Kaum zu glauben –Stellungnahmen von vielen Bürgerinnen und Bürgern bedeutungslos

Am 22. September 2009 hat der Gemeinderat der Stadt Bretten beschlossen, dass das Baugebiet „Weiherbrunnen“ in Bauerbach erst umgesetzt wird, wenn vorher eine direkte Anbindung an die Bürgerstraße gebaut ist. Da diese Anbindung bis heute wegen fehlendem Grunderwerb nicht umgesetzt werden kann, nimmt man den Beschluss von 2009 einfach zurück und missachtet damit bestehende Tatsachen und Zusagen und ignoriert Einwendungen und Bedenken von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern. 2009 gab es eine Vielzahl von Einwendungen gegen die Planung. Ist das Bürgernähe, Transparenz und der angekündigte Dialog?

Dazu muss man wissen, dass ohne die zugesagte Anbindung das Baugebiet nur über die enge Kapellenstraße, mit mehreren Engstellen und stellenweise ohne Gehwege, zu erreichen sein wird. Bereits heute müssen bei Begegnungsverkehr die PKW auf Gehwege und Hofeinfahrten ausweichen.

Es gibt jetzt schon Schäden an einigen Gebäuden durch den bereits vorhandenen Verkehr. Unvorstellbar wie Baustellenverkehr mit Baggern, LKW- mit Überbreite, Raupen und Kranwagen sich durch die Gasse zwängen sollen. Wer haftet eigentlich für die zu erwartenden Schäden? Der Ortschaftsrat? Der Gemeinderat?

Wir sind nicht grundsätzlich gegen das Baugebiet Weiherbrunnen, es muss jedoch sichergestellt sein, dass das neue Baugebiet nicht zu Lasten der bereits hier wohnenden Bürgerinnen und Bürgern geht. Denn selbst nach Fertigstellung der Häuser muss zusätzlich täglich mit mindestens 280 PKW-Fahrten durch Quell- und Zielverkehr gerechnet werden, abgesehen von Zuliefererverkehr, Müllabfuhr usw.

Es gab also damals gute Gründe, die Anbindung des Baugebietes über eine neue Erschließungsstraße zur Bedingung zu machen, an der Situation hat sich nichts geändert. Es ist für uns nur schwer vorstellbar, dass mit den Besitzern der dafür noch benötigten Grundstücke in den Krautgärten keine Einigung erzielt werden kann. Wir befürchten, dass wenn das neue Baugebiet erst mal bezogen ist, die notwendige Anbindung nie kommen wird.

Wir möchten uns der schon ausgesprochenen Einladung an OB Wolf anschließen und laden auch gerne alle Gemeinderatsmitglieder ein, sich vor Ort ein persönliches Bild zu machen.

