Er hat wirklich Pech gehabt, der Brettener Alt-Oberbürgermeister Paul Metzger. Jahrzehntelang hat er sich dafür eingesetzt, dass Bretten wachse und gedeihe. Und nun? Gerade mal einen Monat lang hat sich die Mühe für ihn noch in Euro und Cent ausgezahlt. Der wahre Gewinner ist aber sein Nachfolger Martin Wolff.
Das Gehalt eines Oberbürgermeisters richtet sich nach der Größe der von ihm geführten Kommune. Da gibt es verschiedene Klassen, bei 30 000 gibt es einen Sprung in die nächste. Festgelegt wird die Zahl jedes Jahr vom Statistischen Landesamt, das zur Einwohnerzahl der Großen Kreisstadt noch die Hälfte des per Verwaltungsgemeinschaft verbundenen Nachbarorts Gondelsheim hinzurechnet.
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Arbeitslosigkeit im Raum Bretten geht auf 5,7 Prozent zurück
Leichter Anstieg bei den freien Stellen
Bretten (ba). Tauwetter auf dem Arbeitsmarkt im Raum Bretten? Etwas günstiger als im Januar fallen die gestern von der Agentur für Arbeit veröffentlichten Februar-Zahlen jedenfalls aus: Die Arbeitslosenquote ging von 5,8 auf 5,7 Prozent zurück. In absoluten Zahlen: 1 524 Menschen werden derzeit im Computer der Brettener Filiale der Arbeits-Behörde als Arbeitslose geführt. Im Januar waren es noch 24 mehr. Doch die positive Entwicklung relativiert sich, blickt man ein Jahr zurück. Denn gegenüber dem Februar 2009 ist die Arbeitslosenzahl im Raum Bretten um volle 192 nach oben geschnellt, die Quote hatte damals, am Anfang der Krise, noch bei 5,0 gelegen. Und – man kann es sich kaum mehr vorstellen: Im Dezember 2008 hatte es im Bretten nur 4,3 Prozent Arbeitslose gegeben.
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Kontrolleure stellten 2009 in Bretten fast 5 000 Verstöße fest / Weniger Fahrzeuge geblitzt
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. Die Zahl der gemessenen Tempoverstöße auf Brettener Straßen ging zwar 2009 in der Menge zurück, doch gleichzeitig wurden deutlich mehr Ausreißer nach oben erwischt. 34 Fahrern war die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ziemlich egal. Laut einer Statistik des Brettener Ordnungsamts überschritten diese Raser das Tempolimit um mehr als 30 Stundenkilometer. Insgesamt 4 980 Überschreitungen stellten die Kontrolleure 2009 fest, 67 701 Fahrzeuge durchfuhren die Messeinrichtung. Etwa jedes 14 kontrollierte Fahrzeug war zu schnell unterwegs (7,3 Prozent). Ein spürbarer Rückgang, wenn man die aktuellen Zahlen mit dem Ergebnis aus dem Jahr 2008 vergleicht. Seinerzeit wurden 57 327 Fahrzeuge kontrolliert, davon fielen 5 443 Fahrer negativ auf – das entspricht einer Beanstandungsquote von 9,5 Prozent.
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nicht abgedruckter Leserbrief
Alle Zuweisungen (Einwohner/Schüler etc.) an die Stadt Bretten basieren auf dem selben Prinzip wie die Pro-Kopf-Verschuldung. Auf so und so viele Köpfe entfällt so und so viel Geld. Darauf beruht jetzt auch die sonder- und wunderbare Vermehrung der Brettener Bevölkerung auf über 30.000! Einwohner. Welcher Zweck wird damit verfolgt. Keiner von den oben beschriebenen. Zunächst nur für die Einnahmen von Paul Metzger, dem Alt-OB interessant (jetzt in der Besoldungsgruppe B6!). Warum? Weil sich die Besoldung nach den B-Besoldungsgruppen richtet. Bis 30.000 Einwohner gilt B 4 und ab 30.001 Einwohner Besoldungsgruppen B5/B6. Natürlich ist die höhere Einstufung auch für die Pensionszahlungen mit entscheidend.
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Bretten (ba). Der neue Oberbürgermeister Martin Wolff wird sein Gehalt nach der Besoldungsgruppe B5 beziehen. Das hat der Gemeinderat einstimmig und ohne Diskussion entschieden. Die Einstufung erfolgt entsprechend der Einwohnerzahl ab 30 001. Diese Grenze wird für die Verwaltungsgemeinschaft Bretten-Gondelsheim überschritten. Der bisherige Oberbürgermeister Metzger war aufgrund seiner langen Dienstzeit zuletzt eine Stufe höher eingeordnet. Zum Grundgehalt kommt eine Aufwandsentschädigung von 13,5 Prozent.
Auch über den Dienstwagen, den die Stadt ihrem OB zur Verfügung stellt, entschied der Gemeinderat. Martin Wolff darf dieses Auto, einen Dreier-BMW,den die Stadt geleast hat, auch privat nutzen, muss aber eine Entschädigung bezahlen.

