umgehend die dort bestehenden Flüchtlingslager ausreichend zu unterstützen und gegebenenfalls neue zu errichten. Dann können wieder Flüchtlinge heimatnah aufgenommen werden und die durch das Eingreifen Russlands in den Bürgerkrieg ausgelöste neue Fluchtbewegungen aufgefangen werden. Damit würden endlich den seit Jahren unter anderem auch von dem syrischen Autor Rafik Schami öfter wiederholten Forderungen Rechnung getragen , den Flüchtlingen in der Nähe ihrer Heimat und Kultur zu helfen , damit sie sobald als möglich wieder zurückkehren können.
Auf die bekannten, nicht umgehend zu realisierenden Maßnahmen, zu denen auch ein zusätzliches globales, präventives Handeln mit großzügiger Entwicklungshilfe gehört, möchte ich nicht eingehen.
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IG_MetallIG Metall Bruchsal-Bretten ruft in Betrieben und im Internet zur Bundestagswahl auf
Die IG Metall Bruchsal-Bretten ruft zur Teilnahme an der Bundestagswahl auf. Unter dem Motto „Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert“ versucht die Gewerkschaft, möglichst viele Menschen und Beschäftigte dazu zu motivieren, am 22. September ihre Stimme abzugeben. Der Aufruf wird begleitet von einem ungewöhnlichen Internet-Videoclip und lokalen Aktionen in den Betrieben. In den Betrieben der Region verteilen derzeit ehrenamtliche engagierte Mitglieder der IG Metall rund 8.000 von bundesweit 1,3 Millionen Faltspiel-Karten und Plakate, um mit unentschlossenen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und sie zur Wahl zu bewegen.
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bak_logoBrettener SPD fordert Änderung der Entschädigung für Räte, Brettener Nachrichten am 22. Februar 2013

Konkret geht es in dem Antrag um Stadträtinnen, die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben. Für die Sitzungszeit = häusliche Ausfallzeit soll die pauschalierte steuerfreie Aufwandsentschädigung von 1380 Euro im Jahr um geschätzt errechnete 550 Euro erhöht werden – also um satte 39,8 Prozent für 55 Stunden à 10,00 Euro.
Mit der Begründung, für diese Ausfallzeit einen Betreuungsdienst = „Babysitter“, Tagesmutter am Abend oder Pflegedienst (ambulanten Pflegedienst) engagieren, beauftragen und letztlich bezahlen zu müssen. Dafür soll es eine gesonderte Entschädigung geben. Der Staat zahlt breits Kindergeld, Pflegegeld, begrenzt Elterngeld.
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Leserbrief zur „Absage für Umgehungsstraße“ in den BNN vom 24.11.2011
von Franz Cizerle
„Absage für Umgehungsstraße“. Bei verantwortlichem Handeln mit Finanzen hätte diese Erkenntnis schon vor Jahren ihre Gültigkeit gehabt. Dieses Bestreben war noch nie alternativlos. Ganz im Gegenteil! Die ersten brauchbaren Verkehrsvorschläge für den besseren Verkehrsfluss „von außen“ wurden bereits am 19. Februar im Jahre 1982 in den BNN veröffentlicht. Dann folgten in regelmäßigen Abständen weitere Problemlösungen. Eine der letzten und die einzige umgesetzte und erfolgreiche Verkehrsführung war die Einbahnstraßenlösung in der Georg-Woerner-Straße. Da es für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung darstellte, musste sie wieder abgeschafft werden. Ganz nach dem Motto: „Es darf nur nichts erfolgreich funktionieren, andernfalls kann man nicht regieren.“
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Leserbrief zur Ausgabe der Brettener Woche vom 20.07.11 „NABU legt sich mit Stadt und Landkreis an“
Ist es nicht legitim, gesetzlich abgesicherte Ausgleichsflächen zu fordern? Wenn man in seiner Behörde abblitzt und keine Antwort bekommt, dann braucht Herr Wolff über die entsprechenden Reaktionen nicht verwundert zu sein. Wenn das der normale Umgang mit ehrenamtlichen Leistungsträgern sein soll, dann ist ein solches Vorgehen nur als „Mittelalterliche Majestätsbeleidigung“ anzusehen. Ein Mann, der sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzt, ist kein Bittsteller, sondern eine Respektperson, die zum Glück nicht in das Verhaltensmuster der üblichen „Untertanen“ passt.
