Gesundheit, Glück und Erfolg, wünschen wir unseren Leser/Innen. Einen Neuanfang in der Kommunalpolitik Bretten’s, werden wir erleben. Wir wünschen dem “Neuen” Durchsetzungskraft, Ausdauer und das nötige Quentchen Glück!

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3 Fragen an …

BNN Dezember 31, 2009 | 1 Kommentar

Rolf Hilpp, den Leiter des Brettener Polizeireviers, der nach einer Prügelattacke am Bahnhof Zeugen davor warnt, selbst einzuschreiten und sich in Gefahr zu bringen.
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Zum Thema Gewaltbereitschaft und dem Leserbrief „Einladung zum Wegschauen“ in der Ausgabe vom 24. Dezember:
Der Leserbrief spricht mir aus dem Herzen. Auch ich bin beunruhigt, besorgt, und es macht mir Angst, in welcher Welt, welcher Gesellschaft und welchem Staat wir angekommen sind. Dies, weil ein Staat, der zu Recht und aus gutem Grund das Gewaltmonopol beansprucht, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nicht mehr in der Lage ist, weil er vor Ort vordringlich nur noch Personal für Verkehrsunfälle vorhält und ein Revierleiter keinen Anlass zur Sorge sieht, wenn ein Jugendlicher von einer zehnköpfigen, gewaltbereiten Gruppe verprügelt wird.
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Bruchsal (str). Seit Monaten ruht der reguläre Betrieb. Die Bruchsaler Stadtverwaltung hat längst einen Großteil der ehemaligen Räume bezogen. Doch erst am Jahresende hört die International University in Germany (IU) tatsächlich auf zu existieren.
Am morgigen 31. Dezember laufen die Arbeitsverträge der verbliebenen rund 40 IU-Mitarbeiter aus. Im neuen Jahr firmiert die IU mit dem Zusatz „i. L.“ (in Liquidation).
Der ehemalige IU-Präsident Ian Cloete ist der einzige verbliebene Mitarbeiter. Er betreut Absolventen, die für ihren Abschluss noch wenige Qualifikationen benötigen.
Über die Nutzung des IU-Areals hatte es auch Gespräche mit der Karlsruher Fachhochschule gegeben, die Platzprobleme hat. Ein FH-Sprecher sagte dazu gestern: „Wir haben uns noch nicht entschieden und prüfen mehrere Varianten.“

