Bretten

Der Leserbrief von Peter Unser „Atomstrom hätte die Farbe grün“ vom 10. März löste eine Welle von Reaktionen aus. Mit den heute veröffentlichten Zuschriften schließen die Badischen Neuesten Nachrichten das Leserforum zum Pro und Contra von Kernkraft.

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Die Panikmache „Umweltkatastrophe“ allein dem Kohlendioxid-Ausstoß anzulasten, ist wohl leicht übertrieben. Was nicht übertrieben ist, sind die Gefahren, die von der Kernkraft ausgehen. Das Entsorgungsproblem ist nicht gelöst, die erhöhte Strahlung um die Kernkraftwerke ist nachgewiesen, ebenso der negative Einfluss auf Mensch und Natur. Der Bau neuer AKWs ist alleine schon von der Planung bis zur Inbetriebnahme (zehn Jahre) eine ungeheure Belastung der Umwelt und der Ressourcen, und das Argument vom billigen Atomstrom bleibt ein Märchen.
Besser wäre in jedem Fall, mehr Mittel für die Erforschung regenerativer Energiegewinnung einzusetzen.

Hans Jürgen Rettig Schillerstraße 26 Eggenstein

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Herr Unser singt in seinem Leserbrief ein Loblied auf die Atomenergie. Das darf er natürlich. Marketingstrategien der bemitleidenswerten, weil „so oft geprügelten Branche“ haben ihn überzeugt: Plakate mit Schafen und Kühen in grüner Landschaft vor Kernkraftwerken lassen nur einen Schluss zu – farbiger Atomstrom wäre grün. Er ist sauber, und die Unfälle in einigen Anlagen sind gar nicht so schlimm. Was stellen wir Atomkraftzweifler uns bloß so an? weiter lesen –>

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Soweit ist es also schon gekommen, dass sich Atomstrom-Lobbyisten einen grünen Anstrich verpassen, oder sollte das gar eine Tarnfarbe sein? Der Beitrag von Peter Unser erweckt den Eindruck, das Uran für die Kernkraftwerke falle sauber vom Himmel, um anschließend als Strom durch die Steckdose zu kommen. weiter lesen –>

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Die Energiekonzerne haben großes Interesse am Ausstieg aus dem Atomausstieg. Um das Publikum darauf einzuschwören, werden allerhand irreführende Verlautbarungen in die Welt gesetzt, die bei den Menschen wie auch bei dem Schreiber des Leserbriefs den Eindruck erwecken, dass Atomstrom erstens dringend gebraucht würde und zweitens auch noch umweltfreundlich sei. Beides entspricht nicht den Tatsachen. weiter lesen –>

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Ampeln sind da nur ein Hemmschuh
Bretten (ba). Auch an der westlichen Stadteinfahrt dreht sich künftig der Verkehr im Kreis. Wo sich bisher bei der Einfahrt zum Handelshof die Autos hinter den roten Ampeln stauen, wird in Kürze ein weiterer Verkehrskreisel installiert – allerdings erst einmal provisorisch und auf ein Jahr befristet. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, nachdem der Oberbürgermeister das Vorhaben bereits in Zusammenhang mit den neuen Verkehrsführungen in der Innenstadt angekündigt hatte. weiter lesen –>

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Bei der Verabschiedung des Brettener Haushalts 2008 ein Blick auf die Entwicklung in den folgenden Jahren
Mehreinnahmen fließen in Schuldentilgung
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Der Oberbürgermeister sagte es mit einfachen Worten: „Wir hatten noch nie einen so guten Haushalt wie 2008“. Von solchen Zahlen, wie sie der Gemeinderat am Dienstagabend beschloss, hatte man in den vergangenen Jahren nur träumen können. Mit 15 Millionen Euro liegen die erwarteten Gewerbesteuereinnahmen um 1,5 Millionen über dem Vorjahresansatz, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer klettert um 1,3 Millionen auf rund 10,7 Millionen Euro. weiter lesen –>

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Genau 61 256 000 Euro umfasst der Brettener Haushaltsplan 2008, den der Gemeinderat am Dienstagabend mit sämtlichen Stimmen beschlossen hat. Gegenüber dem Vorjahr ist das Gesamtvolumen um gut eine Million Euro gewachsen.
Der Vermögenshaushalt, mit dem die Investitionen finanziert werden, ist gleichwohl um fast 1,2 Millionen auf 7,78 Millionen Euro geschrumpft – aufwendige Neubaumaßnahmen stehen 2008 nicht auf dem Programm. Der Schwerpunkt des Haushalts liegt bei Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten, die aus dem um gut 2,2 Millionen auf 53,48 Millionen Euro angewachsenen Verwaltungshaushalt bezahlt werden. weiter lesen –>

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19.03.2008 Stuttgart. Nach Hinweisen auf illegale Entsorgung von Müll aus Baden-Württemberg in Ostdeutschland verschärft das Land seine Abfallkontrollen. „Bei Dumping-Angeboten müssen die Alarmglocken läuten“, appellierte Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) an die Unternehmen. Wenn Tongruben in Sachsen-Anhalt mit Gewerbeabfällen aufgefüllt würden, widerspreche das den Grundsätzen einer fachgerechten und umweltverträglichen Entsorgung. „Die potenzielle Umweltgefährdung ist unverantwortlich“, sagte Gönner. Durch rechtswidrige Beseitigung gehe den privaten Entsorgern im Südwesten etwa die Hälfte der Aufträge verloren. weiter lesen –>

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Statistiker sehen 8,2 Milliarden Überschuss / Städtetag verweist auf Unterschiede
Wiesbaden (BNN/AP). Nach einer langen Zeit hoher Defizite können sich die deutschen Städte und Gemeinden wieder über einen regelrechten Geldsegen freuen. Wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden bekanntgab, nahmen die Gemeinden und Gemeindeverbände im vergangenen Jahr insgesamt 168,8 Milliarden Euro ein. Das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben stiegen dagegen nur um 3,2 Prozent auf 160,7 Milliarden, so dass sich ein Überschuss in Höhe von 8,2 Milliarden Euro ergab — fünf Milliarden mehr als 2006.
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