Bretten

Bretten (cz). Die Einzelhandelslandschaft in Bretten ist in Bewegung. Zwar dominiert das Thema Sporgasse mitunter die Diskussion, dennoch tut sich auch an anderer Stelle einiges: Ein Beispiel ist die Einzelhandlungsansiedlung auf dem ehemaligen Malag-Areal. Eine andere „Baustelle“ ist das alte Steinzeugwerk auf der Diedelsheimer Höhe, wo seit Monaten um die Ansiedlung eines Edeka-Marktes gerungen wird. Mittlerweile liegt der Ball beim Verwaltungsgericht in Karlsruhe. Dort hat der Investor und Geschäftsführer Rudolf Harsch Klage eingereicht gegen eine Entscheidung des Gemeinderats Bretten vom November 2009.
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Zu den Eckwerten für den Haushalt 2011 gehören auch höhere Parkgebühren und mehr Hundesteuer
Schulden der Stadt werden wieder ansteigen
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Während in der Wirtschaft die Krise überwunden zu sein scheint, haben die Kommunen mit deren Folgen jetzt so richtig zu kämpfen. So auch die Stadt Bretten, wie sich beim Gemeinderatsbeschluss zu den Eckwerten des Haushalts 2011 zeigte, der gestern Abend einstimmig gefasst wurde. Denn in den kommunalen Kassen kommen die Entwicklungen mit zweijähriger Verzögerung an. Erst ab 2013 wird sich die Brettener Finanzlage voraussichtlich wieder entspannter darstellen. Bis dahin muss eisern gespart werden – und trotzdem werden die Schulden, bei deren Abbau Bretten in den letzten Jahren schöne Erfolge vorweisen konnte, erst einmal wieder ansteigen. „Zur Begrenzung der Neuverschuldung werden in den Finanzhaushalt 2011 und in die mittelfristige Finanzplanung bis 2014 nur Investitionsvorhaben etatisiert, die bereits angelaufen sind oder kommunalpolitisch absolut oberste Priorität genießen“, heißt es in dem Eckwerte-Beschluss.
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BADEN-BADEN/PFORZHEIM. Was machen Städte und Gemeinden, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht? Bürgermeister aus Pforzheim und dem Enzkreis ließen sich beim Kommunalforum in Baden-Baden informieren.
Eigentlich könnte es den Städten und Gemeinden, zumal denen in Baden-Württemberg, doch so richtig gut gehen. Lange bevor der Bund in Berlin auf die Schuldenbremse getreten ist, haben die Kommunen bei den Ausgaben die Notbremse gezogen. Auf der anderen Seite haben sie dafür gesorgt, dass Geld in die Kasse kommt, zum Beispiel über die Gewerbesteuer. Und selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurden extreme Einnahmeausfälle aufgefangen. Und nun warnt Professor Stefan Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung des Städte- und Gemeindetags Baden-Württemberg vor dem Kollaps: „Es geht jetzt in den Keller“, sagte er gestern beim jährlich stattfindenden Kommunalforum der Sparkassen-Finanzgruppe im Kongresshaus Baden-Baden.
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Neubau rückte an die Stelle des abgebrannten Heberer-Hauses / Stadt: Straßenfreigabe Ende November
Metallzaun umgibt Baustelle
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. Der öde Fleck an der Pforzheimer Straße war lange Zeit wie eine offene Wunde der Innenstadt, doch inzwischen kann davon nicht mehr die Rede sein. Wo bis September 2007 das markante Heberer-Haus stand, tat sich nach dem Verlust eines der ältesten Gebäuden der Brettener Altstadt lange nur ein schmuckloser Platz auf. Doch in den vergangenen Monaten veränderte sich das Bild zusehends: An die Stelle des abgebrannten Heberer-Hauses rückte ein Neubau.
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Zum Artikel „Noch keine Empfehlung – Thema Sporgasse erst hinter veschlossener Tür“ in der Mittwochsausgabe:
Demokratie heißt Volksherrschaft. In unserem Land bedeutet das, das Volk darf zwar für die ihm von den Parteien vorgegesetzten Vertreter stimmen oder sich der Wahl enthalten, aber es darf nicht wissen, wie Entscheidungen, die seine Steuergelder kosten, getroffen werden.