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Brutale Wahrheit

BNN Dezember 29, 2009 | 2 Kommentare

Weihnachten ist vorbei – doch über eine Bescherung würden sich die von der Wirtschaftskrise gebeutelten Unternehmen auch jetzt noch freuen. Vorbereitet wären sie sicher auf mehr Aufträge. Nur auf Grund der Kurzarbeit können etliche dieser Firmen alle ihre Beschäftigten noch halten. Doch wie lange noch? Ändert sich nicht bald etwas und gehen wieder mehr Bestellungen ein, bleibt die Folge unausweichlich: die von der Krise erfassten Betriebe werden Beschäftigte auf die Straße setzen. Eine brutale Wahrheit.
Nach den Ferien über den Jahreswechsel kehrt der Alltag in zahlreichen Firmen zurück – der Alltag der Kurzarbeit.
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Brettener Arbeitsagentur: Wegen Wirtschaftskrise weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit in nächsten Monaten
100 Betriebe von Kurzarbeit betroffen
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. In vielen von der Wirtschaftskrise mitgenommenen Firmen in Bretten und Umgebung müssen die Beschäftigten den Gürtel enger schnallen – nach wie vor. Doch die Kurzarbeit hat vielen Arbeitnehmern bislang den Gang zum Arbeitsamt erspart. Das Kurzarbeitergeld dient zahlreichen Firmen als Brücke über das wirtschaftliche Tal. Rund 100 Betriebe meldeten in den vergangenen zwölf Monaten bei der Brettener Agentur für Arbeit Kurzarbeit an. Über die zurückliegenden 15 Monate sind nach Angaben der Arbeitsvermittlung durchschnittlich 1 000 Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen gewesen. In der Spitze waren es im Mai und Juni jeweils etwa 2 300 Menschen.
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Zu „Trio hilft Jugendlichen gegen halbstarke Schläger“ in der Ausgabe vom 23. Dezember:
Die Gewalt in Zügen der Stadtbahn und auf Bahnhöfen ist auch in Bretten angekommen. Der Schutz möglicher Opfer oder gar Präventionsmaßnahmen lassen dagegen auf sich warten. Der gestern in den BNN abgedruckte Artikel erweckt einen Eindruck, der noch besorgniserregender ist: Schlägerei in der Öffentlichkeit? Da kann, da braucht, da sollte man besser sich nicht einmischen – so könnte man den Brettener Revierleiter der Polizei, Rolf Hilpp, verstehen. Die Polizei rät, die Polizei zu rufen. Sie kommt, wenn nicht durch Blechschäden andernorts gebunden.
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Prügelei im Bahnhof / Augenzeugen greifen ein
Gruppe wollte Opfer auf Gleis zerren
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. Die nächtliche Prügelei im Brettener Bahnhof, die eine 20-Jährige vor ihren Augen miterlebte, geht ihr noch Tage danach unter die Haut. Die Aufregung legt sich zwar langsam, doch eine Frage bleibt für die junge Frau: Warum fehlte anderen Augenzeugen die Zivilcourage, um einem Jugendlichen zu helfen, der von einer zehnköpfigen Gruppe Halbstarker geschlagen wurde und fast auf das Gleis geschleppt worden wäre? Erst das beherzte Eingreifen von zwei Freunden der 20-Jährigen verhinderte vermutlich Schlimmeres. Die Polizei traf einige Minuten nach der Keilerei im Bahnhof ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Angreifer schon aus dem Staub gemacht, und das Opfer war ebenfalls verschwunden. „Vermutlich trug der junge Mann eine Platzwunde von der Schlägerei davon“, schildert die 20-Jährige.
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Mit dem Streudienst der Stadt Bretten und seinen Folgen beschäftigt sich der Verfasser dieser Leserzuschrift:
Pünktlich mit dem ersten Schneefall wurde auf der Zufahrt zur Panorama-Exclave(auch Neubaugebiet Steinberg III genannt) in Dürrenbüchig Salz gestreut. Angesichts der Steigung kann darauf kaum verzichtet werden. Nun ist es aber unvermeidlich, dass ein Teil des Salzes in die nicht wasserdicht abgedeckte Amphibienquerungsanlage eingespült wird.
Macht sich nun im Frühjahr ein laichfreudiges Froschweibchen auf, nicht wie bisher zum Teich, sondern zum amtlich zugewiesenen neuen Laichplatz, so wird es auf dem langen Weg durch die Tunnelanlage zwangsgepökelt.
Stirbt es nicht an der dadurch hervorgerufenen Störung des empfindlichen osmotischen Gleichgewichts der feuchten Froschhaut, so kann es schließlich im Trockenbiotop den Laich absondern. Dieser ist nach zwei sonnigen Tagen gesalzen und geröstet wie Ültjes Erdnüsse. Frei nach Shakespeare gesagt: Sinn oder Irrsinn, das ist hier die Frage.

Robert Hörr Im Wiesengrund 17 Bretten

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Ilse Müllers Anspruch gegen Wohnungsbau GmbH ist verjährt
„Keine Betroffenheit, keine moralische Verpflichtung“
Bretten (ba). Juristisch ist der Fall jetzt endgültig geklärt: Der Brettener Rentnerin Ilse Müller steht kein Ersatz zu für die mehr als 4 000 Euro Miete, die sie zwischen 1973 und 1987 zu viel an die Städtische Wohnungsbaugesellschaft bezahlt hat. Das Landgericht Durlach hat das Urteil des Amtsgerichts Bretten bestätigt, wonach Müllers Anspruch auf Rückzahlung verjährt ist. Die heute 68-Jährige hatte erst Ende 2007 festgestellt, dass für die städtische Wohnung in der Hausertalstraße heute fast zehn Quadratmeter weniger berechnet werden als bei ihr (wir berichteten).
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