von Dieter Zürner und weiteren 10 Anwohnern des Wohngebietes Wanne

Schon über 10 Jahre beschweren sich die Anwohner in der Wanne wegen der Umleitung des Bundesstraßen-Verkehrs über ihr Wohngebiet. Momentan erscheint es so, als dass die Georg- Wörner- Strasse, als ehemalige Landesstraße jetzt zum einem verkehrsberuhigten Wohngebiet gemacht werden soll, das Wohngebiet Wanne soll dafür im Gegenzug den Durchgangs-Verkehr zwischen B35 und B294 aufnehmen. Angedeutet hat sich die Absicht der Stadtverwaltung bereits in den letzten Jahren unter anderem durch 19 Umleitungen inklusive Schwerverkehr in 11 Jahren!
2011 wurde dann auch noch das LKW Verbots-Schild am Breitenbachweg entfernt. Seit dem hat der LKW Verkehr stark zugenommen. Kontrollen durch Polizei fanden seit Einrichtung des LKW-Verbotes im Jahre 2000 übrigens nicht statt.

Jetzt soll das Wetter an der Verzögerung der Arbeiten in der Georg-Wörner-Strasse und damit der Aufrechterhaltung der Umleitung über die Wanne Schuld sein. Hat nicht unlängst ein Gemeinderat der „aktiven“ genau diese Verlängerung vorgeschlagen, damit sich die Verkehrs-Teilnehmer in der Zwischenzeit andere Wege durch Bretten suchen können? Ein Armutszeugnis für Gemeinderat und Verwaltung ist die Verkehrspolitik in Bretten bereits seit Jahren, jetzt versucht man es wohl mit Zynismus!
Sollte also das Wetter in Bretten jemals wieder so gut werden, dass diese Baustelle auch fertig werden darf, dann müssen Maßnahmen getroffen werden um den Bundestrassen-Verkehr wieder aus dem Wohngebiet mit 3 Schulen und Kindergarten fernzuhalten.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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Kommentare

6 Kommentare

  1. Barth am 28. Januar, 2018 11:43

    Sehr geehrter Herr Zürner,
    Ihrer in Ihrem Brief dargestellten Meinung schließe ich mich voll an. Es bleibt nur zu hoffen, dass nach Fertigstellung der Georg-Wörner-Straße in unserer Straße der Durchgangsverkehr wieder zu Ende ist.
    Die Frage bleibt: Was können wir sonst tun?
    Freundliche Grüße
    H.G.Barth

  2. Alexander Manasiev am 28. Januar, 2018 19:57

    Sehr geehrter Herr Zürner,
    da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
    Meine Familie und Ich sind direkt davon betroffen, da wir in der Otto-Hahn-Strasse wohnen.
    Ich kann meine Kinder nicht mehr vor dem Haus alleine spielen lassen, da es zu gefährlich wäre.
    Durch den Lärm vom Durchgangsverkehr schlafen meine Kinder auch schlechter.

    Zudem gleicht die Straße einer Autobahn und nicht wie Ausgeschildert einer 30 Zone.
    Was sich täglich morgens beim Berufs und Schulverkehr abspielt ist nicht mehr normal.
    Zum Glück ist bis jetzt nichts schlimmeres passiert was bestimmt wenn es so weiter geht passieren wird.

    Aber leider ist es so, dass immer erst was passieren muss bis etwas unternommen wird.
    Ich hoffe das sich die Herren vom Gemeinderat mal Gedanken darüber machen.

    Meine Familie und Ich wünschen uns das
    diese Situation bald ein Ende hat und die Otto-Hahn-Strasse nach der hoffentlich zeitnahen Fertigstellung der Arbeiten in der Georg-Wörner-Strasse wieder entlastet wird falls die Arbeiten nicht so lange dauern sollten wie beim Flughafen Berlin.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexander Manasiev

