Georg-Wörner-Straße: Treff der Anwohner heute Abend
Bretten (cz). Das ehemalige Heberer-Haus steht kurz vor seiner Vollendung, Zeit für die Stadt, die Pforzheimer Straße hinter dem Melanchthonhaus wieder für den Verkehr freizugeben: „Im Laufe des Mittwochs, 1. Dezember, wird nach den komplizierten und langwierigen Bauarbeiten die Pforzheimer Straße wieder für den Verkehr geöffnet. Allerdings ist die nächste Sperrung schon terminiert: Je nach Witterung muss im Februar/März die Straße wegen der Fassadengestaltung erneut für acht Wochen gesperrt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bretten.
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Im Nirvana der kameralen Verwaltung verschwunden
Leserbrief zu „Doppik im Inhouse Seminar“:
„Ohne Doppik kein Durchblick“: Der Behauptung in diesem Artikel, die Umstellung der kameralistischen kommunalen Buchführung auf die kaufmännische doppelte Buchführung werde „den Normalbürger weder besonders interessieren noch in seinem Alltag berühren“ möchte ich widersprechen. Da verschwand zum Beispiel vor kurzem in Oberderdingen ein frisch renovierter Winkelbungalow mit allerneuster Haustechnik spurlos im Nirvana der kameralen Gemeindeverwaltung. Hätten wir die Doppelte Buchführung, könnte sie aufzeigen, dass allein diese Maßnahme das Anlagevermögen der Gemeinde – für alle nachvollziehbar – um mehrere hunderttausend Euro schrumpfen ließ.
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Zur Stunde entscheidet die EU über das Schicksal einer wegweisenden demokratischen Reform, die zugunsten von Regierungs-Eliten, mächtigen Konzernen und Lobbyisten gehende EU-Politik verändern könnte.
Die Europäische Bürgerinitiative (ECI) kann die Europäische Kommission zum Handeln auffordern, wenn sie eine Eingabe von mehr als 1 Million Bürgern übermittelt. Es ist eine radikale Erneuerung in der EU-Politik, und einige Funktionäre hat dies erschreckt. Sie versuchen nun, die Europäische Bürgerinitiative unter einem Berg von Bürokratie zu begraben und zerstörerische Barrieren gegen eine Bürgerbeteiligung zu errichten.
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„Ein Zeichen von Wertschätzung und Gerechtigkeit“
Vorziehen bei Sulzer Pumpen in Bruchsal
„Mit dem ewigen Verzicht muss endlich Schluss sein. Es ist doch gar nicht einzusehen, dass die Arbeitnehmer nichts vom Aufschwung haben sollen. Jetzt können die Betriebe ein Zeichen von Wertschätzung und Gerechtigkeit setzen“, so Eberhard Schneider 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal auf der letzten Delegiertenversammlung der IG Metall in Bruchsal am 25.11.2010.
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Klares Votum des Gemeinderats für die Deuerer-Pläne im Rüdtwald bei Gölshausen
Bretten (ba). Die Firma Deuerer ist der Verwirklichung ihrer Umsiedlung ins Gölshäuser Industriegebiet einen Schritt näher gekommen. Der Gemeinderat billigte in seiner jüngsten Sitzung (bei drei Enthaltungen) die erste Änderung des Rüdtwald-Bebauungsplans, der die wesentlichen Bauvorschriften regelt. Darin wird unter anderem zugelassen, dass auf das 25 Meter hohe Hochregallager noch drei Meter hohe Aufbauten gesetzt werden dürfen (etwa Solar-Paneelen, aber keine Reklameschriften), und dass dessen Grundfläche von zunächst 50 auf 100 Meter nun auf 100 Meter im Quadrat verdoppelt werden kann.
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Bretten (ba). Sie müssen die Schulbank drücken, die Brettener Kommunalpolitiker. Zwei Tage lang werden sie am kommenden Wochenende das Fach Doppik pauken. Zwei Professoren der Verwaltungshochschule Kehl werden in einem „Inhouse-Seminar“ (einer Schulung im Rathaus) den Stadträten beibringen, wie sie in Zukunft den städtischen Haushaltsplan lesen und verstehen müssen. Denn der wird zum Jahreswechsel umgestellt, von der „kameralistischen Buchführung“ auf eben jene Doppik (die für „Doppelte Buchführung in Konten“ steht).
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Dreißig Cent mehr müssen Autofahrer künftig pro angefangene Stunde Parkzeit in den Automaten stecken. Vom neuen Jahr an gelten höhere Gebühren für die Benutzung der städtischen Parkplätze am Seedamm und beim Frauenturm. Der Gemeinderat hat das einstimmig beschlossen. Und damit einen Punkt aus seinen jüngst gefassten Sparbeschlüssen zum Haushalt 2011 in die Tat umgesetzt.
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Zur sogenannten Amphibien-Querungsanlage im Stadtteil Dürrenbüchig:
Letztes Jahr wurden die für radfahrende, inlineskatende und rodelnde Kinder sowie Vierbeiner aller Art gefährlichen Gitter der Amphibien-Querungsanlage im Dürrenbüchiger Südosten sinnvollerweise über den Winter abgedeckt. Der Naturfreund fragt sich, warum dies in diesem Jahr nicht geschieht. Hofft man etwa auf einen Winterlaich? Möchte man gerne zu Weihnachten tiefgekühlten Froschkaviar ernten? Oder wartet man darauf, dass zu Sylvester Knallfrösche schlüpfen?

Robert Hörr
Im Wiesengrund 17
Bretten-Dürrenbüchig

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Umfrage

BAK November 6, 2010 | 1 Kommentar

Ob Erwerb des Kaufhauses Schneider oder die geplante Bebauung auf dem Areal Sporgasse, die Stadtverwaltung hält sich mit Aussagen zur finanziellen Seite ihrer Projekte bedeckt. Fühlt sich der Brettener Steuerzahler ausreichend informiert? Teilnahme erwünscht!
Die Umfrage finden Sie hier:
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Bürgermeister Leonhardt: Frühstens 2012 wird Bretten wieder mehr Geld aus der Gewerbesteuer einnehmen
Geringere Steuereinnahmen nur ein Teil der Misere
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten/Gondelsheim. Sicher würde Brettens Bürgermeister Willi Leonhardt mit seinem Kollegen im Neckarsulmer Rathaus gerne tauschen, wenn er sich nur die Gewerbesteuereinnahmen dort im laufenden Jahr ansieht: 101 Millionen Euro nimmt Neckarsulm 2010 durch die Gewerbesteuer ein. Damit ließe sich in Bretten so manch Wünscheswerte bewerkstelligen. Man denke nur an die Bereiche Bildung und Betreuung. Doch was die Gewerbesteuer-Millionen anbelangen, spielt Neckarsulm in einer anderen Liga. Unerreichbar für Bretten. In Bretten sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zurückgegangen (die BNN berichteten). 2008 flossen 21 Millionen Euro in die Stadtkasse, 2009 noch 15 Millionen und aktuell rechnet man mit 13,7 Millionen. Eine Folge der Krisenjahre. Den Brettener Unternehmen ging es so schlecht, dass die Steuern, die hiesige Unternehmen an die Stadt abgeben müssen, weniger geworden sind.
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