von Gunter Lange
Im Februar 1989 besuchte eine Brettener Gemeinderats-delegation mit OB Metzger, darunter auch ein Stadtrat der „Grünen“, Pforzheims OB und Gemeinderat. Dabei forderten beide OBs zur Entwicklung ihrer Wirtschaft die Autobahnausfahrt Nord in Pforzheim. Am 14.6.1989 wird der mit der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes Bretten beauftragte Gutachter Koehler/Leutwein in der Presse zitiert, dass Bretten bei dem Bau einer Nordausfahrt dafür sorgen müsse, dass dann Bretten nicht mehr einfach so durchfahren werden könne wie bisher.
Im Juni 1989 stimmte der G.R. Bretten im Rahmen dieser Fortschreibung „mit großer Mehrheit“ der Nordumgehung der B 293 um Gölshausen zu, darunter auch die „Grünen“. Der Aufnahme der weiterführenden SW-Tangente durch den Rechberg schlossen sie sich allerdings mit den Worten „unrealistisch und aus heutiger Sicht kaum zu beurteilen“ nicht an. Diese Entscheidung wurde daher zurückgestellt.

Wenn heute der Bund als Planungsträger nun die vordringliche Notwendigkeit von Ortsumgehungen von Bruchsal, Bretten und Bauschlott sieht, dann kann auch er diese Vorhaben nur nach den gesetzlichen Vorgaben des Bundesfernstraßengesetzes und ergänzender Vorgaben für Ortsumgehungen durchführen. Das geschieht über ein Planfeststellungs-verfahren der Planfeststellungsbehörde. weiter lesen –>

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Die Anwohner der Ortsdurchfahrt in Bauschiott spüren nach Öffnung der Autobahn die Zunahme des Lastwagenverkehrs
NEULINGEN.
„Die Zunahme des Verkehrs auf der B 294 in Bauschlott ist deutlich spürbar“, sagt Evelyn Oechsle, die Vorsitzende der Bürgerinitiative. Die Öffnung der Autobahnausfahrt Pforzheim-Nord zeige Wirkung.
Von PZ-Redakteur Horst Pieper
Mit drei feststehenden Schildern und sechs aufgehängten Stoffbahnen machen die Anwohner an der Pforzheimer Straße in Neulingen bereits ihrem Ärger Luft. Nach täglichen Beobachtungen älterer Anlieger an der B 294 hat die Zahl der Lastwagen elf Tage nach Öffnung der Ausfahrt an der A 8 „deutlich zugenommen“. „Dieser wachsende Verkehr ist erst der Anfang, aber wir wollen an unserem diplomatischen Kurs festhalten“, schilderte Evelyn Oechsle die Stimmung auf der Bauschlotter Platte. Die Befürchtungen der Bürgerinitiative träfen ein. Sogar die gelben Postlastwagen zwischen den Postzentren Bruchsal und Pforzheim- Wartberg nutzten diese Verbindung, anstatt die Autobahn zu nehmen.
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Mit dem Zugriff auf den Rüdtwald als mögliches Industriegelände befasst sich eine Leserin in ihrem Brief:
Wir haben vor 15 Jahren ein Haus an der Heilbronner Straße in Gölshausen gekauft. Damals versprach man uns eine geplante Umgehungsstraße in zwei Jahren. Gerhard Dittes vom BUND zeigte uns bei einer Führung durch das Industriegebiet stolz das Feuchtbiotop, das dort noch Platz hatte, und bemerkte, dass man wegen der natürlichen Quellen und der daraus resultierenden hohen Baukosten nicht erweitern würde. Ein Trugschluss!
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Mit 40 Mitarbeitern für Autoindustrie tätig
BRETTEN.
Im Brettener Rathaus wurde der Vertrag über die Ansiedlung der Firmengruppe Gottfried Utescheny, die derzeit noch ihren Sitz in Zaisenhausen hat, in das Industriegebiet der Stadt Bretten im Stadtteil Gölshausen unterzeichnet. Schon im Frühjahr 1998 sollen das Verwaltungsgebäude und die moderne Produktionshalle fertiggestellt sein. Ab dann werden auf 2500 Quadratmeter Nutzfläche vorerst 40 Mitarbeiter tätig sein. Die Firmengruppe Gottfried Utescheny ist im wesentlichen für die Zulieferer der Automobilindustrie tätig.
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Autobahnanschluß Nord
Unterstützung hat der erste Bürgermeister der Stadt Pforzheim, Siegbert Frank, der Stadt Bretten bei ihrem Vorhaben signalisiert, in die Bezeichnung der künftigen Autobahn-Ausfahrt „Pforzheim/Nord“ auch den Hinweis auf die Stadt Bretten aufzunehmen. Beim vorgesehenen Autobahnanschluß der Bundesstraße 294 an die Bundesautobahn Karlsruhe – Stuttgart wird also dann ein Schild mit der Aufschrift „Pforzheim/Nord- Bretten“ prangen.
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Zu „Die Südumgehung noch aktuell?“ vom 29.1,1988.
Zweifellos brauchen wir eine Ortsumgehung Gölshausen. Umstritten ist immer noch, ob sie westlich oder östlich dieses Ortsteils führen soll. Vor allem streitet man sich jedoch über die Weiterleitung des Verkehrs aus Richtung Heilbronn. Zunächst favorisierte die Stadtverwaltung die sogenannte Bündelungstrasse, bei der eine östliche Umgehung Gölshausens vom Schwimmbad aus auf der Talsohle entlang der Kraichgaubahn mittels Untertunnelung und einseitig offener Überdachung durch die Stadt geführt werden sollte. Kein Wunder, daß die Anwohner sich wehrten. Jetzt versucht man im Westen durchzukommen.
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Freundschaftliches Informationsgespräch
Diskussion über Humanismus und Nahverkehr
von unserem Redakteur Lothar H. Neff
Die historische Trennung wiegt schwerer als die räumliche Distanz dies ist das Fazit eines offiziellen Meinungsaustausches über einen Ausbau der kommunalen Beziehungen zwischen Vertretern der Städte Pforzheim und Bretten am gestrigen Freitag in der Melanchthonstadt. Die Flagge der Goldstadt am Brettener Rathaus dokumentierte die besondere Bedeutung des Besuchs von Oberbürgermeister Dr. Joachim Becker, der Bürgermeister Matthias Wittwer und Hermann Kling sowie Vertretern des Gemeinderats und der Pforzheimer Stadtverwaltung. Die große Kreisstadt gehört bekanntlich zum Landkreis Karlsruhe, dennoch gibt es wesentliche Berührungspunkte.
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Mit der gewünschten Autobahnausfahrt
Nicht alle in Bretten unterstützen das Projekt
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Th. Baier