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Die IG Metall Bruchsal warnt davor, dass der Aufschwung an der Jungen Generation vorbei geht. Trotz Überwindung der Krise prägen prekäre Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Jobs und Praktika noch mehr die Lebens- und Arbeitssituationen von jungen Arbeitnehmern. Dies belegt die aktuelle repräsentative Studie „Persönliche Lage und Zukunftserwartungen der jungen Generation“, die TNS Infratest Politikforschung im Auftrag der IG Metall durchgeführt hat. „Die junge Generation bleibt trotz Aufschwung ausgebremst”, sagte Eberhard Schneider 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal am Donnerstag in Bruchsal bei der Vorstellung der Studie
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Ausschuss stimmt Bau des Hochregallagers in Gölshausen zu
Bretten/Karlsruhe (BNN). Der Planungsausschuss des Regionalverbands Karlsruhe befasste sich erneut mit dem geplanten Hochregallager der Firma Deuerer im Industriegebiet Gölshausen. „Der Knackpunkt ist die zu erwartende Fernsichtwirkung des Industriebaus, die wir im Vorfeld zusammen mit der Stadt Bretten eingehend untersucht und diskutiert haben“, sagte Verbandsdirektor Gerd Hager. Der Planungsausschuss stimmte dem Vorhaben letztlich unter verschiedenen Maßgaben zu. Die zentrale Bedingung war eine Begrenzung des Hochregallagers auf maximal 25 Meter. „Damit haben wir einen Kompromiss erreicht, mehr war nicht drin“, fügte Hager hinzu.
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Thema Sporgasse erst hinter verschlossener Tür
Bretten (ba). Hinter verschlossenen Türen wird der Gemeinderat am kommenden Dienstag erst einmal beraten, was hinterher öffentlich beschlossen werden soll: wer wird an der Sporgasse seine Vorstellungen von einem neuen Einkaufszentrum verwirklichen? Auf der Tagesordnung der um 18 Uhr beginnenden öffentlichen Ratssitzung steht die Investoren-Entscheidung aber erst auf Platz acht – und bisher noch ohne Beschluss-Empfehlung der Verwaltung. In den gestern veröffentlichten Sitzungs-Unterlagen stehen an der Stelle des Investor-Namens nur Punkte.
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Gemeinderat muss sich am Dienstag zwischen den zwei Projektentwicklern Ten Brinke und Sepa entscheiden
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. Sepa, Ten Brinke und Newport – die drei Projektentwickler buhlten im Sommer in einer Gemeinderatssitzung um die Gunst, an der Sporgasse und im ehemaligen Kaufhaus Schneider ein neues Einzelhandelszentrum aufzuziehen. Die Firma Newport, die am Karlsruher Marktplatz gerade das neue Kaiser-Karée plant, war relativ schnell aus dem Rennen.
Am kommenden Dienstag müssen sich die Stadträte in öffentlicher Sitzung zwischen den Unternehmen Sepa und Ten Brinke entscheiden. Beide gaben auf Nachfrage der Brettener Nachrichten an, 25 Millionen Euro in die Neugestaltung von Sporgasse und Kaufhaus Schneider investieren zu wollen. In den vergangenen Wochen gab es einen Workshop, zudem wurden die Detailplanung und vor allem die Zahlen in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung erörtert. Nach der Entscheidung für einen Investor am Dienstag muss der Gemeinderat in den nächsten Monaten über einen Bebauungsplan befinden, der die Interessen der Stadt und des Investors unter einen Hut bringt. Doch mit wem wird die Stadt es zu tun bekommen, wenn sie die Planung und den Bau eines neuen Fachmarktzentrums einer Projektentwicklungsfirma überlässt? Die Brettener Nachrichten haben bei den beiden Unternehmen nachgefragt:
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Berlin: +++Eilmeldung+++ Wie soeben über den Ticker lief, werden die Hartz-IV Bezüge künftig an die Diäten der Bundestagsabgeordneten gekoppelt, da diese Klientel auch unter permanenter Unterfinanzierung leidet bietet sich hier eine dergestaltige Schicksalsgemeinschaft förmlich an.
Alles Quatsch glauben Sie? Na, dann lesen Sie doch mal wieder Alternativ-Presse, hier entlang…

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