  3. Krail am 30. Januar, 2018 14:18

    Sehr geehrter Herr Zürner,

    auch ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die Otto-Hahn-Straße muss nach Abschluss der Bauarbeiten in der Georg-Wörner-Str. wieder frei von Durchgangsverkehr sein. Wer jeden Morgen kurz vor Schulbeginn durch die Otto-Hahn-Straße zur Max-Planck-Straße fährt, kann ein Lied von dem allmorgendlichen Chaos singen. Eltern, die in zweiter Reihe parken, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Dies am besten auch noch einen Meter vor dem Zebrastreifen. Durch die Bauarbeiten in der Max-Planck-Straße wird die Verkehrssituation noch zusätzlich behindert. Und hier soll in Zukunft der Durchgangsverkehr lang fließen? Vor kurzem bildete sich mittags um eins eine Schlange von der Realschule bis zum Kreisel hinunter. Gerade zu Schulbeginn und -schluss herrscht hier schon genug Verkehr. Daher zur Sicherheit unserer Kinder nicht auch noch Durchgangsverkehr.
    Mit freundlichen Grüßen
    A. Krail

  4. S. Knötig am 31. Januar, 2018 16:18

    Sehr geehrter Herr Zürner,

    als Anwohner der Otto-Hahn-Straße kann ich Ihnen und den anderen Kommentaren nur zustimmen und diese bestätigen.

    Wir haben uns vor 15 Jahren als junge Familie dazu entschlossen, hier in das Wohngebiet Wanne zu ziehen, damit unsere Kinder einen sicheren Schulweg haben. Leider hat sich das in den letzten Jahren rapide zum Nachteil verändert, da die Otto-Hahn-Straße immer wieder als Umgehungsstraße verwendet wurde/wird.

    Was hier z.Zt. morgens und abends während des Berufsverkehrs entlang fährt, u.a. auch sehr viele LKW`s, ist für die Anwohner unzumutbar. Es wurde zwar die Zone 30 eingeführt, doch daran hält sich so gut wie niemand.
    Mit freundlichen Grüßen
    S. Knötig

  5. Polak am 8. Februar, 2018 7:12

    Falls sich die Bewohner der Wanne weiterhin so vornehm zurückhalten, wird nichts passieren!
    Die Anwohner der Georg-Wörner-Strasse haben in den letzten 10-15 Jahren permanent Präsenz in den GR-Sitzungen gezeigt und keine Gelegenheit ausgelassen, auf ihr Verkehrs-Problem hinzuweisen.
    In der Wanne ist man sich dafür wohl zu Schade, weshalb man jetzt eben akzeptieren muss, dass die Würfel gefallen sind: die Straßen durch die Wanne / Schulzentrum-Ost sind und werden die Verbindung der Bundesstrassen B294/B35 und zwar mit ausdrücklicher Billigung und Absicht der Verwaltung und des Gemeinderates!

  6. nn am 19. März, 2018 8:39

    Zum Kommentar von Polak.
    Wenn die sog. „Würfel“ gefallen sein sollten, dann höchsten in einer äußerst demokratischen Verfahren im Ältestenrat! ohne Gemeinderatseinfluß, ohne Öffentlichkeit, wie die Erste Entscheidung von Wolff zum Moscheebau!
    Wenn gewöhnliche Bürger ihr Probleme vortragen würden, würde ihnen spätestens nach dem 3. Besuch bei den Dezernaten im Rathaus die Tür vor der Nase zugeschlagen. Die Fraktionen im Gemeinderat würden auch nur Desinteresse zeigen. Siehe ISEK. Wenn man aber in seinem Job einen hochrangigen Parteifunktionär ,als Kollege, beschäftigt, sieht das anders aus. Obwohl man beim Herzug in die Straße wusste was da an Verkehr unterwegs ist, hilft der einem natürlich immer wieder, und unterstützt und öffnet Türen, schlägt Vorgehensweisen vor, weiss auch wie man die gewöhnlichen Bürger und Parteien und Gemeinderat am Besten einbindet, damit das ein „Bild“ gibt. Besonders da er ja jetzt aufgestiegen, und dafür offiziell zuständig ist. Die brettener High Society muss sich doch gegenseitig helfen, und zusammenhalten. Die Anliegen der gewöhnlichen Bürger sind denen doch schnuppe. Das wurde alles von langer Hand geplant, so scheint es. Es muss auch recht lange dauern, „das bin ich doch Freunden schuldig“. So könnte das auch gewesen sein, oder nicht, die Eine Hand wäscht die Andere. Leider merken die Funktionäre dabei nicht was sie kaputt machen. Die Leute von Aussehalb bleiben Bretten fern, es ist ja permanert Verkehrschaos. Genauso wie die ständigen Sperrungen der Sporgasse!völliger Blödsinn, wegen 6 Marktständen solch einen Aufwand zu produzieren. Die Welt dreht sich nicht um Bretten! das muss man erst einmal kapiert haben.

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