Die Firma Tiernahrung Deuerer GmbH in 75015 Bretten beabsichtigt am Standort „Industriegebiet Gölshausen“, Flurstück 8003/1, eine Fabrik zur Herstellung von Tiernahrung zu errichten und zu betreiben. Es soll Tiernahrung in Form von Dosen-, Beutel- und Schalenfutter sowie Sticks in einer Gesamtkapazität von 47t/Std. hergestellt werden. Die geplante Anlage ist der 4. Bundesimmissionsschutzverordnung Ziffer 7.4, Spalte 1 zugeordnet.
Für die Anlage beantragt die genannte Firma die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) i. V. m. §§ 1 und 2 der Vierten Verordnung zur Durchführung des BImSchG und der Nr. 7.4 Spalte 1 des Anhangs zu dieser Verordnung.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt ein förmliches Genehmigungsverfahren (§ 10 BImSchG) durch. Die Öffentlichkeit ist nach Maßgabe des § 10 Abs. 3 und Abs. 4 BImSchG sowie den entsprechenden Vorschriften der Neunten Verordnung zur Durchführung des BImSchG an dem Verfahren zu beteiligen.
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Die IG Metall Bruchsal hat Politik und Wirtschaft zu mehr Engagement für die Junge Generation aufgefordert. „Bildung und Ausbildung werden immer noch vernachlässigt, unsichere Arbeitsverhältnisse akzeptiert oder gefördert. Zu viele junge Menschen haben keine berufliche Perspektive und soziale Sicherheit. Damit drohen auch in Deutschland die Fundamente einer stabilen Gesellschaft zerstört zu werden, wenn wir nicht gegensteuern“, sagte der 1 Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal, Eberhard Schneider, am Dienstag in Bruchsal. Nach den Ergebnissen einer Befragung von TNS Infratest sind rund 70 Prozent der Bevölkerung der Ansicht, dass nicht genug für die junge Generation getan werde. 83 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass unsichere Arbeitsverhältnisse einen negativen Einfluss auf den sozialen Frieden haben. „Wer eine gut funktionierende Gesellschaft will, muss der Jugend eine sichere Zukunft mit guten beruflichen und privaten Perspektiven ermöglichen“, sagte Schneider zu dem Befragungsergebnisse. Dazu gehörten gute Bildung und Ausbildung, sichere Arbeitsplätze, soziale Absicherung und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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Agentur für Arbeit Karlsruhe – Geschäftsstelle Bretten August 2011
Die Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August um 67 auf 1.067 Personen gestiegen. Das waren 289 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 4,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,0%. Dabei meldeten sich 332 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 11 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 269 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-40). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.218 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 396 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 2.220 Abmeldungen von Arbeitslosen (-438). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 8 Stellen auf 263 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 37 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 124 neue Arbeitsstellen, 20 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 864 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 197.

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Pressemitteilung vom 08. August 2011
Die Tiefbauarbeiten für das Glasfaserkabel, über das der Stadtteil Dürrenbüchig demnächst an das schnelle Breitbandinternet angeschlossen werden soll, sind abgeschlossen. Damit wurde das letzte der vier von der Frauenhoffer Stiftung gestellten Kriterien erfüllt. Schon Mitte Juni hatte eine Baufirma mit den Vorarbeiten für die Verlegung des Leerrohrs für das Glasfaserkabel begonnen (siehe Bild 1). In der vergangenen Woche wurden nun die ca. 400 Meter Leerrohr vom Kabelverzweiger in der Dürrenbüchiger Straße bis zum Hochspannungsmast in Nähe der Stadtbahn verlegt. Die Verlegung entlang des Stufenrains am Rinklinger Buckel wurde von einem hochspezialisierten Kabelpflug aus dem Oberfränkischen im Einpflügverfahren vorgenommen (siehe Bild 3). Alle Gelder zur Finanzierung dieser Tiefbauarbeiten in Höhe von ca. 15.000 Euro wurden ausschließlich durch Spenden aus der Dürrenbüchiger Bevölkerung aufgebracht. Den Spendern sei im Namen all derer, für die sich die DSL-Initiative Dürrenbüchig stark gemacht hat – vorwiegend Schüler, Studenten, Firmen und Hauseigentümer – herzlich gedankt.
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Leserbrief zur Ausgabe der Brettener Woche vom 20.07.11 „NABU legt sich mit Stadt und Landkreis an“
Ist es nicht legitim, gesetzlich abgesicherte Ausgleichsflächen zu fordern? Wenn man in seiner Behörde abblitzt und keine Antwort bekommt, dann braucht Herr Wolff über die entsprechenden Reaktionen nicht verwundert zu sein. Wenn das der normale Umgang mit ehrenamtlichen Leistungsträgern sein soll, dann ist ein solches Vorgehen nur als „Mittelalterliche Majestätsbeleidigung“ anzusehen. Ein Mann, der sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzt, ist kein Bittsteller, sondern eine Respektperson, die zum Glück nicht in das Verhaltensmuster der üblichen „Untertanen“ passt.
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Wie dunkelrot ist die rote Null für das Jahr 2010, die wir bezahlen müssen? Was sagt die Schuldenzahl von 32,8 Millionen Euro aus?
Rechnen wir mal nach:
Ende 2009 hatten wir 29,2 Millionen Euro Schulden. Im April 2010 wurde im Nachtragshaushalt 5 Millionen Euro zusätzlichen Schulden zugestimmt. Im Juni 2010 kamen weitere 3,4 Millionen Euro von der eigenen Tochtergesellschaft – Eigenbetrieb Abwasser – bis Ende 2013 hinzu. Im Oktober 2010 wurde ein Kredit von 5,66 Millionen Euro für weitere vier Jahre verlängert, obwohl das Geld für die Rückzahlung bereits eingegangen ist: – Zitat Anfang: „Die bis dato angefallenen Erschließungs- und Finanzierungskosten konnten über die Grundstückserlöse abgedeckt werden, so dass das Erschließungskonto bei der Landesbank ausgeglichen ist.“ Zitat Ende.Weil man das Grundstück im Rüdtwald nicht zweimal verkaufen kann, befinden sich diese Schulden nicht mehr außerhalb des Haushaltes, sondern mitten drin. Auch wenn man hierbei die Tilgung für 2010 von 1,45 Millionen Euro für Gondelsheimer Flächen (außerhalb des Haushaltes!) berücksichtigt, sind wir schon längst bei über 40 Millionen Euro Schulden alleine für den Haushalt angelangt – oder etwa nicht?
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