Pattsituation für den UBF-Kandidaten Christian Strohmenger als stellvertretender Ortsvorsteher / Vorläufiger Jahresabschluss
Gewerbesteuereinnahmen sind dramatisch gesunken
Bürgermeister Nowitzki hat zur Wahl den Raum verlassen
Von unserem Mitarbeiter Uwe Gablenz
Oberderdingen. In der ersten Sitzung des Oberderdinger Gemeinderates nach der Sommerpause stand zunächst die Wahl der beiden Stellvertreter des Flehinger Ortsvorstehers Helmut Schmidt an. Vor den Augen zahlreicher Besucher stellte sich im großen Ratssaal jedoch eine Pattsituation ein. Lediglich neun der 18 möglichen Stimmen entfielen auf Christian Strohmenger, den vom Ortschaftsrat vorgeschlagenen Kandidaten der Unabhängigen Bürger Flehingens (UBF).
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OB Wolff setzt sich für Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften ein / Homo-Ehe im Trauzimmer?
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. Jetzt will es der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff in Sachen Homoehe genau wissen. „Ja, ich setze mich dafür ein, dass die baden-württembergische Sonderregelung einer gleichgeschlechtlichen Verpartnerung auf dem Landratsamt gekippt wird“, sagte Wolff gestern gegenüber dieser Zeitung.
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. . . Stefan Kleck, Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten zu steigenden und sinkenden Gaspreisen zum Start in die Heizperiode.
1.
Die Gaspreise fahren Achterbahn. Wie entwickeln sich die Gaspreise bei den Stadtwerken Bretten?
Kleck: Im Preissegement Privat-Gas gibt es eine Preisgarantie bis Ende 2011. Bei den Grundversorgungspreisen werden wir demnächst mit dem Aufsichtsrat in Beratungen eintreten. Möglicherweise kommt es dann zum Jahreswechsel oder im Frühjahr zu einer leichten Erhöhung der Preise.
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Zur anstehenden Erneuerung des Brettener Freibads:
In den vergangenen 30 Jahren ist das Freibad dreimal gründlich saniert worden, letztmalig 2008/2009. Nun steht, so liest man wenigstens in den BNN, eine weitere umfangreiche Sanierung an. Mit einem Kostenaufwand von 17 Millionen, plus 20 Prozent übliche Kostenüberschreitung bei öffentlichen Baumaßnahmen, sind circa 20 Millionen Euro zu finanzieren.
Nach dem Bericht in den BNN über die Informationsveranstaltung des Ortsverbandes der Grünen muss man annehmen, dass hier sich jemand ein Denkmal setzen will! Da war von einem 25-Meter Schwimmbecken aus Edelstahl und einem neuen Gebäude zwischen Eingangsbereich Freibad und Hallenbad die Rede. Auch soll es in das Saunagebäude reinregnen und deshalb ist der Umbau des Saunatraktes vorgesehen. Ein Dachdecker kann das Leck nicht abdichten?
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Zu „Sturm der Entrüstung“ in der Freitagsausgabe
Das ist der Unterschied zwischen Mensch und Gesetz. Nach dem Landespartnerschaftsgesetz ist diese Situation möglich geworden. Der Mensch hätte für den Augenblick der – meist steuerlich beeinflussten – Zeremonie das Trauzimmer an das Landratsamt Karlsruhe vermietet – und niemand hätte sich um diese Angelegenheit gekümmert. Es ist geradezu verblüffend, wie die Vollzugsverantwortlichen dieses Gesetzes ihre Mitmenschen unterschiedlich behandeln wollen!
Wenn die überregionale Presse der Stadt Bretten oder einzelnen Brettener Bürgern ehrliche Fakten gegenüberstellt, wird öffentlich lamentiert und die Pressefreiheit dabei zum Glück ganz nebenbei unfreiwillig unterstrichen.

Franz Cizerle
Fichteweg 8
Bretten

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OB Martin Wolff freut sich über den Synergie-Effekt
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. Mit einer konzertierten Aktion rücken derzeit die EnBW, die Stadtwerke und die Stadt Bretten einem Abschnitt der Energieversorgung zwischen der Kernstadt und den Stadtteilen Rinklingen und Diedelsheim zu Leibe. Das Nadelöhr „Brückenfeldstraße“ musste dafür für den Verkehr komplett gesperrt werden. Ein tiefer Graben klafft, wo ansonsten die Autofahrer eine kurze Verbindung nach Rinklingen suchen.
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Ein wenig voreilig und wohl auch naiv hatten wir bereits am 29.7. diesen Jahres verkündet, dass der Bruchsaler “Scherbelhaufen” ein Ende gefunden hätte. Hintergrund war eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe, nachdem die Zuteilung eines Sitzes im Bruchsaler Gemeinderat an Dr. Uwe Scherbel für ungültig erklärt worden war. Jetzt aber entnehmen wir einer Meldung des SWR, dass “CDU-Stadtrat Scherbel bis auf weiteres im Gemeinderat der Stadt Bruchsal bleibt. Ausschlaggebend ist laut SWR die Entscheidung des Rechtsamts der Stadt Bruchsal, dass man bis zur endgültigen juristischen Klärung der Vorwürfe weder ein Stadtratsmandat ruhen lassen noch einen Nachrücker verpflichten könne.”
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Bretten (cz). Der Pfeiferturm erhitzte die Gemüter einiger Stadträte bei ihrer jüngsten Sitzung.
Manch einer war hin- und hergeworfen zwischen großer Dankbarkeit einerseits für das ehrenamtliche Engagement der Bauhütte Pfeiferturm, die jüngst von Ministerpräsident Mappus ausgezeichnet wurde, und dem Eindruck, dass man als Stadtrat bislang in keinerlei Entscheidung einbezogen wurde.
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Mehr Gerechtigkeit bei städtischen Zuschüssen
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel
Bretten. Der eine Träger verdient Geld mit seinem Kindergarten, ein anderer muss schauen, wie er einigermaßen kostendeckend über die Runden kommt. Diesen Zustand innerhalb der 18 Brettener Einrichtungen hat der Gemeinderat jetzt zumindest eingedämmt, indem er eine neue, einheitliche Kindergarten- und Krippenförderung beschlossen hat. 252 000 Euro zusätzlich lässt sich die Stadt diese Neuregelung jährlich kosten. Damit wird Bretten im Haushaltsjahr 2012 einschließlich Nachzahlungen für 2011 knapp 5,2 Millionen Euro für die Kleinkindbetreuung ausgeben.
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so ein Titel der Süddeutschen Zeitung über den Rücktritt Paul Metzgers vom Präsidentenamt beim KSC.
von Matthias Menzel
Nach Hause? Wohin? Doch wohl nicht nach Bretten?
Für einen leidgeplagten Brettener der nach 24 Jahren Populismus und Dilettantismus aus dem Rathaus, seit einem halben Jahr langsam wieder ohne Einnahme von Psychopharmaka die Lektüre des Lokalteils der morgendlichen Tageszeitung in Angriff nehmen kann, eine beängstigende Vorstellung. Will sich der “Macher” jetzt wieder einmischen und wenn, dann wo und wie? Denn, dass es für Metzger ein Leichtes ist, Unfrieden und Zerstrittenheit überall dahin zu bringen, wo er sich gerade aufhält, das haben die Karlsruher gerade erst kapiert und innerhalb Jahresfrist auch darauf reagiert. Aber die Brettener?
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