Bretten

Ehrenamtliche finden neue Aufgaben zukünftig online
Bretten (cz). Mit einem Mausklick hat Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff gestern die neue Freiwilligenagentur namens „Aktivbörse“ aktiviert. Menschen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, finden dort ab sofort Angebote bei Vereinen und Gruppen aus Bretten. Anja Frischkorn, Heimleiterin des evangelischen Altenpflegeheims, bietet zum Beispiel einem ehrenamtlichen Pförtner oder einem Gärtner einen „neuen Job“. Es ist eines von derzeit 30 Angeboten, die über die Internet-Plattform vermittelt werden.
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Öffentlichen Sitzung vom Dienstag, dem 21.09.2010
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Berichte des NDR und des SWR haben einen Sturm der Entrüstung ausgelöst: In zahlreichen Briefen, E-mails und Anrufen protestieren Menschen aus ganz Deutschland über das angeblich unwürdige Vorgehen der Brettener Stadtverwaltung bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Verschwiegen haben die TV-Berichte, dass das Standesamt Bretten solche „Ehen“ gar nicht schließen darf.
Was war los? In den Berichten wurde dargestellt, dass zwei Bürgerinnen aus Bretten eine Lebenspartnerschaft eingehen wollten und ihnen dafür nur die Räume der Kfz-Zulassungsstelle angeboten wurden – bei doppelten Gebühren. Ein Blick in das Landespartnerschaftsgesetz klärt auf: Die Stadt Bretten darf gar keine gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften beurkunden. Das darf nur das Landratsamt und dies nur in den eigenen Räumen.
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NaSowas!?

BAK September 18, 2010 | einen Kommentar schreiben

Heiraten auf der Zulassungsstelle oder “Homosexuelle Verkehrszulassung” in Bretten
Wie der SWR berichtete, dürfen homosexuelle Paare in Bretten zwar heiraten, es gelten hier aber – wie auch in anderen Gemeinden Baden-Württembergs – andere Regeln. Das Trauzimmer steht nämlich nur Hetero-Ehepaaren offen. Wer eine homosexuelle Lebenspartnerschaft schließen möchte, darf sich in der Brettener Kfz-Zulassungsstelle, zum doppelten Preis der Hetero-Vermählung, das Ja-Wort geben.
Betroffene sehen sich als Bürger zweiter Klasse. Doch die Stadt sieht sich natürlich im Recht, so sind doch in allen Bundesländern per Gesetz die Standesämter für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zuständig.
Das schreit natürlich geradezu nach Satire, weshalb auch die Satirezeitung “Helgoländer Vorbote” titelt:
“Homosexuelle Verkehrszulassung in Baden-Württemberg”
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Gemeinderat berät über Regallager und Grabhügel
Vorgeschichtliches Hügelgrab wird plattgemacht
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. „In diesem Jahr wird das nichts mehr.“ Der Seniorchef des großen Brettener Tierfutterherstellers Helmut Deuerer macht sich gegenüber den BNN keine Illusionen darüber, dass der Bau seines neuen Werkes im Rüdtwald noch vor Weihnachten beginnen könnte. Am Dienstag, 21. September, um 18 Uhr geht es in der Sitzung des Gemeinderats erneut um die Bebauungsplanänderung des Industriegebietes Gölshausen. Beraten werden vor allem die Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange, in denen es im Wesentlichen um zwei Knackpunkte des Großvorhabens geht: Die Ausgestaltung des bereits „tiefergelegten“ Hochregallagers und das mitten im Baugebiet befindliche Hügelgrab.
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Beim Rundgang durch das verlassene Kaufhaus erinnern nur noch die Schaufensterpuppen an bessere Zeiten
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. Beinahe gespenstisch muten die leeren Verkaufsflächen auf insgesamt sechs Etagen an: Im Innern des ehemaligen Kaufhauses Schneider erinnern nur noch Kleiderständer, Berge von Kleiderbügeln und alte Schaufensterpuppen an bessere Zeiten. Ende Juni vergangenen Jahres wurde mit der Anmeldung der Insolvenz der Anfang vom Ende des traditionsreichen Hauses eingeläutet. Heute kommt endlich Bewegung in das leerstehende Kaufhaus. Michael Hock ist angetreten, dem gesamten Gebäude zumindest vorübergehend wieder neues Leben einzuhauchen, „bis die Bagger kommen“, erklärt der Bezirksleiter der Firma Motion Fashion Network Europe GmbH, der vom 24. September an dort einen so genannten Marken-Lagerverkauf startet. (Siehe auch 4 Fragen an…)
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. . . Michael Hock, Bezirksleiter des „Marken Lagerverkaufs“, der im ehemaligen Kaufhaus Schneider ein Outlet-Geschäft eröffnet.
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Interview mit IHK-Einzelhandelsexperte Kammerer
Bretten. Die Kunden träumen vom großen Elektronikhandel in der Sporgasse und davon, trockenen Fußes vom Auto in die Shopping-Meile zu flanieren. Die Brettener Einzelhändler erhoffen sich, dass viel mehr Kunden in die Innenstadt strömen. Und die Stadt hofft, dass die Millionen-Investition in das Schneider-Areal irgendwann wieder reinkommt, weil die Kundenströme auch neue Steuereinnahmen generieren. Kurz gesagt: In Bretten erwartet man den ganz großen Wurf. Wie realistisch diese Hoffnungen sind, darüber sprach BNN-Redakteurin Christina Zäpfel mit Stephan Kammerer, Referent für Handel bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe.
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1 356 Menschen sind derzeit ohne Job / Rund ein Drittel gehört zu den Langzeitarbeitlosen
Im August des Vorjahres meldete die Agentur 5,9 Prozent
Bretten (cz). Die stabilen bundesweiten Arbeitslosenzahlen und ein leichter Rückgang spiegeln sich nicht eins zu eins in Bretten wider. Insgesamt 1 356 Menschen waren hier im August arbeitslos gemeldet. Diese Zahl gilt für den Arbeitsagentur-Bereich der Geschäftsstelle Bretten und entspricht einer Arbeitlosenquote von stabilen fünf Prozent. Im Juli waren es noch 1 326 Personen, was einer Quote von 4,9 Prozent entspricht. Im August des Vorjahres vermeldete die Arbeitsagentur 5,9 Prozent. Bundesweit sind 3,188 Millionen Menschen ohne Job, was einer Quote von 7,6 Prozent entspricht. Der Bestand der in der Region jetzt arbeitslos Gemeldeten verteilt sich ungefähr gleichwertig auf Männer (49,9 Prozent) und Frauen (50,1). Sorgen macht der Arbeitsagentur vor allem der Prozentsatz an Langzeitarbeitlosen, der bei immerhin 29,1 Prozent aller Arbeitlosen liegt. Seit Jahresbeginn gerieten im Raum Bretten insgesamt 2 616 Personen in die Arbeitslosigkeit, etwa genauso viele, nämlich 2 657 Personen konnten sich aus ihr befreien und fanden eine Arbeitsstelle.

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