Gertraud Steinbach; Amely Poll
Bretten-Bauerbach

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schon gehört?Nur wenige Tage nach dem Unwetter vom 6.6.2015 mit Überschwemmungen im ganzen Stadtbereich und nach dem sich OB Wolff tatkräftig bei seiner Hilfe für die Opfer ablichten ließ, machte er bei einem Treffen im Ortsteil Bauerbach die Aussage: „Ja ich will das Baugebiet, ich werde dafür sorgen, dass durch die Stadtverwaltung keine weiteren Verzögerungen entstehen.“
Man mag es kaum glauben, aber hat der OB von Bretten wirklich nicht begriffen, dass das Problem der Überschwemmungen zum großen Teil hausgemacht ist? Wie viel Fläche hat die Stadt Bretten in den letzen 10 Jahren durch Bau- und Gewerbe-Gebiete versiegelt? Ihm ist mit Sicherheit bekannt, dass Teile des Stadtgebietes, hier vor allem Gölshausen, im Regionalplan als „überschwemmungsgefährdetes Siedlungsgebiet“ gekennzeichnet sind, was die Stadtverwaltung aber nicht daran hinderte, weitere großflächige Bodenversiegelungen (Rüdtwald!) voranzutreiben.
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Öffentlichen Sitzung vom Dienstag, dem 21.09.2010
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OB Wolff: Hinweise in Protokollen lösen keine Vorgänge aus
Klagen über die Innenverkleidung der Sporthalle
Bretten-Bauerbach (roal). Oberbürgermeister Martin Wolff hat sich bei einem Rundgang mit dem Ortschaftsrat mit den „Bauerbacher Angelegenheiten“ vertraut gemacht. Anschließend diskutierte er in öffentlicher Sitzung einzelne Punkte. Ortsvorsteher Wolfgang Rück: „Wir haben dem OB gezeigt, wo uns der Schuh drückt und hoffen, dass er sich im Rahmen des Möglichen dafür einsetzt“.
Obwohl es im Ortskern erhebliche Leerstände gebe, brauche Bauerbach ein neues Baugebiet, sind sich die Ortschaftsräte einig. Mit dem „Weiherbrunnen“ habe Bauerbach eine Fläche anzubieten, die für die Gesamtentwicklung der Stadt nicht uninteressant sei. Das große Gölshäuser Industriegebiet liegt nur wenige hundert Meter entfernt hinter dem Wald. Leute sollen in der Nähe ihrer Arbeitsplätze wohnen
können. Und das wäre hier der Fall.
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Preis pro Tonne Erde und Bauschutt erhöht sich auf 9,80 Euro
Offenbar besteht keine rechtliche Verpflichtung seitens der Stadt
Bretten (cz). Wer zukünftig in Bretten Erdaushub und Bauschutt entsorgen will, muss dafür tiefer in die Tasche greifen. Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine Verteuerung von 8,50 Euro pro Tonne auf 9,80 Euro befürwortet. Wollte die Stadt kostendeckend arbeiten, so die Tischvorlage aus der Sitzung, müsste sie eigentlich elf Euro verlangen. Aus diesem Sachverhalt entwickelte sich eine angeregte Diskussion über die Notwendigkeit der Bauschuttdeponie und der städtischen Dienstleistung in den Stadtteilen Bauerbach und Sprantal. Weil die Menge des angelieferten Bauschutts immer geringer wurde, ist aus dem Überschuss, den die Deponie einst erwirtschaftete, mittlerweile ein städtisches Defizit geworden, von zuletzt immerhin 18 000 Euro.
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Frohe Kunde hat dieser Tage das Brettener Rathaus erreicht. Wie der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler mitteilte, wurde die Große Kreisstadt Bretten bei der Programmentscheidung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum des Jahres 2010 überaus großzügig berücksichtigt. Die Stadtverwaltung hatte für die beiden Stadtteile Bauerbach und Ruit Aufnahmeanträge in das Förderprogramm sowie für Büchig und Sprantal Fortsetzungsanträge eingereicht. Alle Anträge wurden bewilligt.
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Im Bauerbacher Areal „Leiter“ zu geringe Nachfrage und zu hohe Erschließungskosten
Bretten-Bauerbach (roal). In der Bürgerfragerunde vor der Sitzung des Ortschaftsrates wurde Ortsvorsteher Wolfgang Rück kürzlich gefragt, warum sich bei der Umlegung in dem für Bauerbacher Betriebe vorgesehenen Gewerbegebiet „Leiter“ nichts tut. Die abgeschlossene Planung sei schließlich schon vor über einem Jahr zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt gewesen. Unterstützt von Frank Bohmüller von der Stadtverwaltung teilte der Ortsvorsteher mit, dass das Vorhaben „auf Eis“ liege.
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Bretten-Bauerbach – Hardthausen, Kreis Heilbronn. Vermutlich um die von ihnen verursachten Spuren zu vernichten, setzten noch Unbekannte am Sonntagfrüh im Harthäuser Wald bei Hardthausen im Landkreis Heilbronn einen zuvor in Bretten entwendeten Kleinlaster in Brand. Den Lieferwagen hatten die Täter während der vorangegangenen Nachtstunden beim Einbruch in einer Firma im Bauerbacher Industriegebiet zum Abtransport von vierzehn 200kg-Fässern Katalysatorenmehl benutzt.
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EnBW bleibt Netzbetreiber / Neuer Konzessionsvertrag für fünf Stadtteile unterzeichnet
Bretten (Josh). Nach dem Abschluss der Verhandlungsrunden folgte gestern der formale Akt: Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger und Michael Gutjahr, Leiter des EnBW Regionalzentrums Nordbaden, unterzeichneten einen neuen Konzessionsvertrag. Damit bleibt die EnBW Netzbetreiber für die Stadtteile Bauerbach, Büchig, Dürrenbüchig, Neibsheim und Sprantal. Der Vertrag beginnt am 1. Januar 2011 und hat eine Laufzeit von zunächst 20 Jahren.
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Konkurrenzlose Wahl zum Ortschaftsrat in Dürrenbüchig
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. In den neun Stadtteilen rings um die Brettener Kernstadt hatten die Bürger am Sonntag außer für Europa-, Kreistags- und Gemeinderatswahl auch noch die Stimmzettel für die jeweiligen Ortschaftsräte auszufüllen. Zum Schluss des Auszähl-Marathons bewältigten die Wahlhelfer am gestrigen Montag diese Aufgabe.
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