Wenn Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger sich in Stuttgart und Bonn um die Öffnung einer neuen Autobahnausfahrt Pforzheim Nord mit direkter Anbindung Brettens an die Schnellstrasse bemüht, kann er sich breiter Unterstützung der Kommunalpolitiker, der Industrie, des Gewerbes, umliegender Gemeinden und auch der Stadt Pforzheim sicher sein. Metzgers Initiative stößt weitgehend auf positives Echo. Der direkte Autobahnanschluß werte den Raum Bretten enorm auf, meinen viele. Allerdings verbinden gerade die Kommunalpolitiker mit dem Anschluß an die Autobahn auch die Forderung nach der Lösung bestehender und zu erwartender Verkehrsprobleme in Bretten.

Oberbürgermeister Paul Metzger hat in den letzten Wochen wiederholt für die Öffnung des Autobahnanschlusses plädiert, weil dies Brettens Chancen enorm verbessere. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung von Neff trug er dieses Anliegen auch schon dem Ministerpräsidenten in Stuttgart vor. In Bretten erklärte Paul Metzger jüngst vor Firmeninhabern, daß er auch noch ein weiteres Ziel mit der Offnung der Autobahnabfahrt verbinde: Laut Verkehrszählung werde sich eine Brettener Südumgehung mit der jetzt vorhandenen Verkehrsmengen nicht realisieren lassen. Der zusätzliche Verkehr, den die Autobahn brächte, wäre der Hebel, um eine Umgehungsstrasse – aufwelcher Trasse auch immer – durchzusetzen.
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Projekte wie Hallenbad, Stadtund Sporthalle rückten 1966 ins zweite Glied
Bretten. Bei einer Rückschau auf das Jahr 1966 muß zunächst registriert werden, daß am 1. Februar der neugewählte Bürgermeister Alfred Leicht sein Amt übernahm. Für die Melanchthonstadt war 1966 das Jahr der verhinderten Schulneubauten. Die Schulraumnot ist groß, aber es war für Neubauten keine rechtzeitige Planung möglich, weil die Frage der Schaffung von Nachbarschaftsschulen im Raum Bretten in Verbindung mit der Einrichtung der Hauptschule bis zuletzt offenblieb. Mit Beginn des 2. Kurzschuljahres wurde das 9. Volksschuljahr verwirklicht. Gleichzeitig lief die Hauptschule an. Bretten wurde Mittelpunktschule für die oberen Jahrgänge der Nachbargemeinden Ruit, Sprantal, Dürrenbüchig und Gölshausen.
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