Mrz
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Bretten unter der Lupe, Teil 1
BAK März 26, 2009 | 2 Kommentare
“Politik in einer deutschen Kleinstadt”, lautet der Titel einer soziologischen Untersuchung von Dr. Benita Luckmann. Ausgesucht hatte sie sich dafür in den 60er Jahren die Kleinstadt Bretten. Dass sie mit einer wissenschaftlichen Untersuchung Aufregung bei den Untersuchten auslösen wurde, war ihr sicherlich erst nach Erscheinen des Buches im Jahr 1970 klar. Denn sie mußte ihrem Werk eine “Erklärung zu meiner Veröffentlichung” voranschicken. Grund : sie wurde von einem Karlsruher Rechtsanwalt darauf hingewiesen, dass das Buch in einzelnen Passagen eine Diffamierung des früheren Bürgermeisters und seiner Ehefrau enthielte.
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26
Ball rollt auf Straße: Kind von Auto erfasst
BNN März 26, 2009 | 2 Kommentare
Bretten (ba). Ein elfjähriger Junge ist am Dienstagabend bei einem Unfall leicht verletzt worden, teilt die Polizei mit. Das Kind sei gegen 18 Uhr einem Ball hinterher gelaufen, der vom Gehweg auf die Fahrbahn rollte. Dort kam ihm ein Personenwagen entgegen, der von einem 60-Jährigen aus Philippsburg gesteuert wurde.
Das Kind wurde in die Rechbergklinik gebracht, konnte nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden, heißt es.
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26
Schulweg-Unfall: Polizei sucht Zeugen
BNN März 26, 2009 | 1 Kommentar
Bretten (ba). Zeugen sucht die Polizei nach einem Schulwegunfall, der sich bereits am Dienstag gegen 8 Uhr ereignet hat. Wie die Verkehrspolizei mitteilt, wollte ein 13-jähriger Radfahrer bei Grün den Fußgängerüberweg an der Ecke Wilhelmstraße/Beuttenmüllerstraße überqueren, als er von einem gelben KJleinlastwagen erfasst wurde. Der Junge stürzte und wurde leicht verletzt. Zeugen des Unfalls, bitte unter Telefon (0 72 51) 72 65 10 melden.
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Leserbrief : Heftig vom Thema abgelenkt
BNN März 25, 2009 | 1 Kommentar
Zum Artikel über die Jugend im Brettener Schützenverein in der Montagsausgabe:
Das war ja klar, dass sich jetzt die Vertreter der Schützenvereine mit Unschuldsmiene zu Wort melden. Mir drängt sich zu allererst die Frage auf: Was haben 12- oder 14-Jährige in einem Schützenverein zu suchen, wo sie von Waffennarren, als „Sportler“ getarnt, im Umgang mit Waffen trainiert werden? Da wird dann heftig vom Thema abgelenkt (Training von Konzentration und Körperbeherrschung) und verniedlicht (nur Luftgewehr, nur Kleinkaliber).
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Mrz
25
Leserbrief zum Amoklauf
Kurier März 25, 2009 | 2 Kommentare
Bretten. Schüler und Schülerinnen des Melanchthon-Gymnasiums Bretten haben im Neigungskurs Gemeinschaftskunde die Aufgabe er- aalten einen Leserbrief anlässlich des Amoklaufs in Winnenden zu schreiben:
„Wir sind der Ansicht, dass der Aktionismus der Politiker, der durch den Amoklauf in Winnenden wieder einmal ausgelöst wurde, völlig nutzlos ist. Denn es werden nur kurzfristige und bequeme Lösungen gesucht, die der Öffentlichkeit signalisieren sollen, dass sich die Politik bemüht und sich mit der Problematik befasst. Oftmals geht es aber nur um das schnelle Erreichen einer Änderung, einer vermeintlichen Verbesserung, die eigentlich nichts dazu beiträgt, das eigentliche Problem zu beseitigen. Dazu gehört auch die Diskussion um die „Killerspiele” und deren Verbot.
