4 Fragen an…

BNN   9.Juli, 2010 | 4 Kommentare   Artikel 2403x gelesen

 

… OB Martin Wolff zu Überlegungen der Klinik-Holding des Landkreises Karlsruhe, den Neubau der Rechberg-Klinik nicht am alten Standort auf dem Rechberg, sondern unterhalb auf dem ehemaligen Fibron-Areal zu errichten:
1.
Wäre der Krankenhaus-Standort auf dem ehemaligen Industriegelände im Interesse Brettens?
Wolff: Das weiß ich noch nicht. Wir müssen da auch erstmal Berechnungen anstellen, wie sich das für uns auch wirtschaftlich darstellt.

2.
Über die wirtschaftliche Frage hinaus hätte der andere Standort ja auch Konsequenzen für die weitere Stadt- und Verkehrsplanung.
Wolff: Selbstverständlich. Daraus ergäben sich neue Fragestellungen und Ideen: Was passiert dann mit dem jetzigen Krankenhaus? Da liegt ja auch Potenzial für eine städtebauliche Entwicklung. Und der Standort am Fuß des Rechbergs eröffnete ebenfalls neue Möglichkeiten. Nur müssen wir einmal abwarten, was die Holding berechnet und wie es sich für sie darstellt.
3.
Ist dieser neue Standortvorschlag auf Initiative der Stadt Bretten zustande gekommen?
Wolff: Das kam aus den Reihen des Brettener Gemeinderats. Das war der Anstoß, den Stadtrat Gernot Fritz bei der Beratung des Bebauungsplans gegeben hat.
4.
Werden Sie sich jetzt für diese Idee einsetzen?
Wolf: Ich werde erst in Überlegungen eintreten wenn die Holding sagt „ja, es ist für uns interessant, für uns würde es sich rechnen“. Alles andere wäre für den Papierkorb.
ba

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Kommentare

4 Kommentare

  1. Tab. am 9. Juli, 2010 15:09

    Wer bezahlt denn eigentlich die dort bereits seit Monaten andauernden Abbrucharbeiten?

    Hat es darüber jemals einen Gemeinderats- Beschluss über etwaige Angebote und deren Preise sowie über Auftragsvergaben gegeben?

  2. wurster am 10. Juli, 2010 11:35

    Sehr wahrscheinlich die städtische Kommunalbau GmbH, die von Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahlern in Bretten alimentiert wird.

  3. wurster am 10. Juli, 2010 11:37

    Ein (finanzielles) Fass ohne Boden! 🙁

  4. will.hofm. am 10. Juli, 2010 13:07

    …“Alles andere wäre für den Papierkorb“.

    Einige kommunalpolitische Aktionen gehören in den Papierkorb!

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