Betrifft: „Von Fröschen, Lurchen und dem Herzen der Stadtwerke”
In dem Bericht hat man dort gelesen, dass die Nabu und die Stadtwerke wieder viel für die lieben Amphibien getan haben, was auch sehr lobenswert ist. Wenn Menschen Natur gestalten glauben sie oftmals alles zu wissen und sie tun auch was Gutes, doch die Natur hat vielfältige Gesetze und nur wer alle kennt, lebt mit der Natur und steht als Betrachter nur staunend davor. Der Nabu baut künstliche Tümpel wo er kann, manchmal hat man den Verdacht zum Arbeitsnachweis. Auch viele Häuslebauer brauchen so einen Teich auf Anraten der Nabu im Garten, wegen der vielen Bodenversiegelungen, dort im Garten hat man doch auch gerne Koi und Goldfische.
Warum erzähle ich das?
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Abriss- und Abholzaktion in den „Verbotsmonaten” im Gebiet Brunnenstube
Bretten. (gm) Verärgert und wütend reagierten Natur- und Tierschützer auf eine Maßnahme, die zwar im Prinzip beschlossene Sache ist, deren Umsetzung aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unzulässiger Eingriff gewertet wird: Im Bereich des neuen Baugebietes Brunnenstube hat die beauftragte Firma mit der „Freimachung” begonnen. „Jeder Privatmann, der jetzt Bäume fällt und Hecken schneidet oder gar rodet, bekommt große Probleme und wird unter Umständen kräftig zur Kasse gebeten”, verweist eine Tierschützerin darauf, dass die Ge- und Verbote bei Heckenschneiden, Baumpflege und Baumfällen in Deutschland rechtlich geregelt sind – und zwar über das Bundesnaturschutzgesetz und im Detail über das Landesnaturschutzgesetz. Denn grundsätzlich ist es ab Mitte/Ende März bis Ende August-September (variierend nach Bundesland) zum Schutz von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen verboten, Bäume, Hecken, Gebüsch und sonstiges Gehölz sowie Röhrichtbestände zu roden oder zu beseitigen.
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Zum Thema Mülltonnen stehen für die Abfuhr am Dienstag bereits am Freitag draußen:
Ich bin über die Reaktion der VBU bezüglich der Mülltonnenleerung überrascht. Seit Beginn 2009 ist das Landratsamt für die Abfallentsorgung zuständig, und schon in den ersten Wochen sah ich, dass dieser neue Rhythmus für die Stadt ein schlechtes Bild abgibt. Bei normalem Wetter schon eine Katastrophe, gibt es bei Wind oder Rowdytum am Wochenende noch eine Steigerung. Im Sommer sah ich schon Maden an den Eimern krabbeln. Anrufe beim Landratsamt appellierten dann an mein Verständnis für alle Neuerungen.
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Die Gemeinden leben seit Jahren “schön gesetzwidrig” von Überziehungskrediten. Damit finanzieren sie nicht Prachtinvestitionen, sondern die laufenden Ausgaben für Gehälter und “Hartz IV” beispielsweise. Das ist so, als ob ein Privathaushalt nicht das neue Auto, sondern Butter und Brot mit einem Kredit finanzieren müsste. Die Finanznot wird für die Bürger allerorten deutlich: Nicht nur Bäder und Sporthallen, Kindergärten und Schulen müssen aus Finanznot geschlossen werden; überall wird an Personal gespart.
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Zu: „Optimismus ist angesagt“ vom 10. Mai
Optimismus ist das Privileg der Jugend, und er wandelt sich im Lauf des Lebens leider häufig zum Zynismus; so wird es auch jenen Europa-ideologisch erzogenen Brettener Berufsschülern ergehen, die noch zu jung waren, um die Lügenmärchen der Politik bei der Einführung des Euro selbst zu erleben. Anstatt sich in leuchtenden Zukunftsszenarien zu ergehen, hätten die anwesenden Erwachsenen, die es alle besser wissen, lieber den Rat geben sollen: Steckt euer Geld in Immobilien, in Gold und Sachwerte, sorgt für euer Alter selber vor. Fragt lieber mal euren Opa, wie man Kartoffeln anbaut und Hühner hält.
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Für Abfuhr am Dienstag stehen Tonnen seit Freitag draußen
Bretten. Sonnenschein haben die Meteorologen für das Pfingstwochenende vorausgesagt. Nicht nur in Wald und Flur, im Freibad und am Baggersee werden viele die Feiertage genießen, sondern auch in den Straßencafés der Brettener Innenstadt. Doch so hell die Sonne auch strahlen mag – das Grau der vielen Restmülltonnen, die die Straßen und Gassen der Innenstadt säumen, wird ihr Licht kaum ansehnlicher machen.
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Brettener Buchhandlung möchte sich räumlich vergrößern
Bretten (ba). Die Buchhandlung Kolibri wird nicht auf das Malag-Areal umziehen. Das erklärte Inhaberin Ulrike Müller gestern als Reaktion auf eine entsprechende Aussage im Bericht über die Generalversammlung der VBU. „Wir sind nach wie vor in Bretten präsent“ betonte Müller im Gespräch mit unserer Zeitung. Zwar habe es kurzzeitig Gespräche über einen Wechsel auf das Areal der ehemaligen Herdfabrik im Süden der Altstadt gegeben. „Aber wir gehen da nicht hin.“
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Zelko Uzelac macht aus leerstehenden Geschäftsräumen am Marktplatz den einzigen Kiosk der Innenstadt
Mit dem warmen Wetter Hoffnung auf mehr Kunden
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. Bretten hat ein Innenstadtproblem. Die blinden Schaufenster in vielen Geschäften entlang der Fußgängerzone künden davon. Das Wehklagen darüber ist groß, Abhilfe fern. Eine kleine Initiative dagegen hat Zelko Uzelac gestartet. Der Kroate hat die Klappläden des Hauses Nummer 3 am Marktplatz wieder geöffnet, die lange Zeit mit verschlossen waren.
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Der Fach- und Spezialhandel verschwindet immer mehr aus den Innenstädten. Hierdurch verlieren die Innenstädte zunehmend an Gesicht und werden für die Kunden beliebig austauschbar. Der Kunde in der Innenstadt sucht vor allem den Erlebniskauf, der sich auch durch die Einkaufsatmosphäre ausdrückt, welche die filialisierten Betriebsformen nicht oder nur selten bieten können. Sie bieten besonders renditeträchtige Massenware und keine ungewöhnlichen Artikel, nach denen aufgrund der Individualisierung viele Kunden suchen (Bauvorhaben Harsch-Gelände – Diedelsheimer Höhe).
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„Beim Haushalt 2011 wird’s bitterböse“
Geschäftsleute im Gespräch mit OB Martin Wolff
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Als Fraktion sind Brettens Unternehmer mit der VBU/FDP in der Kommunalpolitik direkt vertreten. Wenn aber der Oberbürgermeister zur Generalversammlung des Vereins VBU kommt, ist das willkommene Gelegenheit, Positionen auszutauschen, Wünsche und Möglichkeiten zu erörtern. So am Mittwochabend im Bürgersaal des alten Rathauses, wo OB Martin Wolff den Firmeninhabern und Selbständigen nach Abwicklung der Vereinsregularien Rede und Antwort stand.
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