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In Dürrenbüchig wurde am 23.Mai 2011 zwischen der NeckarCom, der Frauenhoffer Stiftung und der DSL-Bürgerinitiative Dürrenbüchig der Vertrag für die Realisierung des schnellen Internets in Dürrenbüchig auf Basis einer Glasfaseranbindung unterzeichnet. Dies gibt die DSL-Bürgerinitiative Dürrenbüchig auf ihrer Internetseite bekannt. Damit fährt Dürrenbüchig die Früchte eines ehrenamtlichen Bürger-Engagements ein, das beachtlich ist. Dabei mussten sich die Dürrenbüchiger gegen den Widerstand des Ex-OB Metzger durchsetzen, der diktatorisch gegen den Willen des Ortschaftsrates und der Bürger von Dürrenbüchig, einen Vertrag mit Skytron abschließen wollte. weiter lesen –>

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von Friedrich Schneider (Ortsvorsteher)
Will OB Wolff und Gemeinderat in Dürrenbüchig die Ortsmitte zerstören?
Kaum hat sich der Ortschaftsrat mehrheitlich auf einem Kompromiss in Sachen Feuerwehrhaus Dürrenbüchig eingelassen, will OB Wolff das Grundstück vor dem Dorfgemeinschaftshaus und oberhalb des Kinderspielplatzes verkaufen. Obwohl laut Baurecht für das Dorfgemeinschaftshaus noch 15 Parkplätze geschaffen werden müssen. Diese will OB Wolff teilweise auf anderen privaten Grundstücken unterbringen. Nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer, der von dieser Planung nichts wusste, war Empört und teilte mir mit, dass es dazu nie kommen werde. Dem Gemeinderat wurden Lösungen vorgespielt, die es nie geben wird.
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BADEN-BADEN/PFORZHEIM. Was machen Städte und Gemeinden, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht? Bürgermeister aus Pforzheim und dem Enzkreis ließen sich beim Kommunalforum in Baden-Baden informieren.
Eigentlich könnte es den Städten und Gemeinden, zumal denen in Baden-Württemberg, doch so richtig gut gehen. Lange bevor der Bund in Berlin auf die Schuldenbremse getreten ist, haben die Kommunen bei den Ausgaben die Notbremse gezogen. Auf der anderen Seite haben sie dafür gesorgt, dass Geld in die Kasse kommt, zum Beispiel über die Gewerbesteuer. Und selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurden extreme Einnahmeausfälle aufgefangen. Und nun warnt Professor Stefan Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung des Städte- und Gemeindetags Baden-Württemberg vor dem Kollaps: „Es geht jetzt in den Keller“, sagte er gestern beim jährlich stattfindenden Kommunalforum der Sparkassen-Finanzgruppe im Kongresshaus Baden-Baden.
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Ehrenamtliche finden neue Aufgaben zukünftig online
Bretten (cz). Mit einem Mausklick hat Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff gestern die neue Freiwilligenagentur namens „Aktivbörse“ aktiviert. Menschen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, finden dort ab sofort Angebote bei Vereinen und Gruppen aus Bretten. Anja Frischkorn, Heimleiterin des evangelischen Altenpflegeheims, bietet zum Beispiel einem ehrenamtlichen Pförtner oder einem Gärtner einen „neuen Job“. Es ist eines von derzeit 30 Angeboten, die über die Internet-Plattform vermittelt werden.
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