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Meine Damen und Herren, was ist der Oberbürgermeister?

Der Oberbürgermeister ist nicht nur das Oberhaupt der Stadtverwaltung, sondern auch Vorsitzender des Gemeinderats und einer der Repräsentanten der Stadt.
Er ist Moderator, Koordinator, Antreiber, Mahner, Zuhörer, Ideengeber, Gestalter und Entscheider.
Der Oberbürgermeister ist Bindeglied zwischen Verwaltung und Gemeinderat und Anlaufstelle für die Einwohner. Er verbindet damit wie kaum ein anderer Beruf Amt und Person, aber auch Mensch und Aufgabe in einem.
[...]
Ich bin ein Oberbürgermeister für die gesamte Brettener Bevölkerung und selbstverständlich Ansprechpartner für Alle.
Und wenn ich von der Brettener Bevölkerung spreche, dann – und dies möchte ich ausdrücklich betonen – dann meine ich damit wirklich alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, wo sie geboren wurden, welche Sprache ihre Muttersprache ist, an welchen Gott sie glauben und welchen Pass sie bei sich haben. Und natürlich auch unabhängig davon, in welchem Stadtteil sie wohnen.
Um einem solchen verantwortungsvollen aber auch reizvollen Auftrag zu entsprechen, bedarf es der Einbindung in die Bürgerschaft, ihre Vereine und Organisationen.

Es bedarf eines harmonischen Verhältnisses zum Gemeinderat und zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche der vorgegebenen Zielsetzung vertrauen und folgen sollten.
„Ohne Städte ist kein Staat zu machen.“ Dieses Zitat von Theodor Heuss ist heute aktueller denn je.
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Ich gebe zu, wir haben uns beim BAK ein wenig gedrückt. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Paul Metzger war zwar vorherzusehen, dass die Mehrheit der Gemeinderäte dafür war auch, ob die Bevölkerung es gewünscht hatte, wie die Presse behauptete wissen wir nicht, aber die Tatsache, dass damit die 24 Jahre andauernde Selbstbeweihräucherung des Oberbürgermeisters Metzger ein Ende fand, hat wohl unseren Adrenalinspiegel so stark abgesenkt, dass wir die Verleihung nicht entsprechend kommentiert hatten.
Das haben, einmal mehr, die Kollegen von bruchsal.org übernommen!
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An der Stelle des abgebrannten Hebererhaus soll in der nächsten Woche mit den Arbeiten begonnen werden
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Seit zweieinhalb Jahren klafft eine hässliche Lücke in der Altstadt. Gleich beim Marktplatz, unterhalb von altem Rathaus und Melanchthonhaus, decken grüne Tücher die Reste eines mittelalterlichen Kellergewölbes ab, eine kahle Brandschutzmauer überragt das Areal, auf dem bis vor zweieinhalb Jahren eines der markantesten Bauwerke der Stadt stand: das Hebererhaus. In der Nacht zum 7. September 2007 ist das 1541 errichtete Hebererhaus niedergebrannt. Die Flammen hatten so große Schäden angerichtet, dass die Ruine vollständig dem Erdboden gleichgemacht werden musste. Die Hoffnung auf einen baldigen Wiederaufbau schwand, als sich zunächst Probleme bei der Schadensregelung durch die Versicherung auftaten.
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Bretten (Josh). Es ist gerade einmal eine Woche her, dass sich der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff beim Heringsessen mit Geschäftsleuten und Kommunalpolitikern zur Zukunft des leer stehenden Schneider-Kaufhauses äußerte. Verkauf der Immobilie oder Vermietung – von diesen beiden Optionen sprach Wolff (die BNN berichteten). Wie Insider berichten, spricht nun einiges für die Variante, dass Bretten das Gebäude erwirbt. Das wäre bei näherem Hinsehen gar nicht so abwegig. Als Käufer könnte die Kommunalbau GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Stadt, auftreten. Oberbürgermeister Wolff wollte sich auf Anfrage der BNN nicht konkret zu diesen Spekulationen äußern. Er räumte allerdings die Möglichkeit ein, dass die städtische Kommunalbau GmbH das Gebäude vom Eigentümer, der Schneider Grundstücksgesellschaft, kauft und es danach weitervermietet.
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mehr-demokratieVertrauen ist die Grundlage von Demokratie. Die aktuelle Debatte um Firmenspenden an Parteien zeigt, dass dieses Vertrauen durch Spendenskandale erschüttert wird. Deswegen muss sich etwas ändern. Es geht nicht darum, diese oder jene Partei an den Pranger zu stellen. Aber mit einer einfachen Maßnahme kann das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden: Firmenspenden an Parteien müssen endlich verboten werden.
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