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25
GEW: Hauptschule ist nicht zeitgemäß und nicht zukunftsfähig
BNN März 25, 2009 | einen Kommentar schreiben
Die Personalversammlung von Lehrern im Stadt- und Landkreis Karlsruhe plädiert für die Initiative „Länger gemeinsam lernen“
Schulleiterstellen sind oft nur schwer zu besetzen
Von unserem Redaktionsmitglied Michael Rudolphi
Stutensee-Blankenloch. Die Hauptschule ist ein Auslaufmodell – daran haben zumindest die Lehrer an den Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen aus dem Stadt- und Landkreis keinen Zweifel. „Die Hauptschule ist nicht mehr zeitgemäß und nicht zukunftsfähig“, sagte Roland Jung, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Kreis Karlsruhe, gestern in der Personalversammlung vor den Vertretern der rund 4 500 Lehrer in der Festhalle Blankenloch.
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Mrz
25
Unter den Platanen geht’s im Kreis herum
BNN März 25, 2009 | 3 Kommentare
In der Bahnhofstraße wird der nächste Verkehrskreisel angelegt / Umgestaltung für 560 000 Euro
In der Mitte steht ein Baum
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Am östlichen Ende der Bahnhofstraße wacht Kaiser Wilhelm hoch auf seinem Steinsockel über Brettens jüngsten Verkehrskreisel, an dem gerade die abschließenden Arbeiten erledigt werden. Derweil laufen schon die Vorbereitungen für einen weiteren Bauabschnitt zur Neugestaltung der Bahnhofstraße. Er umfasst die Nordseite der mit Platanen bestandenen Allee zwischen dem Bahnhof und dem ovalen Kreisverkehr bei der Jugendmusikschule. Und natürlich geht es auch hier nicht mehr ohne Kreisverkehr. Dort, wo die Parkplatz-Ausfahrten beim Handelshof und beim Jugendhaus auf die Bahnhofstraße stoßen, werden künftig die Autos im Kreis fahren müssen. So sieht es der Plan vor, dem der Gemeinderat jüngst seine Zustimmung gegeben hat.
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Mrz
24
Scherenopfer verlässt Klinik
BNN März 24, 2009 | einen Kommentar schreiben
Tatverdächtiger aus Oberderdingen sitzt nach Streit in Lokal in Untersuchungshaft
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. „Eine Nichtigkeit“, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe gestern Mittag auf BNN-Anfrage, war der Auslöser einer Auseinandersetzung in einer Brettener Gaststätte in der Nacht auf Samstag, die für einen der beteiligten Männer mit Stichverletzungen in Rücken und am Kopf endete (die Brettener Nachrichten berichteten).
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Mrz
23
Die Südwest- SPD hat den Druck auf den unter Kinderporno-Verdacht stehenden SPD-Abgeordnete Jörg Tauss erhöht. Im Zentrum steht die Frage, ob der 55- Jährige erneut für den Bundestag kandidiert. Tauss steht auf der Landesliste für die Bundestagswahl auf dem aussichtsreichen Platz 7. Er wurde heute in Karlsruhe erneut von der Staatsanwaltschaft vorgeladen.
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Mrz
23
Beim Brettener Kleinkaliberschützenverein wird über den Amoklauf in Winnenden diskutiert
400 Schüsse bei jedem Training
Von unserer Mitarbeiterin Miriam Steinbach
Bretten. „Hey Saskia, als ich vom Amoklauf in Winnenden hörte, habe ich gleich an dich denken müssen“ – diesen Satz durfte sich die Sportschützin Saskia Schneider unmittelbar nach dem schlimmen Blutbad in der schwäbischen Kleinstadt des Öfteren von Klassenkameraden anhören. „Das hat mich schon ein wenig geärgert“, erinnert sich die 16-jährige Schülerin. „Denn nur weil ich beim Brettener Kleinkaliberschützenverein bin und mit dem Luftgewehr auf eine Scheibe schieße, bin ich doch nicht gefährdeter als andere. Schließlich habe ich Freunde, werde nicht gemobbt und in meiner Familie gibt es auch keine Probleme.
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